Agrar-Atlas: Wie eine gemeinsame Agrarpolitik aussehen sollte (3/3)

Podcast-Episode

Agrar-Atlas: Wie eine gemeinsame Agrarpolitik aussehen sollte (3/3)

Jetzt liegen die Vorschläge der EU-Kommission zur Umgestaltung der Agrar-Politik auf dem Tisch und werden heiß diskutiert. Während der Deutsche Bauernverband sich weiter dafür einsetzt die Direktzahlungen beizubehalten, fordern viele Bürger, dass die 60 Milliarden Euro der „Gemeinsame-Agrar-Politik“, kurz GAP, die jedes Jahr an Bäuerinnen und Bauern gezahlt werden, zukünftig auch an Leistungen wie Umweltschutz sowie Tierwohl gekoppelt werden. Doch alle aktuellen Vorschläge der EU-Kommission setzen auf die Beibehaltung des bekannten Förderungssystems. Anstatt Umweltschutzmaßnahmen zu fördern, sollen diese sogar noch reduziert werden oder freiwilligen Maßnahmen weichen. Warum ist das so? Was verhindert eine sinnvolle und ökologischere zeitgemäße Reform der GAP? Und welche ökonomischen Interessen und Machtverhältnisse stecken dahinter, die den Wandel bremsen? Welche Rolle spielt dabei Deutschland, die eine progressivere Ausgestaltung der Agrarpolitik verhindert?

Die dritte Folge dieser Podcastreihe zum Agrar-Atlas widmet sich diesen Fragen und spricht mit Expertinnen und Experten. Ein Podcast mit der Bundestagsabgeordneten Renate Künast (Grüne), Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, der Diplom-Agraringenieurin Silvia Bender ( BUND), Martin Häusling (Europaparlament / GRÜNE), Professor Harald Grethe (Humboldt-Universität).

Dieser Podcast ist Teil der Serie »Böll.Spezial«

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