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Vorstellung der ersten Ausgabe von "Perspecitvas Lateinamerika"

Ob Gold, Kupfer oder Kohle, Erdöl oder Soja: Der extensive Abbau von mineralischen, fossilen oder agrarischen Ressourcen für den Export, auch Extraktivismus genannt, dominiert die Ökonomien Lateinamerikas.

Die erste Ausgabe der vom Lateinamerika-Referat der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebenen Publikation Perspectivas Lateinamerika will einen Beitrag zu der Debatte leisten, wie der Wandel zu einem gerechteren und nachhaltigen Entwicklungsmodell gestaltet werden kann: Renommierte lateinamerikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen einige Ansätze und Überlegungen vor, um damit auch in Deutschland die Debatte zu bereichern und eine globale Sicht der Dinge zu befördern.

Gemeinsam mit zwei Gästen möchten wir Ihnen die erste Ausgabe von Perspectivas vorstellen und einige Debattenbeiträge reflektieren und diskutieren:

Astrid Ulloa, Autorin des Beitrags zu Territorien, und Anthony Bebbington, Experte zum Thema Bergbau und soziale Konflikte in Lateinamerika, werden die Publikation kommentieren, in die Debatte um Extraktivismus und Alternativen einordnen und erörtern, welche Ansätze und Akteure eine Rolle im Transformationsprozess spielen könnten.

Mit:
•Astrid Ulloa (Universidad Nacional de Colombia, Bogotá)
•Anthony Bebbington (Clark University, USA)

Moderation:
•Ingrid Spiller, Lateinamerikareferat, Heinrich-Böll-Stiftung

Berlin, 23. September 2015
(Illustration: Jorge Aurelio Álvarez CC-BY-NC-ND)

Diese Episode ist Teil der Serie:
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