Weltwirtschaft ganz privat

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Urbane Aktionen | Piktogramme als Plakate auf Werbeflächen - Aktion von migrantas.org
Bundesmigrantinnen | Bilder der Migration im öffentlichen Raum Deutschlands, www.migrantas.org
Die Heinrich-Böll-Stiftung vergibt den diesjährigen Anne-Klein-Frauenpreis an eine mutige Vorkämpferin gegen die Ausbeutung von Migrant/innen in haushaltsnahen Dienstleitungen, an die Frauenrechtsaktivistin Dr. Nivedita Prasad. Die Vergabe des Preises versteht die Heinrich-Böll-Stiftung als eine politische Stellungnahme. Der Preis soll durch die mit ihm verbundene Aufmerksamkeit, finanzielle Unterstützung und politische Anerkennung helfen, die feministischen und frauenpolitischen Anliegen der Preisträgerin voranzubringen. Somit versteht die Heinrich-Böll-Stiftung die Ehrung Nivedita Prasads auch als Ansporn an sich selbst, sich verstärkt mit dem Thema Transnationaler Care-Ökonomie in Verbindung mit Menschenrechten, Menschenhandel, Frauenhandel, Arbeitsmigration auseinandersetzen.

Im Folgenden finden Sie als einen Aufschlag dazu, eine Sammlung von Texten zu Aspekten des Themas, zu Flüchtlingsfrauen und ihrem langen Weg zur Chancengleichheit, "neue Dienstmädchen" im Zeitalter der Globalisierung und der Globalisierung von Pflegearbeit, die in anderen Zusammenhängen bereits veröffentlicht worden sind. Ergänzt ist die Sammlung durch einen Aufsatz der Preisträgerin selbst zu Gewalt und Rassismus als Gesundheitsrisiko für Migrantinnen.

» Anne-Klein-Frauenpreis

Menschenhandel, Frauenhandel, Migration-Arbeitsmigration

Nivedita Prasad

Gewalt und Rassismus als Risikofaktoren für die Gesundheit von Migrantinnen

- 8. Februar 2012 - Über die gesundheitliche Versorgung von Migrantinnen ist in den vergangenen Jahren sehr viel geschrieben, diskutiert und geforscht worden. Während manche Arbeiten schon in Titeln wie „Macht Migration krank?“ Migration an sich pathologisieren, konzentrieren sich andere auf tatsächliche oder konstruierte Unterschiede zwischen Frauen mit und ohne Migrationshintergrund. Nivedita Prasad mehr»

Flüchtlingsfrauen - ihr langer Weg zur Chancengleichheit

- 8. Februar 2012 - Während ihre mitgebrachten Qualifikationen verkümmern, drängt der Staat Flüchtingsfrauen in die Abhängigkeit von Transferleistungen, marginalisiert sie und verwehrt ihnen den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt. Fadia Foda und Monika Kadur mehr»

Europäische Politiken im Zuge der Globalisierung von Pflegearbeit

- 13. Februar 2012 - In der Folge der zunehmenden Auslagerung von Sorgearbeit aus dem privaten, unbezahlten Bereich entstehen transnationale Sorgeketten. Die vielfältigen Effekte dieser Care Chains auf Familien und Herkunftsökonomie sowie die Schwierigkeiten einer europäischen, rechtlichen Rahmensetzung für den Schutz der Migrant/innen zeigen, dass Care auch als Recht verstanden werden muss – dafür, selbst Care zu empfangen und für andere und sich selbst zu geben. Maria Kontos mehr»
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