Europäischer Energiesalon: Was bedeutet der Brexit für die europäische Energie- und Klimapolitik?

Podcast-Episode

Europäischer Energiesalon: Was bedeutet der Brexit für die europäische Energie- und Klimapolitik?

Wahrnehmungen aus London, Brüssel und Berlin

Die europäische Energie- und Klimapolitik ist in den vergangenen Jahren maßgeblich von Großbritannien geprägt worden. Der Brexit kommt für die Energie- und Klimapolitik der Europäischen Union zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Intern befindet sich die Union in zähen Verhandlungen über die Neuausrichtung des europäischen Emissionshandels, die Umsetzung der Energy Union, sowie die EU-weiten Energie- und Klimaziele bis 2030. Außerdem muss entschieden werden, welche Rolle die europäische Klimadiplomatie ohne die USA als Verbündete spielen kann und wie die Klimapolitik in dieser turbulenten geopolitischen Situation Prioritätsthema bleibt.

Gespräch am 6. Juli 2017 über die Zukunft der europäischen Energie- und Klimapolitik nach dem Brexit. Wir diskutierten darüber, wie sich das Fehlen Großbritanniens auf die Dynamik der EU-Klimapolitik auswirken wird, und darüber, welche neuen europäischen Allianzen notwendig sind, damit die europäischen Energie- und Klimaziele für 2030 nachhaltig vorangetrieben werden.

Mit:
- Martin Nesbit, Institute for European Environmental Policy (London)
- Lisa Fischer, E3G (Brüssel)
- Felix Matthes, Öko-Institut (Berlin)

Moderation: R. Andreas Kraemer, IASS und Ecologic Institut

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit E3G.

Aus der Reihe: Europäischer Energiesalon

Bild: NASA Visible Earth/Puclic Domain

Dieser Podcast ist Teil der Serie »Böll.Mitschnitt«
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