Ökoroutine: Damit wir tun, was wir für richtig halten

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Ökoroutine: Damit wir tun, was wir für richtig halten

Über 90 Prozent der Bundesbürgerinnen und -bürger wünschen sich mehr Klimaschutz, doch im Alltag fällt es uns enorm schwer umzusetzen, was wir für richtig halten. Moralische Appelle haben hauptsächlich bewirkt, dass wir mit schlechtem Gewissen fliegen und Auto fahren. Auf der anderen Seite fühlen sich Menschen benachteiligt, wenn nur sie allein auf den Flug verzichten oder weniger Auto fahren, andere aber hemmungslos dem klimaschädlichen Konsum frönen.

Das Buch "Ökoroutine" von Michael Kopatz trägt dem wachsenden Umweltbewusstsein unserer Gesellschaft Rechnung. Der Autor bietet die notwendigen politischen Vorschläge an, wie das ökologische Bewusstsein in alltägliches gesellschaftliches Handeln übersetzt werden kann. Was wir zur Durchsetzung brauchen, sind mutige und entschlossene Entscheidungsträger/innen sowie aktive Bürger und Bürgerinnen, die dabei helfen, unser Leben und Wirtschaften insgesamt umweltfreundlicher zu gestalten. Damit unser Alltag einfacher und lebenswerter wird.

Michael Kopatz stellt sein Buch mit seinen Thesen zur Ökoroutine vor und diskutiert sie mit den anwesenden Gästen und dem Publikum.

Mit:
- Michael Kopatz, Autor und wissenschaftlicher Projektleiter, Wuppertal Institut
- Uwe Schneidewind, Präsident, Wuppertal Institut
- Hubert Weiger, Vorstand, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
- Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender, FRoSTA AG
- Dirk Flege, Geschäftsführer, Allianz pro Schiene

Moderation: Tilman Santarius

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und dem oekom Verlag.

Dieser Podcast ist Teil der Serie »Böll.Mitschnitt«
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