Krisenprävention

Nicht definiert

Sicherheitspolitik im Wandel

Am 25. Februar hielt Verteidigungsminister Thomas de Maizière bei uns den Vortrag "Internationale Verantwortung als nationale Herausforderung - Deutschlands Rolle in der Welt von heute". Im Anschluss stellte er sich im Rahmen eines Podiumsgesprächs den Fragen von Expert/innen und aus dem Publikum.

Armenien: Verbrechen ohne Strafe? Die Safarow-Affäre

Soziale Netzwerke und Blogs, die wohl besser als Barometer der öffentlichen Meinung in Armenien dienen als die staatlich kontrollierten herkömmlichen Medien, kochten in den Tagen nach Safarows Freilassung vor Wut. Während sich der größte Zorn auf Aserbaidschan richtete, wurde auch das Verhalten der armenischen Regierung hinterfragt. Von Mikael Zolyan

Vorsitz im Sicherheitsrat: Bewährungsprobe der deutschen Außenpolitik

Alles andere als Routine wartet auf die Bundesrepublik, wenn sie turnusmäßig den Vorsitz im Sicherheitsrat übernimmt. Spannungen zwischen Israel und Iran, Konfliktpotential in Ost- und Südostasien sowie ein erneuter Versuch der Vermittlung im Syrischen Bürgerkrieg fordern sowohl die Staatengemeinschaft als auch die deutsche Außenpolitik heraus. Von Joscha Schmierer

Die Zukunft der NATO - Eine Diskussion zu kollektiver Sicherheit in und ausserhalb Europas

25 hochrangige Verteidungsexperten trafen sich zum Abschluss des NATO-Gipfels am 21. Mai, um über zentrale Fragen der internationalen Sicherheitspolitik zu diskutieren. Geladen hatten das Washington-Büro der Heinrich Böll Stiftung und des Center for American Progress (CAP). Ein Bericht von Sebastian Gräfe, Programmdirektor für Außen- und Sicherheitspolitik der Heinrich Böll Stiftung Nordamerika. Von Sebastian Gräfe

Der Werkzeugkasten der Intervention

2005 verständigten sich fast alle Staaten beim World Summit der Vereinten Nationen auf das Prinzip der „Responsibility to Protect“ (R2P), der Schutzverantwortung für die Zivilbevölkerung. Beim Jour Fixe vom 3. April wurde diskutiert, was dieses völkerrechtliche Prinzip in Krisenfällen und bei Bürgerkriegen leisten kann. Von Stefan Schaaf

Migration wegen Klimawandel: Menschenrecht statt Sicherheitsfrage

Weltweit fliehen hunderttausende Menschen vor Umweltproblemen und den Folgen des Klimawandels. Immer höhere Zäune und repressive Immigrationspolitik sind keine Lösung dagegen. Stattdessen muss die Ursache der Klimaflucht bekämpft werden: Klimawandel, der Lebensgrundlagen zerstört. Von Anna Basten, Georg Kössler

Konferenzbericht: Der 11. September – Lessons learned?

Die Terroranschläge vom  11. September beschleunigten eine Umbruchphase. Die diesjährige Außenpolitische Jahrestagung zog nun eine Bilanz von zehn Jahren "Krieg gegen den Terror" und gab einen Ausblick auf Szenarien für Afghanistan, den Nahen Osten und die künftige internationale Ordnung. Von Stefan Schaaf

Frauen im Völkermord in Ruanda: Mütter oder Monster?

In Ruanda sitzen zurzeit etwa 2.000 Frauen wegen Beteiligung am Völkermord in Haft, unter ihnen Bäuerinnen, Richterinnen, Journalistinnen. Ihre Geschichten belegen: Frauen waren nicht nur Opfer des Völkermords. Sie waren auch Täterinnen. Von Nicole Hogg

Das Promi-Problem

Kriegsopfer ist im Kongo nicht gleich Kriegsopfer. Dank prominenter Fürsprecher wird vergewaltigten Frauen bevorzugt geholfen. Die Wurzeln der Gewalt entfernt man so nicht.

Von Andrea Böhm

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