Ökologisch leben

Mainstreaming Biodiversity ist das zentrale Motto der Cancún-Konferenz vom 4. bis 17. Dezember 2016. Die Heinrich-Böll-Stiftung  begleitet die Konferenz speziell zu den Themen Synthetische Biologie, Neue Ökonomie der Natur und Geoengineering.

Borboleta-Schmetterling in Sao Paulo, Brasilien
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Einerseits gilt die Biodiversitäts-Konvention von 1992 als sympathisch und fortschrittlich, weil sie den Naturschutz fördert, indigene Völker achtet und offen ist für die Stimmen der Zivilgesellschaft. Andrerseits kämpft sie mit dem Ruf, ein zahnloser Tiger zu sein. Was überwiegt? Eine Bilanz nach fast 25 Jahren.

Teile von Moondust-Nelken in Gläsern
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Bei der 13. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt (UNCBD) Anfang Dezember in Cancún, Mexiko, ist die Synthetische Biologie der größte Zankapfel. Lili Fuhr begleitet die Verhandlungen zu diesem Thema für die Heinrich-Böll-Stiftung.

Planspiel

Containerterminal

Obwohl der Güterverkehr in der Bundesrepublik Deutschland hohe Wachstumsraten aufweist, wird er in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion gerne ausgeblendet. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat gemeinsam mit planpolitik ein Planspiel entwickelt, welches die Konfliktfelder des komplexen Themas veranschaulicht.

Publikationen

Böll.Thema 3/2016: Biologische Vielfalt - Die Liste ausgestorbener Arten wird immer länger

Täglich verlieren wir Ökosysteme, Arten und biologische Vielfalt – und das überall auf der Welt. Das neue Böll.Thema zeigt auf, wie wirtschaftliche Akteure die Natur ausbeuten und informiert über erfolgreiche Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt.

Cover Umkämpfte Natur - Die Biodiversität und ihre Konvention

Arten verschwinden mit einer so großen Schnelligkeit, dass die Wissenschaft vom sechsten großen Massensterben in der Geschichte der Menschheit spricht. Diese einführende Publikation verdeutlicht die entwicklungspolitische Bedeutung der Biodiversität.

Alle Publikationen aus dem Ressort Ökologisch Leben

Mehr Artikel

Die Synthetische Biologie verfolgt die Idee, künstliches Leben zu erschaffen, um es industriell zu nutzen. Eine gesellschaftliche Debatte darüber wird kaum geführt, gesetzliche Regelungen oder Kontrollen gibt es bisher nicht. Unser Dossier beleuchtet die Risiken, die die Synthetische Biologie für den Erhalt der biologischen Vielfalt birgt.

Eine tote Ratte
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Mit der Gene-Drive-Technologie soll es möglich werden, durch gezielte Ausrottungsmaßnahmen von Schädlingen das globale Artensterben stoppen zu können. Dabei sind die Risiken offensichtlich - und der bestehende Regulierungsrahmen absolut ungeeignet.

Tesla Lenkrad
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Wir brauchen einen stufenweisen Abschied von Benzienern und Dieseln und einen möglichst schnellen Übergang zur E-Mobilität. Darüber müssen wir streiten. Am Ende sollte ein verbindlicher Fahrplan stehen – ähnlich wie beim Atomausstieg.

Michael Kopatz am Rednerpult

Das Umweltbewusstsein in unserer Gesellschaft wächst. Doch im Alltag fällt es uns oft schwer umzusetzen, was wir für richtig halten. Am 4. Oktober stellte Michael Kopatz sein Buch "Ökoroutine. Damit wir tun, was wir für richtig halten" in der Heinrich-Böll-Stiftung vor.

Frau zeigt Garnelen, die in ihrer Farm in Khulna, Bangladesh, gefangen wurden

Barbara Unmüßig spricht im Interview mit Sebastian Puschner von der Wochenzeitung der Freitag über die Grüne Ökonomie und stellt klar, dass sie nicht viel von den Versprechungen des grünen Kapitalismus hält.

Ökologisch leben

Der »grüne Wandel« ist keine ferne Zukunftsvision, er ist Realität: Alternative Energieträger erobern den Platz von Kohle, Öl und Gas, in den Städten verliert das Auto an Prestige, weltweit boomen die Umwelttechnologien. Technologische Innovationen und ein veränderter, nachhaltiger Lebensstil gehen Hand in Hand. Die Weichen sind gestellt, aber wir müssen Gas geben, um den Wettlauf mit der ökologischen Krise zu gewinnen.

Veranstaltungen

Dez 12
#2 Digitales Nomadentum und Voluntourismus
Berlin
Dez 15
Wege in die sozial-ökologische Gesellschaft
Berlin