Mitglieder der Expert/innenkommission zur Zukunft der EU

Mitglieder der Expert/innenkommission zur Zukunft der EU

Mitglieder der Expert/innenkommission zur Zukunft der EU

18. März 2011

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat unter dem Titel "Europäische Solidarität und Selbstbehauptung" eine Expert/innenkommission zur Zukunft der EU einberufen mit der Aufgabe, die gewohnten Krisendiskurse zu überwinden und ein neues Narrativ für Europa zu entwerfen. Fünf Fachkommissionen sollen politische Lösungsansätze erarbeiten, wie Europa Solidarität und Selbstbehauptung nach innen und außen in Einklang bringen kann, um die Herausforderungen der Zukunft zu bestehen.

Kurzlebensläufe der Kommissionsmitglieder (Stand 28.2.2012)

KOORDINATION

Joachim Fritz-Vannahme, Bertelsmann Stiftung
Joachim Fritz-Vannahme ist seit 2007 Projektleiter Europa in der Gütersloher Zentrale der Bertelsmann Stiftung. Zuvor war er Auslandskorrespondent in Paris und Brüssel sowie Ressortleiter Wissen und Politik bei der Wochenzeitung Die Zeit. Von 1995 bis 1999 war Joachim Fritz-Vannahme außerdem deren Stellvertretender Chefredakteur. Zu seinen Themenschwerpunkten zählen die Politik der Europäischen Union sowie Europäische Institutionen. Publikationen u.a.: „Das neue Paris“ (Harenberg 1992), „Wozu heute noch Soziologie“ (Leske+Budrich 1996).

Ralf Fücks, Heinrich-Böll-Stiftung
Ralf Fücks ist seit 1996 Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung. Er ist verantwortlich für die Inlandsarbeit der Stiftung sowie für Außen- und Sicherheitspolitik, Europa und Nordamerika. Von 1985 bis 1989 war er Fraktionsvorsitzender in der Bremischen Bürgerschaft. Danach wurde er als Co-Vorsitzender in den Bundesvorstand der Grünen gewählt. 1991 kehrte er in die Bremer Politik zurück und wurde Senator für Stadtentwicklung. Ralf Fücks publiziert in den großen deutschen Tages- und Wochenzeitungen, in internationalen politischen Zeitschriften sowie im Internet zum Themenkreis Ökologie-Ökonomie, Politische Strategie, Europa und Internationale Politik.

Christine Pütz, Heinrich-Böll-Stiftung
Christine Pütz ist Referentin EU/Nordamerika im Europa-Referat der Heinrich-Böll-Stiftung. Bis 2007 arbeitete sie an Forschungs- und Bildungseinrichtungen wie dem Centre Marc Bloch (Berlin), dem Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung und dem Centre de la Vie politique Française (CEVIPOF) in Paris. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in Wissenschaft und politscher Bildung ist die Europa- und Frankreichforschung sowie die Parteienforschung. Daneben bietet sie Schulungen und Coaching für Doktoranden und Studierende an.

Rainder Steenblock, Landesminister a.D.
Rainder Steenblock war von 1996 bis 2000 stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Umwelt, Natur und Forsten in Schleswig-Holstein und von 1994 bis 1996 sowie von 2002 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags. Als Europapolitischer Sprecher und Obmann im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union im Bundestag gehörten Fragen des EU-Beitritts und der Europäischen Nachbarschaftspolitik zu seinen Schwerpunkten. Zuvor war Rainder Steenblock als Vorsitzender der grünen Kreistagsfraktion in Pinneberg und Landesvorstandssprecher der Grünen in Schleswig-Holstein tätig.

Fachkommission Europäische Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik

Annalena Baerbock, Sprecherin BAG Europa

Annalena Baerbock ist Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Europa und im Vorstand der Europäischen Grünen Partei. Sie war Mitglied der Autorengruppe des Grünen Europawahlprogramms und schrieb unter anderem federführend an dem sozialen Positionspapier der Europagrünen mit. Im November 2009 wurde Annalena Baerbock als Brandenburger Landesvorsitzende gewählt. Zudem promoviert sie derzeit als Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung im Völkerrecht.

Reinhard Bütikofer, MdEP
Reinhard Bütikofer ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments. Er ist Sprecher der Europagruppe Grüne sowie Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Schatzmeister der Grünen/EFA-Fraktion. Er ist Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie, stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, Mitglied des Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung und dort grüner Koordinator. Von 2002 bis 2008 war Reinhard Bütikofer Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Davor war er vier Jahre lang politischer Geschäftsführer im Bundesvorstand.

Thea Dückert, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Thea Dückert ist seit März 2010 Gastwissenschaftlerin am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg. Dort bietet sie Lehrveranstaltungen zu europäischer Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik an. Von 1998 bis 2009 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Bis 2002 war sie arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Von 2000 bis 2007 war Thea Dückert stellvertretende Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion und von 2007 bis 2009 deren Parlamentarische Geschäftsführerin.

Sven Giegold, MdEP
Sven Giegold ist seit 2009 für die NRW-Grünen Mitglied des Europäischen Parlamentes. Dort ist er Koordinator der Grünen/EFA im Wirtschafts- und Währungsausschuss. Zudem ist er seit 2007 Mitglied der Präsidialversammlung des Deutschen Evangelischen Kirchentags und baute die europäische Attac-Koordination mit auf. Im Januar 2010 war Sven Giegold   Mitbegründer des Instituts Solidarische Moderne e.V. Die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit liegen in den Bereichen Globalisierung, Finanzpolitik und Ökologie.

Rainer Emschermann, Europäische Kommission

Rainer Emschermann ist Volkswirt und arbeitet derzeit für die Generaldirektion für Erweiterung der Europäischen Kommission. Er ist Mitarbeiter des für die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zuständigen Teams und hier zuständig für die Bereiche Wettbewerbspolitik, öffentliches Ausschreibungswesen, Haushaltskontrolle, Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft. Von 2000 bis 2004 arbeitete Rainer Emschermann für das Kabinett der Europäischen Kommissarin für Haushalt. Von 1995 bis 1999 beriet er die Grüne Fraktion im Europaparlament zum EU-Haushalt.

Wolfram Lamping, Georg-August-Universität Göttingen

Wolfram Lamping ist Oberassistent am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hannover, Privatdozent an der TU Darmstadt und vertritt derzeit die Professur „Politisches System der Bundesrepublik Deutschland“ am Seminar für Politikwissenschaft der Universität Göttingen. Zuvor war er bereits Vertretungsprofessor an den Universitäten in Bremen, Hannover, Gießen und Münster. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Sozialpolitik und Sozialstaatlichkeit in Deutschland, Vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung sowie Europäische Sozialpolitik.

Arnaud Lechevalier, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Centre Marc Bloch
Arnaud Lechevalier ist seit 2007 Gastprofessor an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und hält dort Lehrveranstaltung im Rahmen des Master of European Studies. Zudem ist er seit 2001 assoziierter Forscher des Centre Marc Bloch in Berlin und seit 2005 Forscher am Centre d’Economie de la Sorbonne in Paris. 2006 habilitierte er an der Université de Paris zum Thema „Ökonomische Analyse der sozialen Sicherungssysteme in der EU“. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Wirtschaftspolitik in der EU, das soziale Europa und der Vergleich der Beschäftigungs-, Renten- und Pflegepolitik in Deutschland und Frankreich. Außerdem schreibt er einen bekannten Blog über Deutschland.

Gerhard Schick, MdB
Gerhard Schick ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Dort ist er finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des Finanzausschusses sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheit der Europäischen Union. Von 2001 bis 2007 war er Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Finanzen der Grünen. Gerhard Schick gehörte 2009 als Obmann dem HRE-Untersuchungsausschuss an. Seit 2008 ist er Mitglied des Parteirats der grünen Bundespartei.

Kai Schlegelmilch, Green Budget Europe, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Kai Schlegelmilch ist Bankkaufmann und Volkswirt. Er ist Gründungsmitglied und seit 2002 stellvertretender Vorsitzender vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) und von Green Budget Europe (GBE). Beruflich hatte er im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) an der Einführung der Ökologischen Steuerreform intensiv mitgewirkt. Seit 2007 ist er im BMU Referent im Bereich der Erneuerbaren Energien. Parallel dazu beriet er im Auftrag der GIZ die Regierungen in China, Vietnam und Thailand zur Einführung von Ökosteuern. Zuvor war er am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und bei der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen beschäftigt.

Daniela Schwarzer, Stiftung Wissenschaft und Politik
Daniela Schwarzer leitet die Forschungsgruppe Europäische Integration der SWP. Zu ihren Forschungsfeldern gehören Economic Governance in der EU, Krisenmanagement in der Eurozone sowie Perspektiven der Integration in der EU-27. Von 1999 bis 2004 war sie Redakteurin der Financial Times Deutschland. Derzeit gehört sie zum externen Beraterteam des polnischen Staatssekretärs für Europaangelegenheiten im Vorfeld der polnischen EU-Ratspräsidentschaft 2011. Sie ist Mitgründerin und Ko-Herausgeberin der European Political Economy Review und der Website www.eurozonewatch.eu. Sie unterrichtet regelmäßig an deutschen und internationalen Universitäten.

Mechthild Veil, Büro für Sozialpolitik und Geschlechterforschung in Europa
Mechthild Veil ist selbstständig arbeitende feministisch orientierte Sozialwissenschaftlerin im „Büro für Sozialpolitik und Geschlechterforschung in Europa“ in Frankfurt a.M. Zuvor war sie Vertretungsprofessorin an der Fachhochschule für Sozialarbeit in Frankfurt a.M. und hatte Lehraufträge am Frankfurter Nell Breuning Institut inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der deutsch-französische Vergleich der Sozialreformen, speziell der Renten- und Familienpolitiken unter dem Gender-Aspekt. Mechthild Veil ist Mitherausgeberin der „Feministischen Studien“, seit 2008 im Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen und Trägerin des Elisabeth-Selbert-Preises der Hessischen Landesregierung.

Helmut Wiesenthal, Prof. em. für Politikwissenschaft
Helmut Wiesenthal war 1994 bis 2003 Professor für Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 2003 befindet er sich im Ruhestand. Vor seiner Professur war er unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Bielefeld und Bremen sowie am Max-Planck-Institut in Köln. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören politische Steuerung, Globalisierung und Institutionenreform sowie Zukunftsoptionen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Wichtigste Publikationen: „Gesellschaftssteuerung und gesellschaftliche Selbststeuerung“ (VS Verlag für Sozialwissenschaften 2006), „Das soziale Europa“ (Heinrich Böll-Stiftung 2008).

Fachkommission Europäische Agrarpolitik

Holger Bartels, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
Holger Bartels ist Leiter des Bereichs Agrar und Umwelt für den Bundesvorstand der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Er ist Vizepräsident der EFAT (Dachverband der europäischen Agrargewerkschaften) und Sprecher der Gewerkschaften bei der Kommission für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Darüber hinaus ist Holger Bartels Mitglied der Beratenden Ausschüsse der Europäischen Kommission DG Agrar und Experte in Agrarfragen im Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Union.

Andrea Beste, Büro für Bodenschutz und Ökologische Agrarkultur
Andrea Beste gründete im Jahr 2001 das Büro für Bodenschutz und Ökologische Agrarkultur, das sie seitdem leitet. Sie studierte Diplomgeographie an der Universität Mainz mit dem Schwerpunkt „Standortgerechter Landbau in den Tropen“ und promovierte 2002 in Agrarwissenschaften an der Universität Gießen. Von 1996-2000 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Ökologische Bodenbewirtschaftung“ der Landesanstalt für Pflanzenbau und Pflanzenpflege RLP in Mainz und der Stiftung Ökologie & Landbau in Bad Dürkheim.

Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung
Christine Chemnitz arbeitet seit 2007 als Referentin für Internationale Agrarpolitik bei der Heinrich Böll Stiftung in Berlin. Sie studierte Agrarwissenschaften in Göttingen und Berlin und arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt Universität zu Berlin. Inhaltlich arbeitet Christine Chemnitz vor allem zu dem Zusammenhang einer nachhaltigen Agrarentwicklung, Ernährungssicherheit und der Ausgestaltung eines ökologisch und sozial gerechten Agrarhandels.

Stephan von Cramon-Taubadel, Georg-August-Universität Göttingen
Stephan von Cramon-Taubadel ist seit 1999 Inhaber des Lehrstuhls für Agrarpolitik an der Georg-August-Universität Göttingen. Nach Bachelor- und Masterstudium in Montreal bzw. Winnipeg promovierte und habilitierte er im Fach Agrarökonomie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Lehr- und Forschungsschwerpunkte in den Bereichen EU-Agrarpolitik, die Transformation der Landwirtschaft in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, Preistransmission in der Vermarktungskette für Agrarprodukte, Integration der Land- und Agrarwirtschaft in Israel und Palästina.  

Martin Häusling, MdEP
Martin Häusling ist gelernter Agrartechniker und bewirtschaftet seinen landwirtschaftlichen Betrieb Kellerwaldhof seit 1988 nach Bioland-Richtlinien. Seit Juli 2009 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments für die Fraktion der Grünen/Europäische Freie Allianz. Er ist Mitglied des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und Mitglied des Haushaltskontrollausschusses. Davor war Martin Häusling Mitglied des Hessischen Landtages und fachpolitischer Sprecher für Landwirtschaft, Forsten, Jagd, Europa, Verbraucherschutz.

Ulrike Höfken, Landesministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten

Ulrike Höfken ist seit Mai 2011 Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz. Zuvor war sie von 1994 bis 2011 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2002 bis 2005 war sie verbraucher- und agrarpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion. Von 2009 bis 2011 war Ulrike Höfken Sprecherin für Ernährungspolitik und Agro-Gentechnik und, wie schon von 1998 bis 2005, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Zudem war sie Mitglied des Ausschusses für die Angelegenheiten der EU.

Matthias Meißner, World Wide Fund For Nature
Matthias Meißner arbeitet seit 2008 für den World Wide Fund For Nature (WFF) Deutschland als Referent für Internationale Agrarpolitik und Nachhaltige Landnutzung. Er koordiniert die europaweite Arbeitsgruppe des WWF zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik 2020. Zusätzlich ist er beim WWF Deutschland für Fragen einer globalen Ernährungssicherung auf Grundlage einer nachhaltigen Landwirtschaft verantwortlich. Vor dem WWF Deutschland arbeitete Matthias Meißner für andere Nichtregierungsorganisationen in den Bereichen Nachhaltige Landwirtschaft sowie Artenschutz in Deutschland und Europa.

Friedrich Ostendorff, MdB
Friedrich Ostendorff ist Landwirt (Hofumstellung auf Biolandbau 1983) und seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist Mitglied des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und landwirtschaftspolitischer Sprecher der grünen Fraktion. Zwischen 1982 und 1996 war er NRW-Landesvorsitzender der AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft). 1994 wurde er Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag Unna und 1999 im Regionalrat der Bezirksregierung Arnsberg. Von 2002 bis 2005 war er schon einmal Bundestagsabgeordneter. Zwischen 2007 und 2010 war er stellvertretender Landesvorsitzender des BUND NRW und Bundesagrarsprecher des BUND.

Theo Rauch, Freie Universität Berlin
Theo Rauch ist seit 2002 freiberuflich tätiger Honorarprofessor sowie entwicklungspolitischer Gutachter und Trainer. Derzeit lehrt und forscht er am Institut für Geographie der FU Berlin, am Seminar für ländliche Entwicklung der Humboldt-Universität Berlin sowie an der Universität Zürich. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Entwicklungspolitik mit Fokus auf der ländlichen Entwicklung. Wichtigste Publikationen: „Entwicklungspolitik“ (Westermann 2009), „Afrika im Prozess der Globalisierung“ (Westermann 2007).

Tobias Reichert, Germanwatch
Tobias Reichert ist Diplom Volkswirt und arbeitet seit Mitte der 90er Jahre bei verschiedenen Nichtregierungsorganisationen und als freier Gutachter zu den Themenbereichen Welthandel, Landwirtschaft, Umwelt und Entwicklung. Seit 2007 ist er Referent für Welthandel und Ernährung bei Germanwatch in Berlin, wo die Auswirkungen der EU-Agrarpolitik auf Entwicklungsländer zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen.

Bernd Voß, MdL von Schleswig-Holstein
Bernd Voß ist Diplom-Ingenieur und als selbstständiger Landwirt tätig. Seit 2009 ist er Mitglied des Landtags Schleswig-Holstein. Von 1994 bis 2003 war er für Bündnis 90/Die Grünen Abgeordneter des Steinburger Kreistages und hatte dort den Fraktionsvorsitz sowie das Amt des stellvertretenden Kreisrates inne. Von 2002 bis 2006 war Bernd Voß Mitglied des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Europäischen Union und ist aktuell Sprecher der grünen Bundes- und Landesarbeitsgemeinschaften ländliche Entwicklung und Landwirtschaft.

Marita Wiggerthale, Oxfam Deutschland
Marita Wiggerthale ist Handels- und Agrarexpertin bei Oxfam Deutschland. Ihr Themenfeld umfasst Welternährungsfragen, den internationalen Agrarhandel, die Europäische Agrarpolitik und Supermarktketten. Nach ihrem Magisterstudium der Politik, Wirtschaft und Pädagogik war Marita Wiggerthale als Generalsekretärin der Internationalen Katholischen Landjugendbewegung mit Sitz in Brüssel tätig und arbeitete dann zwei Jahre bei Germanwatch als Lobbyistin im Handelsbereich, bevor sie zu Oxfam Deutschland wechselte.

Fachkommission Europäische Außen- und Sicherheitspolitik/ Krisenmanagement

Eltje Aderhold, Vereinte Nationen

Eltje Aderhold arbeitet seit 1992 im diplomatischen Dienst. Ihr erster Auslandsposten führte sie an die deutsche Botschaft in Hanoi. Danach folgten Tätigkeiten an multilateralen Vertretungen bei den Vereinten Nationen und der OSZE und als politische Beraterin bei der NATO in Mazedonien. An der Botschaft Kabul war sie zuständig für Kontakte mit der Zivilgesellschaft. Von 2006 bis 2009 war Eltje Aderhold wissenschaftliche Koordinatorin des Arbeitskreises für internationale Politik und Menschenrechte der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Annegret Bendiek, Stiftung Wissenschaft und Politik

Annegret Bendiek ist seit 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe EU-Außenbeziehung der Stiftung Wissenschaft und Politik und seit 2007 stellvertretende Forschungsgruppenleiterin. Dort forscht sie zu den finanziellen und institutionellen Aspekten der GASP, zu den EU-Außenbeziehungen sowie zu Fragen von Justiz und Inneres in der EU-USA-Zusammenarbeit. Von 2003 bis 2005 war sie wissenschaftliche Assistentin (C-1) im Fach Politikwissenschaft an der Universität Bielefeld. Von 1998 bis 2003 war sie Stipendiatin des DFG-Kollegs „Europäische Integration und gesellschaftlicher Strukturwandel“ sowie Lehrbeauftragte an der Universität Osnabrück, wo sie 2003 auch promovierte.

Franziska Brantner, MdEP
Franziska Brantner ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments für die Fraktion der Grünen/EFA. Dort ist sie außenpolitische Sprecherin des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten. Nach dem Abitur arbeitete sie zunächst ein Jahr für die Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv und Washington, D.C., bevor sie ein Studium der Politikwissenschaften und Volkswirtschaft in Paris und New York aufnahm. Im Jahr 2010 promovierte sie zur Reformfähigkeit der VN an der Universität Mannheim. Sie war Mitglied der Friedens- und Sicherheitspolitischen Kommission der grünen Bundespartei und Mitautorin des Programms zur Europawahl 2009.

Ulrike Guérot, European Council on Foreign Relations

Ulrike Guérot ist Politikwissenschaftlerin und leitet seit seiner Gründung im Jahr 2007 das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations. Dort arbeitet und forscht sie in den Bereichen Europäischer Integrationsprozess, Europäische Institutionen, Deutsch-Französische Beziehungen und Deutsch-Amerikanische Beziehungen. Sie ist Vorstandsmitglied von Europa-Professionell der Europa-Union Deutschland. Von 2000 bis 2003 war Ulrike Guérot Leiterin der Programmgruppe Europa bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und von 2004 bis 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim German Marshall Fund.

Omid Nouripour, MdB
Omid Nouripour ist seit September 2006 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2006 bis 2008 bearbeitete er das Themenfeld Europäische Innen- und Rechtspolitik und war Mitglied im Europaausschuss des Bundestages und im Unterausschuss zu Fragen der Europäischen Union des Haushaltsausschusses. Im Mai 2008 wechselte er in den Haushalts- und den Verteidigungsausschuss des Bundestages. In der laufenden 17. Wahlperiode des Bundestages ist Omid Nouripour sicherheitspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Obmann im Verteidigungsausschuss.

Frithjof Schmidt, MdB
Frithjof Schmidt ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags. Er ist Stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Als politischer Koordinator des Arbeitskreises Internationale Politik und Menschenrechte der grünen Bundestagsfraktion engagiert er sich im Bereich der internationalen Beziehungen, der Friedens- und Entwicklungspolitik und der Menschenrechte. Von 2000 bis 2006 war Frithjof Schmidt Landesvorsitzender der Grünen in Nordrhein-Westfalen und von 2004 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments. Er war Mitglied im Vorstand der Europäischen Grünen Partei von 2000 bis 2006.

Joscha Schmierer, Kommune. Forum für Politik, Ökonomie und Kultur
Joscha Schmierer ist Publizist (z.B. in der taz, der Welt oder der FAZ) und Mitherausgeber der Zeitschrift „Kommune. Forum für Politik, Ökonomie und Kultur“, als deren Chefredakteur er bereits von 1983 bis 1999 fungierte. Von 1999 bis 2007 war Joscha Schmierer Mitarbeiter im Planungsstab des Auswärtigen Amts unter Bundesaußenminister Joschka Fischer sowie dessen Nachfolger Frank-Walter Steinmeier. Dort war er unter anderem für Grundsatzfragen der Europapolitik zuständig. Wichtigste Publikationen: „Mein Name sei Europa“ (Fischer Taschenbuch 1996), „Keine Supermacht, nirgends. Den Westen neu erfinden“ (Wagenbach Verlag 2009).

Constanze Stelzenmüller, The German Marshall Fund of the United States
Constanze Stelzenmüller ist seit 2009 Senior Transatlantic Fellow im Berliner Büro des German Marshall Fund of the United States. Zuvor leitete sie das Büro vier Jahre lang. Von 1994 bis 2005 war sie Redakteurin im Politikressort der Wochenzeitung Die Zeit. Constanze Stelzenmüller ist pro¬movierte Juristin. Sie schreibt über ein breites Spektrum von Themen, darunter deutsche und europäische Außen- und Sicherheitspolitik, die transatlantischen Beziehungen, und Verteidi¬gungs¬politik. Sie ist Vorstandsvorsitzende der deutschen Sektion von Women in International Security, und leitet den wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Stiftung Friedensforschung.

Stefani Weiss, Bertelsmann Stiftung
Stefani Weiss ist seit 1999 Projektmanagerin in der Bertelsmann Stiftung, seit 2007 in deren Brüsseler Büro für die Programme „Europas Zukunft“ und „International Regieren“. Zuvor war sie Assistentin der Geschäftsführung der Atlantik-Brücke und Studienleiterin Europarecht und Politik am Gustav-Stresemann-Institut in Bonn. Ihre thematischen Schwerpunkte sind Europäische Außen- und Sicherheitspolitik, NATO-EU-Beziehungen, Abrüstung, Konfliktprävention und Krisenmanagement sowie Internationale Beziehungen und Globalisierung.

Fachkommission Europäische Klima- und Energiepolitik

Michael Cramer, MdEP

Michael Cramer ist seit dem Jahr 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments und in dieser Funktion Sprecher der Grünen im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr (TRAN). Zudem ist er mitwirkungsberechtigtes Mitglied des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union im Deutschen Bundestag und Sprecher der Parlamentarier-Gruppe der Europa-Union im Europäischen Parlament. Von 1989 bis 2004 war Michael Cramer Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin und dort verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Hans-Josef Fell, MdB
Hans-Josef Fell ist seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. Dort ist er derzeit Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Von 2002 bis 2005 war Hans-Josef Fell Sprecher für Forschungspolitik und Obmann der Grünen im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Von 2005 bis 2009 war er Sprecher für Technologiepolitik und Obmann im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Rebecca Harms, MdEP
Rebecca Harms ist seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments für die Fraktion Die Grünen/Europäische Freie Allianz, deren Ko-Vorsitzende sie zudem ist. Sie arbeitet als stellvertretendes Mitglied sowohl im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie als auch im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit. Vor ihrer Mitgliedschaft im Europäischen Parlament war Rebecca Harms von 1994 bis 2004 Abgeordnete im Niedersächsischen Landtag, ab 1998 als Fraktionsvorsitzende.

Michaele Hustedt, CPC Berlin
Michaele Hustedt ist selbstständige Politikberaterin und Coach. Gemeinsam mit Albert Schmidt leitet sie das von ihnen gegründete Institut CPC Berlin. Sie arbeitet vor allem im Spannungsfeld Politik/NGO´s /Wirtschaft. Sie moderiert u.a. das Netzwerk Bioenergie bei der duh. Von 1994 bis 2005 war Michaele Hustedt Mitglied des Deutschen Bundestags, zuletzt als energiepolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion und Mitglied in den Ausschüssen für Wirtschaft und Arbeit sowie Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Christine Lins, Europäischer Rat für Erneuerbare Energien
Christine Lins, seit 2001 Generalsekretärin des Europäischen Rats für Erneuerbare Energien (EREC) in Brüssel, studierte Internationale Volkswirtschaftslehre und Angewandte Sprachwissenschaften mit dem Schwerpunkt Marketing an der Universität Linz. Sie verfügt über 15 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Erneuerbaren Energien. EREC ist die gemeinsame Stimme der europäischen Erneuerbare Energien-Industrie in Brüssel, die derzeit mehr als 550.000 Menschen beschäftigt und jährlich 70 Milliarden Euro umsetzt.

Lutz Mez, Freie Universität Berlin
Lutz Mez ist Koordinator des Interdisziplinären Zentrums „Berlin Centre for Caspian Region Studies“ der FU Berlin. 1986 gründete er mit Martin Jänicke und Thomas Ranneberg die Forschungsstelle für Umweltpolitik, deren Geschäftsführer er bis April 2010 war. 1993 bis 1994 war er Gastprofessor am Roskilde Universitetscenter, Dänemark. 2001 habilitierte er sich im Fach Politikwissenschaft. Lutz Mez ist Mitglied im Editorial Board des „Journal of Transdisciplinary Environmental Studies“ und Herausgeber der Reihe „Energiepolitik und Klimaschutz“ bei VS Research. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Energie- und Umweltpolitik von Industrie- und Transformationsländern.

Sascha Müller-Kraenner, The Nature Conservancy
Sascha Müller-Kraenner ist seit 2007 Geschäftsführer von The Nature Conservancy in Europa. Zudem ist er einer der Gründer und Gesellschafter des Ecologic Instituts in Berlin. Im April 2008 wurde er stellvertretender Vorsitzender des Ecologic Instituts in Washington, D.C. Von 2003 bis 2006 leitete er die Referatsgruppe EU/Nordamerika der Heinrich-Böll-Stiftung sowie das Stiftungsprogramm für Außen- und Sicherheitspolitik. Von 1998 bis 2002 führte er als Gründungsdirektor das Nordamerika-Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington, D.C.

Martin Rocholl, European Climate Foundation
Martin Rocholl ist seit 2008 Program Director Transport und Political Director der European Climate Foundation.
Zudem ist er Ehrenvorsitzender des BUND-Netzwerks Friends of the Earth Europe. Von 2005 bis 2008 war er Berater für Umwelt- und Europapolitik, Umweltprojekte und NRO-Management und Vorsitzender von Friends of the Earth Europe, davor Geschäftsführer von Friends of the Earth Europe in Brüssel. Martin Rocholl hat über 30 Jahre ehrenamtliche und hauptamtliche Erfahrungen in Umweltorganisationen und hat als Journalist und Molekularbiologe gearbeitet.

Stefan Scheuer, Stefan Scheuer S.P.R.L.
Stefan Scheuer ist seit 2007 selbstständiger Berater für Umwelt- und Energiepolitik sowie EU-Angelegenheiten.
Zu seinen Kunden gehören unter anderen die European Climate Foundation, Greenpeace, UK’s Energy Saving Trust, Friends of the Earth, WWF und das European Environmental Bureau. Von 2000 bis 2007 arbeitete Stefan Scheuer im European Environmental Bureau in Brüssel, zuletzt als Policy Director, und war Vorsitzender bei der European Environmental Citizens Organisation for Standardisaton (ECOS).

Michaele Schreyer, Europäische Kommissarin a.D., Europäische Bewegung Deutschland
Michaele Schreyer ist Vizepräsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland und Ko-Sprecherin des Aufsichtsrats der Heinrich-Böll-Stiftung, in den sie 2007 gewählt wurde. Sie gehört seit 2008 dem Stiftungsrat der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder, seit 2009 dem Stiftungsrat der Universität Göttingen an. Von 1999 bis 2004 war Michaele Schreyer Mitglied der Europäischen Kommission. Zuvor war die Politikerin der Grünen Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und Mitglied des Berliner Senats. Die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin hält als Lehrbeauftragte Vorlesungen in Europapolitik an verschiedenen Universitäten.

Delia Villagrasa, Energiepolitische Beraterin
Delia Villagrasa ist derzeit Senior Advisor für die European Climate Foundation für Fragen des Klimawandels in Bezug auf die EU, der Klimafinanzierung und der UNFCCC-Verhandlungen. Nach einiger Zeit im privatwirtschaftlichen Sektor begann sie ihre umweltpolitische Karriere bei WWF International. Von 1995 bis 1999 war Delia Villagrasa Direktorin des Climate Action Network Europe und danach mehrere Jahre Leiterin des Business Council for Sustainable Energy. Anschließend machte sie sich als Beraterin für EU-Umweltfragen mit einem Schwerpunkt auf EU-Energie- und Klimapolitik selbstständig.

Fachkommission Europäische Nachbarschafts- und Erweiterungspolitik


Joost Lagendijk, Sabanci University
Joost Lagendijk ist Senior Adviser am Istanbul Policy Center der Sabanci University in Istanbul. Von 1998 bis 2009 war er Mitglied des Europäischen Parlaments für die niederländischen Grünen. Dort beschäftigte er sich schwerpunktmäßig mit der EU-Politik gegenüber dem Balkan und der Türkei. Er war lange Jahre Vorsitzender der Türkei-Delegation des EP und parlamentarischer Berichterstatter für den Kosovo. Er veröffentlichte drei Bücher zu den Grenzen der EU, den USA-EU-Beziehungen und zu Europas muslimischen Nachbarn.

Kai-Olaf Lang, Stiftung Wissenschaft und Politik
Kai-Olaf Lang ist stellvertretender Forschungsgruppenleiter der Forschungsgruppe EU-Integration in der Stiftung Wissenschaft und Politik. Zu seinen Forschungsgebieten gehören: Außen- und Sicherheitspolitik Polens, der Tschechischen Republik und der Slowakei; EU-Beitritt dieser Länder; Transformations- und Konsolidierungsprozess in den Visegrad-Ländern. Publikation u.a.: „Postkommunistische Nachfolgeparteien im östlichen Mitteleuropa“ (Nomos 2009).

Cornelius Ochmann, Bertelsmann Stiftung
Cornelius Ochmann ist Senior Projektmanager bei der Bertelsmann Stiftung. Dort ist er unter anderem verantwortlich für die Projekte in Osteuropa. Zudem berät er europäische Institutionen zum Thema EU-Ostpolitik. Weitere thematische Schwerpunkte seiner Arbeit sind europäische Politik, insbesondere die Beziehungen zwischen der EU und Russland, sowie die EU-Osterweiterung. Bevor er zur Bertelsmann Stiftung kam war Cornelius Ochmann wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz.

Rachid Ouaissa, Philipps-Universität Marburg
Rachid Ouaissa leitet seit 2009 den Lehrstuhl Politik des Nahen und Mittleren Ostens am Centrum für Nah- und Mitteloststudien an der Universität Marburg. Zudem ist er Leiter des Irak-Zentrums DARCI. Von 2002 bis 2008 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der Universität Leipzig. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Prozesse des Modernen Nahen und Mitteleren Osten seit 1800. Aktuelles DFG-Projekt: „Die moderaten islamistischen Parteien als künftige EU-Partner im Rahmen des Barcelona Prozesses? Zur Außen- und Wirtschaftspolitik der moderaten islamistischen Parteien“.

Isabel Schäfer, Humboldt-Universität zu BerlinIsabell Schäfer ist seit 2008 Co-Projektleiterin des Volkswagen-Forschungsprojektes „Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle“, angesiedelt am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2001 bis 2009 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft an der FU Berlin. Zu ihren Schwerpunkten in Lehre und Forschung gehören die Europäische Nachbarschaftspolitik, die euro-arabischen Beziehungen sowie deutsche und europäische Nahostpolitik.

Manuel Sarrazin, MdB
Manuel Sarrazin ist seit 2008 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit Beginn der 17. Wahlperiode Sprecher für Europapolitik der grünen Fraktion. Zudem ist er Mitglied im Europaausschuss und im Unterausschuss des Haushaltsausschusses zu Fragen der EU. Mit 16 Jahren trat der dem Hamburger Landesverband der Grünen, der Grün-Alternativen Liste (GAL) bei. Im Jahr 2004 wurde Manuel Sarrazin in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt, der er bis 2008 angehörte. Seit Juni 2008 ist er Beisitzer im Landesvorstand der GAL Hamburg und seit 2010 stellvertretendes Mitglied im Council der European Green Party.

Autoren der Studie zur Europäischen Demokratie

Claudio Franzius, Humboldt-Universität zu Berlin
Claudio Franzius ist seit 2008 Privatdozent an der Juristischen Fakultät der HU Berlin und hat gegenwärtig eine Lehrstuhlvertretung an der Universität Hamburg inne. Zuvor war er an den Universitäten Bremen, Konstanz und Frankfurt/Main tätig. Am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der FU Berlin unterrichtete Claudio Franzius die rechtlichen Grundlagen der Politik. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Europäisches Verfassungsrecht, Staats- und Verwaltungsrecht sowie europäische Innenpolitik. Aktuelle Veröffentlichung: „Strukturfragen der Europäischen Union“ (mit Franz C. Mayer und Jürgen Neyer; Nomos 2010).

Ulrich K. Preuß, Prof. em. für Öffentliches RechtUlrich K. Preuß ist Professor emeritus der FU Berlin, wo er von 1996 bis 2005 Öffentliches Recht und Politik lehrte. Von 2005 bis 2010 war er Professor of Law and Politics an der Hertie School of Governance. Er studierte Jura und Soziologie an den Universitäten in Kiel und Berlin und promovierte an der Universität Gießen. Von 1972 bis 1996 war er Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bremen, von 1991 bis 1996 zugleich Direktor des dortigen Zentrums für Europäische Rechtspolitik (ZERP). Als Gastprofessor lehrte er an der University of Princeton, der New School University in New York und der University of Chicago. Seit 1992 ist er Mitglied des Staatsgerichtshofs der Freien Hansestadt Bremen.

 

Dossier

Zur Zukunft der EU

Die Schuldenkrise droht in eine Legitimitätskrise der EU zu münden. Die Antwort darauf muss heute vor allem in einer Stärkung der europäischen Demokratie liegen. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen, die in der Studie "Solidarität und Stärke" erarbeitet wurden, werden im Dossier genauso wie diejenigen der Expert/innenkommission, vorgestellt.

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union gefördert.

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