Atomenergie

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Reicht der Ökostrom oder gehen die Lichter aus?

Der Strombedarf wird in den nächsten Jahrzehnten steigen. Bis 2050 soll nur noch grüner Strom aus der Steckdose kommen. Die Aufgabe ist also eine doppelte: Raus aus Kohle und Atom, gleichzeitig mit Erneuerbaren die Versorgungssicherheit gewährleisten.

Von Mira Wenzel

Wie europäische Gelder alte Atom-Meiler in der Ukraine am Laufen halten

Im November 2016 wird die neue Schutzhülle über den Unglücksreaktor in Tschernobyl geschoben. Es ist nicht die einzige Baustelle, wenn es um die Nuklearsicherheit der Ukraine geht. Europäische Finanzhilfen müssen endlich an ein umfassendes Sicherheitskonzept gebunden werden.

Von Andriy Martyniuk

"Das längste Beteiligungsprojekt der deutschen Geschichte"

2011 beschlossen Bund und Länder einen Neustart bei der Suche nach einem Endlager-Standort in Deutschland. Zentral dabei: die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Über die Tätigkeiten und Erwartungen der Arbeitsgruppe spricht Jan-Hendrik Kamlage.

Von Dr. Stefanie Groll

Dossier: Tschernobyl - 30 Jahre nach der Katastrophe

Dossier

Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. In unserem Dossier zum 30. Jahrestag fragen wir, wie Belarus und die Ukraine mit diesen Erfahrungen heute umgehen. Und wir haben die Erfinderin jener Fahne getroffen, hinter der sich die Anti-Atombewegung versammelt hat.

Atomenergie in der Ukraine 30 Jahre nach Tschernobyl

Dreißig Jahre nach der weltweit größten Atomkatastrophe in Tschernobyl ist die Ukraine noch immer stark von Kernenergie abhängig. Es ist also höchste Zeit für die Ukraine, den Weg des Ausstiegs aus der Atomtechnologie einzuschlagen.

Von Iryna Holovko

Fukushima: „Die Götter haben Beistand geleistet“

Naoto Kan war Japans Regierungschef in der Zeit der Tsunami- und Nuklearkatastrophe von Fukushima. Die Katastrophe hat ihn zum Atomkraftgegner gemacht. Am 13. Oktober 2015 berichtete er in der Heinrich-Böll-Stiftung von seinen Erfahrungen.

Von Stefan Schaaf

Deutsch-brasilianischen Atomvertrag kündigen

Der deutsch-brasilianische Atomvertrag erhalte als Relikt einer unheilvollen Kooperation Brasiliens "Atomträume" am Leben, so Chico Whitaker im Interview. Der Träger des Right Livelihood Awards engagiert sich aktiv dafür, dass der Atomvertrag dieses Jahr gekündigt wird.

Von Barbara Happe

Aufkündigung bilateraler Atomverträge

Der Ausstieg aus dem anachronistischen deutsch-brasilianischen Atomvertrag sei längst überfällig. Denn: Wer im eigenen Land den Atomausstieg beschließe, mache sich unglaubwürdig, wenn er weiterhin mit dem Verkauf von Atomtechnologien Geschäfte macht. Ein Interview mit Jürgen Trittin.

Von Barbara Happe

Strahlende Geschäfte – die deutsch-brasilianische Atomkooperation

Trotz des deutschen Atomausstiegs ist das Abkommen zur Kooperation bei der zivilen Nutzung der Atomenergie zwischen Deutschland und Brasilien bis heute in Kraft. Atomkraftgegner/innen setzen sich für den Ausstieg aus dem Vertrag zum nächstmöglichen Kündigungstermin im November 2014 ein.

Von Barbara Happe

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