Landwirtschaft anders – Unsere Grüne Woche 2020

Alternative Grüne Woche in der Heinrich-Böll-Stiftung im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche Berlin

13. – 22. Januar 2020 in der Heinrich-Böll-Stiftung

Warum eine alternative Grüne Woche?

Ende November 2019 reihten sich in Berlin Trecker an Trecker, als tausende Bäuerinnen und Bauern ihrem Unmut über strengere Gesetze zum Schutz der Umwelt Luft verschafften. Der Ärger ist verständlich – das Anliegen nicht. Schon seit Jahrzehnten fördert die EU-Agrarpolitik eine falsche Landwirtschaft. Die Bäuerinnen und Bauern werden viel zu wenig darin unterstützt, Teil einer ökologischen Zukunft zu sein. Dabei führt gar kein Weg daran vorbei: Egal ob Klimawandel oder Verlust der Biodiversität - die Landwirtschaft ist eines der zentralen Probleme und muss daher Teil der Lösung werden. Nicht nur, weil die Gesellschaft es so will, sondern für die Landwirtschaft selbst. Denn gerade sie braucht ein stabiles Klima, gesunde Böden und eine vielfältige Insektenpopulation. 

Dennoch ist Wandel nie einfach - und es muss um gemeinsame Lösungen gerungen werden. Viele Bäuerinnen und Bauern haben große Zukunftssorgen und stehen ökonomisch unter Druck. Ein ökologischer Wandel muss für sie eine Zukunftsperspektive bieten. Dafür braucht es eine ambitionierte Politik und gute Ideen.  

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Alternative Grüne Woche“ möchten wir mit unterschiedlichsten Akteuren ins Gespräch kommen und ausloten, wie eine zukünftige Landwirtschaft aussehen könnte und auf welche Lösungen Bauern und Bäuerinnen, Umweltorganisationen und Konsumentinnen und Konsumenten sich gemeinsam verständigen können. Wie muss eine neue Agrarpolitik aussehen, die das Klima und die Umwelt schützt, die Arbeit von Bauern und Bäuerinnen anerkennt und der Landwirtschaft eine Perspektive bietet? 

Ist Agrarpolitik wichtig?

Die EU und ihre Agrarpolitik

Eine Agrarpolitik für alle. Geht das?