Dossier: Öffentlich-rechtliche Medien im Wandel

Dossier: Öffentlich-rechtliche Medien im Wandel

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Wir müssten sie heute erfinden, wenn es sie nicht schon gäbe: Die öffentlich-rechtlichen Medien. Sie leisten, worauf eine demokratische Öffentlichkeit auf keinen Fall verzichten kann: sachkundige, seriöse und vielfältige Informationen öffentlich zugänglich zu machen. Gleichzeitig stehen sie in starkem Gegenwind, der teils auch von politischer Seite befördert wird. Wie wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Aufgaben gerecht? Was brauchen die Medienräte, um zur kritischen Kontrolle fähig zu sein? Und wie umgehen mit der Verschiebung medialer Kommunikation ins Internet?

Am 11. Mai luden wir ein zur Debatte über die Rahmenbedingungen einer seriösen Berichterstattung für eine demokratische Öffentlichkeit.

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Die Frage „Was dürfen ARD und ZDF eigentlich im Netz?“ lässt sich gar nicht so schnell beantworten. Dabei könnte doch alles so einfach sein.

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Rundfunkgremien sehen sich immer wieder mit dem Vorwurf der Hinterzimmerpolitik konfrontiert – und das nicht ohne Grund: 2014 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass im Fernsehrat des ZDF die Politik zu stark vertreten sei. Dabei steckt in den Gremien viel Potential.

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Was unterscheidet den öffentlich-rechtlichen Rundfunk von anderen Medienangeboten? Und warum brauchen wir ihn nach wie vor? Ein Plädoyer von Tabea Rößner.

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Ein Stadtradio, erst recht ein Bürgerradio, ist Lokaljournalismus in seiner reinsten Form und muss dabei eine gesunde Ausgewogenheit zwischen extrem unterschiedlichen Hör-Interessen bieten.

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Wenn wir die öffentlich-rechtlichen Medien heute erfinden würden: Wie würden wir sie gestalten?
Christian Meier, WeltN24

Podcast

Anne Will - Studio

Seit dem Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem Jahr läuft die Debatte zur AfD und den Medien. Im Interview spricht Rechtsextremismus-Experte David Begrich über die anfängliche „Dauerrepräsentanz des Ressentiments“, Alternativen zur Talkshow - und über die Unfähigkeit von Politiker/innen, dem vorgeblich „gesunden Menschenverstand“ der AfD eine eigene Sprache entgegenzusetzen.

Die Medien müssen ihren Umgang mit der AfD und ihren Deutungsangeboten professionalisieren.
David Begrich

Infografiken

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Karte mit den Landesrundfunkanstalten der ARD. Foto: Daisy0705, Dagobert50gold, StG1990, Martin Kraft, Radiohörer. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Landesrundfunkanstalten

Die Karte zeigt die neun selbständigen, nicht-staatlichen Landesrundfunkanstalten, die zusammen die ARD bilden. (In Rheinland-Pfalz ist das ZDF beheimatet; es hat Inlandsstudios in jeder Landeshauptstadt.) Die regionale Aufstellung der ARD-Anstalten soll gewährleisten, dass „die Vielfalt und Identität aller Regionen in Deutschland“ widergespiegelt wird (www.ard.de).