Podcast-Episode

Digitaler Wahlkampf (4/4): Microtargeting

Werbung umgibt uns in fast jeder Minute eines Tages: Morgens in der Bahn, in Zeitungen und Zeitschriften, auf Plakaten, im Radio oder abends im Fernsehen. All diese Werbeformen haben eines gemeinsam: Sie sind relativ allgemein, vielleicht ein wenig auf eine Zielgruppe bezogen, aber dennoch für eine große Menge von Menschen konzipiert. Durch das Internet verbreitet sich seit ein paar Jahren eine neue Form der Ansprache: Das Microtargeting. Firmen und Marken sprechen ganz gezielt eine eng ausgewählte Gruppe von Menschen an und stimmen ihre Nachricht genau auf sie ab. Neben Firmen setzen auch Politiker vermehrt auf diese Taktik, zuletzt geschehen beim Wahlkampf in den USA. In unserer vierteiligen Reihe zum „Digitalen Wahlkampf“ haben wir bereits über Filter Bubbles, Social Bots und Trolle gesprochen. In dieser vierten und letzten Episode widmen wir uns nun dem „Microtargeting“ und der Frage, wie Parteien damit Wahlkampf betreiben. Wie können Politikerinnen und Politiker die Meinung beeinflussen und was können wir daraus lernen?

Diese Episode ist Teil der Serie:
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Beschreibung

Die mehrteiligen Themenschwerpunkte der Heinrich-Böll-Stiftung zum Anhören.