Europa-Atlas

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Agrarpolitik für Reiche

Die hohen Subventionen, mit denen die EU die Landwirtschaft päppelt, dienen vor allem der Agrarindustrie mit Monokulturen und Massentierhaltung. Verlierer sind die Klein- und Mittelbetriebe und die ökologischen und sozialen Folgen sind negativ.

Von Dr. Christine Chemnitz

Handeln und Verhandeln

Die EU ist auf Importe und Exporte angewiesen. Offiziell dem Freihandel verpflichtet, agiert die Staatengemeinschaft protektionistisch, wenn es ihr nützt. Dabei setzt sie in geheimen Verhandlungen ihre eigenen Schutz- und Sicherheitsstandards aufs Spiel.

Von Dr. Christine Chemnitz

Energie sucht Zukunft

Trotz einiger Neubauten sind Atomkraftwerke in Europa ein Auslaufmodell. Der Anteil der Erneuerbaren Energien nimmt zu. Doch die Kohle meldet sich zurück und behindert den Einsatz von Gaskraftwerken – auch weil die EU zwar Klimaziele benennt, aber keine klare Klimapolitik betreibt.

Von Dorothee Landgrebe

Ein digitales Mängelwesen

Der Schutz der EU-Bürgerinnen und -Bürger vor den Interessen des Staates und der Unternehmen ist unzulänglich. Eine politische Strategie fehlt. Und der Ausbau der Netz-Infrastruktur verläuft nur schleppend.

Von Olaf Böhnke

Frauen gesucht und ausgebremst

Von Gender-Chancengleichheit ist Europa noch weit entfernt – sei es auf dem Arbeitsmarkt oder in den Führungspositionen von Wirtschaft und Politik. Quoten und familienfreundliche Arbeitsbedingungen sollen das ändern.

Von Sandra Nenninger

Wirtschaft im Nord-Süd-Gefälle

Arbeitslosigkeit, durch Finanz- und Eurokrise sprunghaft angestiegen, ist das gesellschaftliche Schlüsselproblem der EU. Ob mittelfristig eher Spar- oder eher Investitionsprogramme zu mehr Wachstum führen, bleibt umstritten.

Von Philipp Liesenhoff

Der Euro, eine Krisenwährung

Im Schnelldurchgang und unvollständig entstand 1992 die Währungsunion. Fehlende Gremien und mangelnde Kontrollen machten die Fehler in der Haushaltspolitik der Krisenländer erst möglich. Nun stellt sich die große Frage, ob die nationalen Parlamente Eingriffe in ihre Steuerhoheit erlauben.

Von Daniela Schwarzer

Eurovision Song Contest, ein Erfolgsmodell

Musik, TV und die Konkurrenz der Nationen – nirgendwo sonst versammeln sich die Europäerinnen und Europäer so gleichberechtigt und so entspannt zum Mit- und Gegeneinander wie beim ESC. Es geht um viel Pop und auch um Politik.

Von Jan Feddersen

Starkes Deutschland mit schwacher Verantwortung

In der Bekämpfung der Eurokrise hat sich die deutsche Bundesregierung als handlungsfähig erwiesen. Aber das reicht nicht. Wer so stark von der EU profitiert, muss mehr Lasten und Aufgaben übernehmen – und der Bevölkerung die Gründe dafür genau erklären.

Von Ulrike Guérot, Victoria Kupsch

Solidarität im Eigeninteresse

Trotz aller Kritik an den Transferleistungen stellt kaum jemand die traditionelle Umverteilung innerhalb der EU grundsätzlich infrage. Doch die Hilfspakete in der Eurokrise haben den Glauben an den Gemeinnutzen erschüttert. Dahinter steckt die Vermutung, dass nicht alle gleich unter der Krise leiden.  

Von Dr. Christine Pütz, Christian Schwöbel

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