Friedensnobelpreis an Wangari Maathai

Friedensnobelpreis 2004

Quelle: franz88/www.flickr.com. Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Preisverleihung an Wangari Maathai

Am Freitag, den 8. Oktober 2004 gab das Nobelpreiskommittee in Stockholm bekannt, dass der Friedensnobelpreis 2004 an die kenianische Politikerin und Umweltschützerin Wangari Maathai verliehen wird. Die Vizeumweltministerin wurde für ihren Einsatz „für nachhaltige Entwicklung, Demokratie und Frieden" ausgezeichnet.

Als Ermutigung für die Demokratie- und Menschenrechtsbewegung in Afrika bezeichneten Barbara Unmüßig und Ralf Fücks für den Vorstand der Heinrich Böll Stiftung diese Entscheidung. „Bemerkenswert an der Begründung des Nobelpreiskomitees ist das umfassende Verständnis von Frieden und Sicherheit, das auch den Schutz der natürlichen Lebensbedingungen und die Wahrung der Menschenrechte einschließt. Wangari Maathai steht wie kaum eine andere Persönlichkeit für diese Verbindung von Umweltschutz, Demokratie und ziviler Konfliktlösung. Damit ist sie eine Hoffnungsträgerin für die prekäre politische Situation in Kenia und Afrika insgesamt. Die Heinrich-Böll-Stiftung freut sich mit Wangari Maathai über diese ehrenvolle Auszeichnung", so Unmüßig und Fücks in ihrer Gratulation.

Hier zur Webseite des Nobelpreises 2004 vom Nobelpreiskommittee Stockholm.

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