Heinrich Böll

Heinrich Böll

Heinrich Böll (1917–1985) ist Namensgeber der grünen politischen Stiftung. Unsere Arbeit ist seiner Haltung verpflichtet: Zivilcourage, Verteidigung der Künstlerinnen und Künstler, streitbare Toleranz und die unbedingte Wertschätzung für Kunst und Kultur.

Heinrich Böll

100 Jahre Heinrich Böll

Sonderseiten

Am 21. Dezember 2017 war Heinrich Bölls hundertster Geburtstag. Wir erinnern an einen großen Künstler und Intellektuellen, der sich mit seinen Romanen, Erzählungen und politischem Engagement eine eigene Aktualität bewahrt hat.



Erinnerungen

Zum 90. Geburtstag von Heinrich Böll

Die Lektüre Bölls mag der schwankenden Konjunktur unterliegen wie viele andere Werke der Literatur auch. Seine Texte mögen dem immer wieder auch wechselnden Kanon der Literatur zugehören oder auch nicht. Entscheidend bleibt, ob seine Perspektiven auf das Menschliche sich auch heute noch bewähren. Die einzige Antwort auf diese Frage aber ist, Böll noch einmal zu lesen.
Im folgenden finden Sie Informationen zu Bölls Werk - und zu seiner Aktualität.
Heinrich Böll und ...

Annemarie Böll (1910 - 2004) - Ein Nachruf

Im Jahre 1990 erschien die letzte Übersetzung Annemarie Bölls - „Der Riese Turramulli“, ein Märchen australischer Aborigines. Ein alle literarischen Sparten umfassendes Übersetzungswerk fand mit diesem Kinderbuch seinen Abschluss. Ein Vermittlungswerk zwischen Sprachen und Menschen. Und Ausdruck ihrer Liebe zur Sprache und Literatur, einer Liebe, die sie mit ihrem Mann Heinrich Böll teilte.

Heinrich Böll und Lew Kopelew

Lew Kopelew war für Heinrich Böll der engste Freund in der Sowjetunion. Elsbeth Zylla, Germanistin und Referentin in der Heinrich-Böll-Stiftung, erarbeitet die Herausgabe des Briefwechsels, der 2011 veröffentlicht werden soll.

Weitere Artikel

Zu Besuch in Böll-Country

Hintergrund

Achill-Island, eine Insel am westlichsten Zipfel Irlands, war für Heinrich Böll Inspiration und Rückzugsort. Er verewigte sie im „Irischen Tagebuch“ und die Menschen vor Ort danken es ihm bis heute mit einem jährlichen Memorial Weekend. 

Von Dr. Ellen Ueberschär

Blumen für Beate Klarsfeld

Hintergrund

Vor fünfzig Jahren schlug Beate Klarsfeld auf dem CDU-Bundesparteitag den damaligen Bundeskanzler Kiesinger und beschimpfte ihn als „Nazi“. Heinrich Böll schickte ihr daraufhin Blumen. Über die Hintergründe und die Folgen berichtet dieser Beitrag.

Von Bernd Rheinberg

Einmischung erwünscht!

Stiftungsgeschichte

Heinrich Böll passt hervorragend zu unserem Selbstverständnis als Ideen- und Impulsgeberin. Anlässlich seines hundersten Geburtstages erinnern Ellen Ueberschär und Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, an unseren Namensgeber.

Von Dr. Ellen Ueberschär, Barbara Unmüßig

"Ich wohne gerne in Böll-Country"

Rede

Wie wird aus einem, der eigentlich gerne zu Hause am Schreibtisch sitzt und in der Einsamkeit Irlands entspannt, einer der politisch engagiertesten Schriftsteller seiner Zeit, der unentwegt Reden hält und im Radio und Fernsehen auftritt? Und kann es so jemanden heute auch noch geben?

Von Thomas Steinaecker

Heinrich Böll: "Billard um halb zehn"

Rezension

Spielt da wirklich einer „Billard um halb zehn“? Ist damit der Vormittag gemeint oder die Nacht und warum tut er das? Vera Lorenz liest den Roman von Heinrich Böll zum ersten Mal. Wegen des Titels.

Von Vera Lorenz

Stimme der Vernunft

Heinrich Böll zwischen Zeitgeschichte und Aktualität: Welche Denkansätze bieten Bölls Heimatbegriff und der Streit mit dem Boulevard heute? Daniel Schütz sucht Antworten.

Von Daniel Schütz

Heinrich Bölls erste literarische Werke

Schulzeit im Nationalsozialismus: 1936 beginnt Heinrich Böll mit ersten schriftstellerischen Versuchen. Als Zeugnis hiervon findet sich im Nachlaß neben Erzählungen und Gedichten auch das Manuskript Die Brennenden, das die im späteren Werk fortwirkende thematische Konstellation von Religion (Kirche) und Liebe erstmals anlegt.

Kinderbuch: Der kluge Fischer

Die „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ von Heinrich Böll ist erstmals als Kinderbuch erschienen. Profit versus Genügsamkeit in Himmel- und Meeresblau. Empfohlen wird das Buch für Menschen ab fünf Jahre.

Von Vera Lorenz

Ort der Zuflucht und der Arbeit

Das Heinrich-Böll-Haus Langenbroich in der Nordeifel feierte am 10. September sein 20-jähriges Jubiläum als Refugium und Arbeitsstätte für Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt.

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