Mittelmeer

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Dossier: Seenotrettung und Flüchtlingsschutz

Dossier

Noch nie war für Flüchtlinge das Risiko, auf dem Mittelmeer zu ertrinken, so hoch wie jetzt. Derzeit stirbt jeder 10. Mensch bei der Flucht über das Mittelmeer. Das darf nicht so weitergehen. Unser aktueller Schwerpunkt.

Das Meer als Kulisse

Kreuzfahrt mit 4.000 Mitreisenden oder All-inclusive-Ressort am Strand – die Belastungen für Meer und Küstenbevölkerung durch den steigenden globalen Tourismus nehmen zu.

Die zentrale Mittelmeerroute

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Das Mittelmeer ist zum Massengrab geworden: Bis Ende Juli 2016 sind 3000 Menschen ertrunken, im Durchschnitt 14 pro Tag. Die Mehrheit von ihnen starb auf dem Weg von Libyen nach Italien, der weltweit gefährlichsten Fluchtroute.

Die Ohnmacht fährt mit

Seit dem 19. April ist die Sea-Watch wieder im Mittelmeer unterwegs, um Menschen in Seenot zu retten. Die Ausrüstung des Schiffes ist besser als im Jahr zuvor - doch den fehlenden Willen der politisch Verantwortlichen kann sie nicht ausgleichen.

Von Frank Dörner

Rettung über wackelige Sprossen

Die Sea Watch hat ihren ersten Einsatz, nach der Zeit im Hafen von Lampedusa, absolviert und dabei über 100 Geflüchteten das Leben gerettet.

Von Adam Wolf

In den Startlöchern

Verladen, Training für die neuen Besatzungsmitglieder und Schiffsreparaturen - Die Sea Watch liegt derzeit im Hafen von Lampedusa. Die Crew bereitet sich auf die nächsten Rettungseinsätze vor.

Von Adam Wolf

Von wegen unschuldig blau

Aus dem Logbuch: Kurz nach Sonnenaufgang erblickt die Crew der Sea Watch ein Schlauchboot. Es ist das vollbeladenste, das ihnen bisher begegnet ist. Die Rettung der 121 Menschen an Bord kostet Zeit und Kraft.

Von Frank Dörner

Politische Poesie

Der Marsch der Entschlossenen markiert den künstlerischen Quantensprung des Zentrums für politische Schönheit. Denn nicht das Zentrum selbst, sondern die Teilnehmenden vollenden in einem magischen Moment der Selbstermächtigung die Mahnung an die Politik.

Von Christian Römer

Blumenkränze statt Rettungsringe

368 Menschen starben am 3. Oktober 2013 im Mittelmeer kurz vor Lampedusa. "Eine Schande für Europa", sagten damals die Politiker, als sie vor den Särgen standen. Passiert ist wenig. Eine Reportage zum ersten Jahrestag der Katastrophe.

Von Kirsten Maas-Albert

Die Identitätslosen von Lampedusa

2008 kam er als Flüchtling nach Europa – im Film „To whom it may concern“ erzählt er seine Geschichte. Ein Interview mit dem somalischen Journalisten Zakaria Mohammed Ali.

Von Maria Kind