Podcast-Episode

Krankenhäuser in der Krise?

(Aufnahme mit Tonstörungen)

Krankenhäuser in der Krise?

Gespräche zur Gesundheitspolitik

Mit:

Dr. Wulf-Dietrich Leber, Leiter der Abteilung Krankenhäuser des GKV-Spitzenverbandes

Rüdiger Strehl, Generalsekretär des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands e.V.

Moderation:

Andreas Brandhorst, Referent für Gesundheitspolitik in der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

15 Prozent der Krankenhäuser in Deutschland droht die Insolvenz. So der gerade vorgestellte „Krankenhaus Rating Report 2012“. Krankenhausträger und Krankenkassen deuten diese Zahl sehr unterschiedlich. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft macht eine riesige Finanzierungslücke aus. Die Krankenhausbudgets seien zu eng und die Investitionsfinanzierung durch die Länder völlig unzureichend. Dagegen spricht der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung von „Jammern ohne Substanz“. Angesichts der hohen Krankenhausdichte sei die Schließung einzelner, unrentabler Kliniken keine Gefahr für die Versorgung.

Diese unterschiedlichen Bewertungen und ihre Hintergründe wollen wir zum Thema machen und fragen: Welchen Stellenwert werden Krankenhäuser in der künftigen Gesundheitsversorgung einnehmen? Wie viel Planung, wie viel Wettbewerb zwischen den Krankenhäusern ist erforderlich? Wie kann eine Finanzierung aussehen, die ausreichend ist und keine Fehlanreize setzt? Wie müssen die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern verändert werden?

Diese Episode ist Teil der Serie:
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