Ökologisch leben

Plastikmüll am Strand
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Plastikverschmutzung ist ein zentrales Problem unserer Zeit - und eins, das wir selbst verursacht haben. Aber wie können wir es lösen? Durch ein umfassendes, verbindliches und zukunftsgerichtetes globales Plastik-Abkommen.

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Martin Tönnes, Bereichsleiter Planung beim Regionalverband Ruhr, hat mit anderen den „Radschnellweg Ruhr“ erfunden, Deutschland größtes Fahrradprojekt, und setzt ihn planerisch um. Sabine Drewes sprach mit ihm über nachhaltige Mobilität in Metropolregionen und deren Bedeutung für Klimaschutz und Wachstum.

Mainstreaming Biodiversity war das zentrale Motto der Cancún-Konferenz vom 4. bis 17. Dezember 2016. Die Heinrich-Böll-Stiftung  begleitete die Konferenz speziell zu den Themen Synthetische Biologie, Neue Ökonomie der Natur und Geoengineering.

Planspiel

Containerterminal

Obwohl der Güterverkehr in der Bundesrepublik Deutschland hohe Wachstumsraten aufweist, wird er in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion gerne ausgeblendet. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat gemeinsam mit planpolitik ein Planspiel entwickelt, welches die Konfliktfelder des komplexen Themas veranschaulicht.

Publikationen

Als Tim Jacksons Buch Wohlstand ohne Wachstum vor sieben Jahren erstmals erschien, entwickelte es sich schnell zum Standardwerk, zur "Bibel der Wachstumskritik". Jetzt erscheint eine deutlich erweiterte Neuauflage. Diese bietet eine aktuelle wie fundierte Analyse der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrisen und des ungebrochenen Strebens nach Wachstum.

Deutsche Zusammenfassung der Studie "Stopping Global Plastic Pollution"

Bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik finden jedes Jahr ihren Weg in die Weltmeere. Um diese Plastiklawine zu stoppen, fordern Nils Simon und Maro Luisa Schulte in ihrer aktuellen Studie „Stopping Global Plastic Pollution: The Case for an International Convention“ ein weltweites Plastik-Abkommen.

Alle Publikationen aus dem Ressort Ökologisch Leben

Mehr Artikel

Teile von Moondust-Nelken in Gläsern
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Bei der 13. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt (UNCBD) Anfang Dezember in Cancún, Mexiko, ist die Synthetische Biologie der größte Zankapfel. Lili Fuhr begleitet die Verhandlungen zu diesem Thema für die Heinrich-Böll-Stiftung.

Offener Brief: Kein Platz für Gene Drives im Naturschutz

In diesem offenen Brief fordern 30 international führende Natur- und Umweltschützer/innen, dass Gene Drives nicht als Instrumente für den Naturschutz gefördert werden. Unterzeichnet hat auch Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.

Die Synthetische Biologie verfolgt die Idee, künstliches Leben zu erschaffen, um es industriell zu nutzen. Eine gesellschaftliche Debatte darüber wird kaum geführt, gesetzliche Regelungen oder Kontrollen gibt es bisher nicht. Unser Dossier beleuchtet die Risiken, die die Synthetische Biologie für den Erhalt der biologischen Vielfalt birgt.

Eine tote Ratte
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Mit der Gene-Drive-Technologie soll es möglich werden, durch gezielte Ausrottungsmaßnahmen von Schädlingen das globale Artensterben stoppen zu können. Dabei sind die Risiken offensichtlich - und der bestehende Regulierungsrahmen absolut ungeeignet.

Tesla Lenkrad
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Wir brauchen einen stufenweisen Abschied von Benzienern und Dieseln und einen möglichst schnellen Übergang zur E-Mobilität. Darüber müssen wir streiten. Am Ende sollte ein verbindlicher Fahrplan stehen – ähnlich wie beim Atomausstieg.

Ökologisch leben

Der »grüne Wandel« ist keine ferne Zukunftsvision, er ist Realität: Alternative Energieträger erobern den Platz von Kohle, Öl und Gas, in den Städten verliert das Auto an Prestige, weltweit boomen die Umwelttechnologien. Technologische Innovationen und ein veränderter, nachhaltiger Lebensstil gehen Hand in Hand. Die Weichen sind gestellt, aber wir müssen Gas geben, um den Wettlauf mit der ökologischen Krise zu gewinnen.

Veranstaltungen

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Aktuelle Daten und Fakten zum Zustand der Meere
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Strom, Verkehr und Wärme ökologisch modernisieren / The ecological modernization of power, transportation and heating
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Die Alternative zum G20-Gipfel in Hamburg
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Die Alternative zum G20-Gipfel in Hamburg
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