Nordamerika

Können Neuwahlen Kanadas Kohlenstoffrausch beenden?

Kanada gilt als internationaler Klimanachzügler, besonders auf Grund der exzessiven Förderung von Ölsand. In der aktuellen Parlamentswahl sind erstmals Umwelt- und Klimafragen zum Herzstück der Debatte über die kanadische Wirtschaft geworden.

Von Liane Schalatek

Ökologie

Amerika hat die Wahl

Nach einem emotionalem aber weitgehend themenarmen Wahlkampf stehen die USA kurz vor der Wahl und damit vor einer Richtungsentscheidung - auch in der Energiepolitik. Die Nutzung von Teersänden könnten die USA künftig unabhängig von fossilen Importen machen, hätten aber umfangreiche außen- und klimapolitische Konsequenzen. Von Klaus Linsenmeier

„Go Green“ - Zum Parteitag der Demokraten in Denver

Momentan ist es die Wirtschaft, die eine grüne Wende in den USA vorantreibt. Die entscheidende Frage aber wird sein, ob der neue Präsident gemeinsam mit einer demokratischen Mehrheit im Kongress die politischen Weichen auf grün stellen kann. Deutschlands Energiewende gilt dabei vielen als Vorbild. Von Ralf Fücks

Außen & Sicherheit

Drohnen-Debatte: Der Staat als Guerillero?

Mit dem Einsatz von Drohnen scheint die Wunderwaffe im „Krieg gegen den Terrorismus“ endlich gefunden zu sein - sie sollen unter tatsächlichen und vermeintlichen Terroristen Angst und Schrecken verbreiten. Was aber passiert mit dem Rechtsstaat, wenn dieser sich die Methoden des asymmetrischen Gegners zu eigen macht? Von Joscha Schmierer

Steht Israel im US-Wahlkampf mit im Ring?

Die große Bedeutung der USA für Israel schlägt sich auch im Wahlkampf nieder. Es wäre fast so, als sei Israel der 51. Bundesstaat, meinen spöttische Kommentator/innen. Netanjahus Differenzen mit Obama und seine Nähe zu Romney verstärken diesen Eindruck sogar noch.
Von Marc Berthold

Dossiers

Dossier: Wahlen in Kanada

Am 19. Oktober 2015 wählt Kanada ein neues Parlament. Worum geht es und in welche Richtung steuert das Land? In diesem Dossier geben wir Einblicke in die wichtigsten Debatten.

US-Präsidentschaftswahlen 2012

Am 6. November entscheiden die Wählerinnen und Wähler in den USA, wer ihr Land in den kommenden vier Jahren regieren wird. Ob Barack Obama oder Mitt Romney – der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten wird in absehbarer Zeit innen- wie außenpolitisch neue Akzente setzen. Gemeinsam mit unserem Büro in Washington begleiten wir in diesem Dossier den Endspurt und die Ergebnisse der US-Wahl 2012 mit Analysen und Hintergrundinformationen.

Publikationen

Trump und der Populismus

In seiner jetzigen Verwendungsweise ist der Populismusbegriff analytisch und normativ irreführend und verbirgt mehr als er erhellt. Besser ist es, die jeweiligen politischen Forderungen einzelner Parteien und Bewegungen zu benennen. Donald Trump ist demnach Chauvinist und Antipluralist.

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Einführung

Die Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung in Nordamerika

Unsere Arbeit konzentriert sich auf drei große internationale Fragestellungen: den transatlantischen Sicherheitsdialog, den globalen Umwelt- und Klimaschutz sowie die ökonomische Globalisierung und ihre Rezeption weltweit. Das Büro in Washington bezieht Partnerinnen und Partner aus Nahost, Russland, China, Indien, Lateinamerika oder Afrika in seine Arbeit mit ein. Zu seinen Aktivitäten gehören öffentliche Diskussionen und Tagungen sowie Besuchsprogramme für Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft aus Deutschland und Europa, den USA und Kanada sowie den Ländern des globalen Südens. Das Büro vertritt die Heinrich-Böll-Stiftung gegenüber amerikanischen Institutionen und internationalen Organisationen.

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