Journalismus

„Medienvielfalt, anders“

Unser Studienstipendienprogramm „Medienvielfalt, anders! Junge Migrantinnen und Migranten in den Journalismus“ startete 2008 mit dem Ziel, mehr Nachwuchsjournalist/innen mit Migrationsgeschichte und People of Color auf ihrem Weg in den Journalismus zu unterstützen.

Rund 70 Studierende aus unterschiedlichen Fächern haben bereits erfolgreich an dem Programm teilgenommen oder befinden sich aktuell in der Förderung.

10 Jahre "Medienvielfalt, anders"

Am 22. März 2018 haben wir mit ehemaligen und aktuellen Stipendiat/innen, Medienpartner/innen, kooperierende Organisationen sowie Medienvertreter/innen und Medienwissenschaftler/innen das Jubiläum unseres Programms mit einer Tagung gefeiert (die Fotogalerie des Abends).

Der Vortrag der Journalistin und Schriftstellerin Hatice Akyün über ihren Weg in den Journalismus.

Geschichten erzählen, die sonst ungehört bleiben

Die drei Nachwuchsjournalistinnen Nicole Collignon, Jennifer Pfister und Liyang Zhao wurden im April 2018 neu ins "Medienvielfalt, anders"-Programm aufgenommen. Hier schildern sie ihre Eindrücke von der Jubiläumsveranstaltung.

Von Cem Bozdoğan

Bewerbung

Was wir bieten

Wir unterstützen junge Menschen mit Migrationsgeschichte in ihrer beruflichen Qualifizierung und bieten ihnen überfachliche und interdisziplinäre Diskussionsmöglichkeiten.

Wen wir suchen

Wir suchen Abiturientinnen und Abiturienten und Studierende mit Migrationsgeschichte/People of Colour, die das Berufsziel Journalismus haben. Sehr gute Schul- oder Studienleistungen und gesellschaftliches Engagement sind dabei Voraussetzung.

Kontakt und Partner/innen

Studienprogramm „Medienvielfalt, anders"
Kerstin Simonis
T 030-285 34 - 404
Telefonische Sprechzeiten:
Mo, Di, Do und Fr
simonis@boell.de

Mehrere Medienpartner/innen unterstützen uns - vor allem mit Praktikaplätzen. Viele Absolvent/innen haben den Berufseinstieg in die Medien bereits geschafft und arbeiten beispielsweise bei der taz, beim WDR, bei ZEIT.online, bei der Deutschen Welle und bei Spiegel.online. Der Erfolg des Programms zeigt, dass das Thema Diversity in den Medien einen Nerv trifft und die Redaktionen allmählich bunter werden.

Programm des Studienwerks:
Unser Veranstaltungsprogramm „Rückenwind für Talente“ (PDF) richtet sich an alle Stipendiat/innen der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Workshops und Seminare für Teilnehmer/innen am Programm „Medienvielfalt, anders“ finden Sie unter der Rubrik "Schwerpunktprogramme".

Bisherige Workshops

Workshop „Radio machen“ beim Deutschlandfunk

Stipendiat/innen unseres Programms "Medienvielfalt, anders" haben sich in der Produktion von Radiosendungen geübt. Die Sendungen zum Thema "Flucht und Migration" können Sie hier anhören.

Artikel unserer Stipendiat/innen

Mobile Reporting, Ethik im Journalismus und Pressefreiheit in Deutschland: Hier veröffentlichen wir Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms.

Gesichter Polens (2017)

Bei einer Studienreise nach Warschau bekamen elf Stipendiat/innen einen Einblick in die polnische Gesellschaft. Sie stellten fest, dass das Land viele Gesichter hat. Von diesen handeln ihre Geschichten.

Die Vielfalt unserer Einwanderungsgesellschaft ist noch lange nicht in die aktuelle Berichterstattung und in die Redaktionen vorgedrungen. Nur zwei Prozent aller Journalistinnen und Journalisten sind nicht bio-deutsch. Das soll sich ändern! „2 Prozent: Für mehr Murats in den Medien“ ist die Parole der Autorinnen und Autoren dieses Blogs. Hier finden Sie alle Beiträge unserer Blog-Workshops:

Medienvielfalt bedeutet für mich...

„Vielfalt in den Medien bedeutet Empowerment: Geschichten von Menschen erzählen, deren Zuhause nach Zimt und Safran duftet und ihnen so eine Stimme geben.“

Eylül Tufan, Studentin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 2018 – 2021, Politikwissenschaft & Geschichte

„Vielfalt in den Medien bedeutet, dass Journalistinnen und Journalisten die Diversität der Gesellschaft repräsentieren.“

Nadine Mena Michollek, Studentin an der Universität Bonn 2013 - 2018, Geschichtswissenschaft

"Vielfalt in den Medien ist, wenn auch diejenigen ihre Geschichten erzählen können, die nicht privilegiert, weiß oder männlich sind. Wenn wir uns gegenseitig zuhören und Menschen mit verschiedenen Hintergründen sprechen lassen."

Cem Bozdoğan, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sozialwissenschaften, 2014–2017

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