Thema: Ökologie

Alexej Jablokow
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Am Dienstag ist Alexej Jablokow im Alter von 83 Jahren in Moskau gestorben. Der Autor und Mitbegründer von Greenpeace war in den 1990er Jahren zu einer charaktervollen Autoritätsfigur der grünen Bewegung in Russland geworden. Die Heinrich-Böll-Stiftung verliert mit Alexej Jablokow einen guten Freund und Partner.

Aus dem Konzernatlas 2017: Protest, Boykott und Widerstand
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In vielen Ländern wehren sich Menschen gegen eine Agrar- und Handelspolitik, die die Macht der Multis stärkt. Auch einzelne Konzerne wie Nestlé und RWE geraten in die Kritik.

Infografik aus dem Konzernatlas 2017: Die vier größten nationalen oder internationalen Lebensmittelhersteller
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Auf 50 Firmengruppen entfallen 50 Prozent des weltweiten Umsatzes mit der Herstellung von Lebensmitteln. Ihr Anteil steigt, und die Großen wachsen am stärksten.

Informationsportal

Juli 2017: G20-Gipfel in Hamburg, Deutschland. Auf einen Blick finden Sie Fakten, Infografiken, Analysen rund um die Gruppe der Zwanzig und den Gipfel in Deutschland.

Dossiers

Urheber/in: Ines Meier. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Wenn der Wald zum 'Naturkapital' wird: Unser Dossier beschreibt, was sich hinter dem Konzept 'Neue Ökonomie der Natur' verbirgt und warum der Ansatz gerade in den letzten Jahren auf breites Interesse in Wirtschaft und Politik trifft.

Ist die grüne Ökonomie überhaupt realistisch?. Urheber/in: zack Mccarthy. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Das Konzept der "Grünen Ökonomie" will als neues Leitbild Lösungen für ökologische und ökonomische Probleme anbieten. Doch kann sie das wirklich? Das Dossier zum Buch.

Ökologisch leben

Mainstreaming Biodiversity war das zentrale Motto der Cancún-Konferenz vom 4. bis 17. Dezember 2016. Die Heinrich-Böll-Stiftung  begleitete die Konferenz speziell zu den Themen Synthetische Biologie, Neue Ökonomie der Natur und Geoengineering.

Borboleta-Schmetterling in Sao Paulo, Brasilien
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Einerseits gilt die Biodiversitäts-Konvention von 1992 als sympathisch und fortschrittlich, weil sie den Naturschutz fördert, indigene Völker achtet und offen ist für die Stimmen der Zivilgesellschaft. Andrerseits kämpft sie mit dem Ruf, ein zahnloser Tiger zu sein. Was überwiegt? Eine Bilanz nach fast 25 Jahren.

Ressourcen

Infografik aus dem Konzernatlas 2017: Geschätzte Zahl der Hungernden nach Weltregionen
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Die Industrie will die Welt ernähren. Aber nicht die Menge an Nahrungsmitteln entscheidet, sondern der Zugang zu ihnen. Schlüsselaufgabe ist die Armutsbekämpfung.

Registrierte Projekte der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) - Infografik aus dem Konzernatlas
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Die Agrarökologie setzt auf eine Landwirtschaft, die sich den lokalen Ökosystemen anpasst. Beim Reisanbau gelingt dies in globalem Maßstab, in Europa wird noch experimentiert.

Klima

Der Easton-Gletscher verlor innerhalb von 15 Jahren  255 m Länge
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Die Vertragsstaaten der CBD müssen eine überzeugende Botschaft an ihre Klimakolleg/innen senden: Macht Eure Hausaufgaben und kümmert Euch um echte Lösungen, die für Ökosysteme und Menschen funktionieren, statt schnelle Technofixes anzubieten.

Schornstein des RWE-Kohlekraftwerks in Grevenbroich, Deutschland, am frühen Morgen
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Für den Kampf gegen den Klimawandel gewinnt die Finanz- und Steuerpolitik zunehmend an Bedeutung. Es gilt der Grundsatz: Investitionen nur noch in klimafreundliche Projekte. Für diese Finanzwende muss die Politik jetzt die richtigen Weichen stellen.

Energiewende

Ortsschild von Prypjat
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Tschernobyl hatte eine starke Wirkung auf die Umweltbewegung und Umweltpolitik in Ost- und Westeuropa. Hiermit beschäftigt sich jetzt eine Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung.

Windräder auf schneebedeckter Wiese
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Die Europäische Kommission hat im Rahmen der Energieunion ein Paket mit Gesetzesvorschlägen zur Vollendung des Energiebinnenmarktes vorgelegt. Das Paket verspricht saubere Energie für Europa. Doch was steckt wirklich drin? Ein Kommentar.

Stadtentwicklung

Slum Construction
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Städte verändern und entwickeln sich ständig und wirken dabei nicht als zusammenhängende Einheit. Sie sind "koproduziert." Das Konzept der Koproduktion kann uns dabei helfen, eine nachhaltige Stadtpolitik zu entwickeln, die auf dem Prinzip des konstruktiven Konflikts basiert.

Skyline von Shenzhen
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Die Konferenz „Co-producing sustainable cities?“ thematisierte Bedingungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Dabei richtete sie den Blick gezielt auf die Beziehung von Zivilgesellschaft und Stadtregierung. Zum Konferenzbericht.

Landwirtschaft

Infografik aus dem Konzernatlas 2017: Produktion und Exporte wichtiger Agrarrohstoffearroh
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„ABCD“ werden die vier westlichen Firmen abgekürzt, die den Welthandel mit landwirtschaftlichen Produkten dominierten. Jetzt ist ein chinesisches Unternehmen dabei.

Infografik aus dem Konzernatlas 2017: Genom-Editing
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Schon in wenigen Jahren wollen die Saatgutkonzerne Kulturpflanzen vermarkten, deren Erbgut durch „Genome Editing“ neue Eigenschaften erhalten hat – und die sogar als gentechnikfrei gelten sollen.

Mehr zum Thema Landwirtschaft

Dossiers

Der Konzernatlas schaut hinter die Kulissen der Industrie und liefert Fakten, Analysen und Infografiken über die Produktion von Lebensmitteln.

Die Synthetische Biologie verfolgt die Idee, künstliches Leben zu erschaffen, um es industriell zu nutzen. Eine gesellschaftliche Debatte darüber wird kaum geführt, gesetzliche Regelungen oder Kontrollen gibt es bisher nicht. Unser Dossier beleuchtet die Risiken, die die Synthetische Biologie für den Erhalt der biologischen Vielfalt birgt.

Auf dem UN-Klimagipfel, der vom 7. bis 18. November in Marrakesch stattfindet, geht es nun um die Ausgestaltung des Pariser Klimavertrags. Viele strittige Punkte stehen bei der COP 22 auf der Agenda.

Die globale Urbanisierung stellt enorme Herausforderungen an eine nachhaltige Stadtentwicklung. Mit Blick auf die UN-Konferenz Habitat III in Ecuador diskutieren wir auf einer Konferenz und diesem Dossier die Rolle von Lokalregierungen und Zivilgesellschaft.

Wie geht grüne Mobilität? Das wurde am 3. Juni 2016 am Beispiel Berlin diskutiert. Die Vorschläge reichten von Kinderbeteiligung in der Verkehrsplanung, mehr Lastenräder in der Logistik und bis zur Parkraumbewirtschaftung.

Publikationen

Titel des Konzernatlas 2017: Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie

Die Produktion von Lebensmitteln hat nur in seltenen Fällen etwas mit bäuerlicher Landwirtschaft, mit traditionellem Handwerk und einer intakten Natur zu tun. Sie ist heute weltweit vor allem ein einträgliches Geschäft von wenigen großen Konzernen, die sich die Felder und Märkte untereinander aufteilen.

Cover böll.brief "Am Ende ohne Kohle"

Wer trägt die Folgekosten des Braunkohlebergbaus? Ob das Finanzierungsmodell der unternehmensinternen Rückstellungen sicherstellt, dass die Kosten tatsächlich von den Verursachern getragen werden, ist äußerst fraglich. Der vorliegende böll.brief befasst sich daher mit den Risiken der bisherigen Rückstellungspraxis und Schritten zu deren Begrenzung.

Böll.Thema 3/2016: Biologische Vielfalt - Die Liste ausgestorbener Arten wird immer länger

Täglich verlieren wir Ökosysteme, Arten und biologische Vielfalt – und das überall auf der Welt. Das neue Böll.Thema zeigt auf, wie wirtschaftliche Akteure die Natur ausbeuten und informiert über erfolgreiche Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt.

Alle Publikationen aus dem Ressort Ökologie

Englische Publikation

Many of the world's largest agro-industrial corporations are pushing forward the poorly-defined idea of "Climate-Smart Agriculture"(CSA) to re-market industrial agriculture as 'climate-ready'. This report uncovers how some advocates of CSA are embracing the extreme genetic engineering tools of synthetic biology ("Syn Bio") to develop a set of false solutions to the climate crisis.

Green Lecture

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Die Kanadierin Maude Barlow ist Trägerin des Alternativen Nobelpreises und eine der bekanntesten Streiterinnen gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA. In der Heinrich-Böll-Stiftung sprach sie über folgenschwere Vertragsklauseln und Möglichkeiten des gemeinsamem Widerstandes.

von

Die Ozeane sind das größte Ökosystem unseres Planeten. Sie spielen von jeher eine Schlüsselrolle für das Leben auf der Erde. In seinem Vortrag beschreibt der Meeresbiologe Callum Roberts welch bedrohliche Dimension die relativ kurze Herrschaft des Menschen über die Meere innerhalb der letzten Jahrzehnte erreicht hat.

Die Ökonomin Kate Raworth vom Environmental Change Institute der Oxford University betritt mit ihrer Sicht der Wirtschaft Neuland: Sie entwickelt ein Konzept, das die ökologischen Grenzen unseres Planeten und die Menschenrechte zusammenzudenkt. So verabschiedet sie sich von Jahrzehnten klassischer ökonomischer Lehre und betrachtet die Welt durch einen „Doughnut“.

 

Weitere Artikel zum Thema Ökologie

G20: Subventionierung und Finanzierung fossiler Brennstoffe
von

Die Regierungen der G20-Staaten subventionieren die Produktion fossiler Brennstoffe gegenwärtig mit 444 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Dies bremst den Ausbau erneuerbarer Energien und wirkt der Erderwärmung nicht entgegen.

„Green Finance“ und Klimafinanzierung G20
von

Der Begriff „Green Finance“ bezieht sich auf die grundlegenden Veränderungen innerhalb der Finanzströme, mit denen gezielt solche Investitionen unterstützt werden sollen, die der Umwelt und der Gesellschaft zugutekommen.

G20: Nachhaltikeit der Energieversorgung
von

Die deutsche G20-Präsidentschaft verfügt über die Gestaltungskraft und Glaubwürdigkeit, die Weichen in Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung weltweit zu stellen. Sie muss diesen Prozess initiieren und mit den G20-Partnern darüber hart verhandeln.

Die Funktionsweise von Solar Radiation Management
von

Im Dezember 2015 haben sich in Paris 196 Regierungen darauf verständigt, die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen. Manche Lösungsansätze schaden dabei mehr als dass sie nutzen.

Mycle Schneider, Claudia Kemfert, Rebecca Harms, Christian Meyer zu Schwabedissen und Ralf Fücks diskutieren den World Nuclear Industry Status Report 2016
von

Ökonomisch gesehen macht Atomkraft keinen Sinn. Sie ist auch keine sichere Energieform für eine CO2-neutrale Gesellschaft, ganz im Gegenteil. Antworten auf viele offene Fragen dazu gab es bei der Vorstellung des World Nuclear Industry Status Report.

Ökologie

Der Klimawandel drängt mit Macht auf die Tagesordnung. Für jeden ist inzwischen spürbar, wie sich unser Klima ändert. Und die Wissenschaft schlägt Alarm wie nie zuvor. Höchste Zeit zum Handeln, wenn wir den Klimawandel noch in erträglichen Grenzen halten wollen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat die Klima- und Energiepolitik daher zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit im In- und Ausland gemacht.

Veranstaltungen

Jan 21
Aufwärmen, Diskutieren, Vernetzen
Berlin
Feb 24Feb 25
Workshop
Berlin
Mär 31
5. Kommunalpolitischer Bundeskongress
Gelsenkirchen
Apr 01
5. Kommunalpolitischer Bundeskongress
Gelsenkirchen

Open Data Projekt

Zur Website

Mit dem Projekt wollen wir die internationale Klimafinanzierung der deutschen Bundesregierung in ihren verschiedenen Facetten transparenter machen und sie kritisch beleuchten.