Dossier: Rassismus und Rechtspopulismus

Dossier: Rassismus und Rechtspopulismus

Die AfD und die öffentlich-rechtlichen Medien: „Lassen Sie uns doch mal vernünftig miteinander reden“

Seit dem Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem Jahr läuft die Debatte zur AfD und den Medien. Im Interview spricht Rechtsextremismus-Experte David Begrich über die anfängliche „Dauerrepräsentanz des Ressentiments“, Alternativen zur Talkshow - und über die Unfähigkeit von Politiker/innen, dem vorgeblich „gesunden Menschenverstand“ der AfD eine eigene Sprache entgegenzusetzen.

Zur Sache! Was die AfD wirklich will

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Gegen "Altparteien", "Genderismus" und "Systemmedien" – die AfD stellt sich dar, als wäre sie die einzige Alternative. Doch was für eine Alternative wäre das? Dieses kompakte Broschüre gleicht die Selbstdarstellung der AfD mit ihren Positionen und ihrem Programm ab.

Die enthemmte Mitte

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Die neue „Mitte"-Studie zeigt: Klassisch rechtsextreme Einstellungen haben sich in Deutschland kaum verändert. Gleichzeitig wächst die Abwertung von Asylbewerber/innen, Muslimen und Sinti und Roma. Wie ist diese Entwicklung zu erklären?

Die täglichen Angriffe auf Flüchtlingsheime zeigen: Der Rassismus ist in unserer Gesellschaft nach wie vor tief verwurzelt. Das Entstehen der AfD und die wöchentlichen Pegida-Aufmärsche waren Anzeichen dafür, dass sich die Abwertung bestimmter Menschengruppen in Zeiten der Krise noch verstärkt. Und im Prozess gegen Beate Zschäpe und den NSU-Untersuchungsausschüssen ist die Spurensuche längst noch nicht abgeschlossen.

In diesem Dossier sammeln wir unsere Beiträge zu Rassismus, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Hier können Sie den RSS-Feed abonnieren.
(Teaser-Foto: Der Bildermacher/CC-BY-SA)

Mehr Informationen zu Rassismus und Empowerment finden Sie auf unserem migrationspolitischen Portal Heimatkunde.

Veranstaltungen zum Thema

Jun 06Jul 04
Eine grafische Reportage über rechten Terror
Gotha
Jun 24
Training
Potsdam

Regionale Schwerpunkte unserer Landesstiftungen

Die "Alternative für Deutschland"

Meinungskampf von rechts

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Obwohl die AfD meidet, sich selbst als christliche Partei zu inszenieren, ist sie ideologisch und personell aufs engste verwoben mit evangelikalen Organisationen und Netzwerken. Wer sind die Akteur/innen? Welche Themen werden bearbeitet? Ein E-Paper über den sächsischen Bible-Belt.

Die Umweltpolitik der Alternative für Deutschland (AfD)

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Im Bereich Umwelt und Klima zeigt die AfD ein recht deutliches, aber keinesfalls einheitliches Muster: Wie sieht das Programm aus, das die Partei im Namen des "Heimatschutzes" betreibt, und wo gibt es Überschneidungen zu traditionell grünen Positionen?

Sprache und Diskurs

Querfront: Volker Weiß über die Allianz der Populisten

Der Begriff "Querfront“ taucht meist im Zusammenhang mit Versuchen auf, im politischen Kampf gegen die Globalisierung eine Allianz aus Rechten und Linken zu schmieden. Der Ansatz ist keineswegs neu, wie der Historiker Volker Weiß in seinem Vortrag darlegt.

Pegida

Pegida - ein Aufstand von rechts

Tausende gehen Montag für Montag auf die Straße: Pegida mobilisiert und polarisiert. Wer läuft mit und wofür stehen die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“?

Von Andrea Hübler

Pegida: Zum Dialog gehört Klarheit

Nazis oder keine Nazis? Diese Frage stellt sich, nicht zuletzt wenn es darum geht, ob mit den PEGIDA-Demonstrant/innen geredet werden soll. Ist ein ernsthafter Dialog überhaupt möglich? Dazu lohnt ein kurzer Rückblick auf die Entwicklung der Proteste

Von Dietrich Herrmann

Ideologien der Ungleichwertigkeit

Ideologien der Ungleichwertigkeit und Neonazismus in Deutschland

Anfang 2014 wurde die Bund-Länder-Fachkommission "Ideologien der Ungleichwertigkeit und Neonazismus in Deutschland" vom Verbund der Heinrich-Böll-Stiftungen ins Leben gerufen. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die Analyse von rassistischen Grundierungen in der Gesellschaft.

Tagung

Am 15. April 2016 fand in Dresden die Tagung "Schön deutsch? Zivilgesellschaftliche Ansätze in der Auseinandersetzung mit Ideologien der Ungleichwertigkeit" statt. Die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen hat einen Rückblick mit zwei Vorträgen online gestellt.

Ideologien der Ungleichwertigkeit

Rassismus ist in Deutschland weit verbreitet. Mit der Fachkommission zu „Ideologien der Ungleichwertigkeit und Neonazismus in Deutschland“ entwickeln wir Ideen für eine menschenrechtsorientierte Kultur. Die Beiträge in diesem Band konzentrieren sich auf Jugendarbeit, Bildungspolitik und die Rolle des Staats.

Bildungspolitik und Schule in der Verantwortung

Die Schule braucht endlich ein Bewusstsein für die Diskriminierungen, die People of Color täglich erleben. Dazu muss das Thema Antidiskriminierung in der Schule und in der Ausbildung von Pädagog/innen verankert werden. Unsere Studie zur Entwicklung einer demokratischen Schulkultur.

Alle Studien der Fachkommission

Rassismen

Die Kultur der Menschenfeindlichkeit

Auf Dresdens Straßen marschiert eine nur wenig trennscharfe Mischung aus strammen Konservatismus und extrem rechten Gedankengut. Über den politisch kulturellen Nährboden von Islamophobie, Abendlandrhetorik, Pegida und AfD.

Von Michael Lühmann

Menschenfeindliche Gardinenpredigten – garantierter Erfolg

Akif Pirinçcis "Deutschland von Sinnen“ ist ein weiteres Buch für Leute, die einen kurzen Moment der Erleichterung zu verspüren, wenn ihnen irgendein Hans Dampf sagt, es sei für das eigene Überleben unabdinglich, Entsolidarisierungstendenzen zu befeuern und soziale Widersprüche zu ethnitisieren.

Von Nadia Shehadeh

Rechtsextremismus

Kann und soll die NPD verboten werden?

Die Erfolgsaussichten eines Verbots der NPD durch das Bundesverfassungsgericht diskutierten am 28. Oktober 2015 Expert/innen in der Heinrich-Böll-Stiftung. Der Video-Mitschnitt.

Publikationen

Viele Kämpfe und vielleicht einige Siege

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Ausgehend von der Geschichte der Verfolgung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien gibt dieser Sammelband einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit, den Aktivismus und die Lebensrealitäten von Roma und Romnja.

Wie sozial ist die AfD wirklich?

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In Auftreten und Sprache inszenieren sich die AfD gerne als Vertreter des „kleinen Mannes“. Doch vertritt die AfD in Punkto Sozialpolitik wirklich die Interessen der Normal- und Geringverdiener/innen in Deutschland? Skepsis ist angebracht.

Mehr Publikationen zu "Rassismus und Rechtspopulismus"

Kampagne

Die AfD konnte inzwischen in acht Landtage einziehen – teilweise mit zweistelligen Ergebnissen. Der gefährliche Aufstieg von rechts passiert vor unseren Augen. Die Initiative "Aufstehen gegen Rassismus" will diese Entwicklung nicht hinnehmen und Weckruf für eine Gegenbewegung werden.

Um die Aktionen zu vernetzen und sichtbar zu machen, hat die Initiative eine interaktive Karte gegen Rassismus und rechte Hetze entwickelt.

Zum #Aufstehen-Netzwerk

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Mit mehr Teilhabe gegen den Rassismus

Im Kampf gegen Rechtsextremismus unterstützt der Bund seit 14 Jahren Programme zur Förderung der demokratischen Kultur. Mit dem Vorreiter Berlin können die Bundesländer mit grüner Regierungsbeteiligung bisher nicht mithalten.

Von Swantje Tobiassen
Zum Dossier

Von der "Kleinen Hexe" bis "Jim Knopf": Immer wieder rückt das Thema Vorurteile und Rassismus in der Kinderliteratur ins öffentliche Interesse. Unser Dossier "Kinderliteratur jenseits von Vorurteilen" zeigt, dass es heute eine bunte Vielfalt neuer und progressiver Kinder- und Jugendliteratur gibt - ganz ohne rassistische Sprache und koloniale Bildwelten.

Zur Dossierreihe

Nachdem Deutschland realisiert hat, dass es ein Einwanderungsland ist, steht nun immer mehr die Frage nach Teilhabe im Vordergrund: Die Dossierreihe „Welcome to Germany“ möchte die zum Teil verengte Diskussion um Willkommenskultur öffnen und in den Kontext „Migration – Arbeit – Menschenrechte“ stellen.

Dossier: Flucht und Migration

In diesem fortlaufenden Dossier begleiten wir die Debatte um eine neue Flüchtlingspolitik. Wir beschreiben Fluchtursachen, werfen einen Blick auf die Grenzen Europas und beleuchten die Willkommenskultur in Deutschland.

Weitere Beiträge zum Thema

Die Grünen als eigentlicher Gegner der AfD

Identitätsstiftend für die Mitglieder der AfD ist deren Kampfansage an das „links-rot-grün verseuchte 68er-Deutschland“. Alexander Häusler empfiehlt den Grünen, den Fehdehandschuh aufzunehmen und offensiv für demokratische und emanzipative Errungenschaften einzutreten.

Von Alexander Häusler
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