Gender und Klimawechsel in Südafrika

Gender und Klimawechsel in Südafrika

Seit Mitte der 1980er wurde das Phänomen des Klimawandels zum Schwerpunktthema internationaler Umweltpolitik und hat sich im Laufe der Jahre einen prominenten Platz auf der globalen Prioritätenliste erkämpft. Zudem hat man erkannt, dass Frauen und Männer unterschiedlich vom Klimawandel betroffen sein werden. In diesem Kontext wurden die Identifizierung von Geschlechterperspektiven und die Einbeziehung von Frauen in Maßnahmen gegen den Klimawandel mit in die laufende Debatte aufgenommen.

Frauen und Männer sind auf unterschiedliche Weise von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen – eine Tatsache, die sich auf bestehende Ungleichheiten der Geschlechter zurückführen lässt. Das Rollenverständnis von Mann und Frau, ihre Stellung in der Gesellschaft, der Zugang zu Ressourcen und ungleiche Machtverhältnisse sind Faktoren, die die Möglichkeiten der Reaktion auf Auswirkungen des Klimawandels erschweren können. Aufgrund dessen ist es von zunehmender Bedeutung den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Geschlecht zu verstehen und aufzuzeigen. Nur so können gendersensible effektive Ansätze zum Klimawandel gestaltet werden.

Die von der Heinrich-Böll-Stiftung in Auftrag gegebenen Länderbeispiele (aus Südafrika, Botswana, Mosambik und Namibia) untersuchen den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Geschlecht und leisten somit einen notwendigen Beitrag zur anhaltenden Debatte über genderspezifische Auswirkungen des Klimawandels.

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