Podcast-Episode

Braucht unser Religionsrecht ein Update? | Böll.Fokus

Vor 100 Jahren sorgte die Weimarer Reichsverfassung für das Ende der Staatskirchen. Erstmals gab es echte Glaubensfreiheit für alle. Religionsgemeinschaften und Staat kooperierten nur noch. Das Grundgesetz übernahm 1949 alle Weimarer Religionsartikel im Wortlaut. Seitdem hat sich die deutsche Gesellschaft fundamental verändert. Sie ist multireligiöser und zugleich säkularer geworden. Passen da noch Normen aus einer Zeit, in der fast alle Bürger Mitglied einer christlichen Kirche waren? Oder ist es Zeit für neue Regeln? Zum Beispiel beim kirchlichen Arbeitsrecht, dem islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen und den Steuermillionen für katholische und evangelische Kirchen?

Ein Podcast mit

Katrin Göring-Eckardt - Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen

Christine Langenfeld - Richterin des Bundesverfassungsgerichts

Ellen Ueberschär – Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

Thomas de Maizière MdB - Bundesminister a.D

Norbert Lammert - Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung

Dr. Franz-Josef Overbeck – Katholischer Bischof von Essen

Die Veranstaltung im Französischen Dom Berlin fand in Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung und Konrad-Adenauer-Stiftung statt.

Diese Episode ist Teil der Serie:
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Beschreibung

Ein fokussierter Blick auf ausgewählte Themen der Heinrich-Böll-Stiftung.