Ökologische Marktwirtschaft

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Wir können auch anders

Ende des Wachstums? Von wegen. Das Beste kommt noch: Ein Zeitalter der grünen Industrie.

Von Ralf Fücks

Grüne Sünden - Podiumsdiskussion

Die „Grüne Ökonomie“ wird zunehmend zum Kampfplatz politischer Auseinandersetzungen. Während sie vielen Fürsprecher/innen als Ausweg aus der Umwelt- und Wirtschaftskrise gilt, befürchten Kritiker/innen, unter dem Begriff werde knallhartem Profitstreben ein grünes Mäntelchen umgehängt. Unsere Podiumsdiskussion vom 19.12. setzte sich mit der "Green Economy" kritisch auseinander.

Lobbykampf um die Energiewende

Anlässlich der Erhöhung der EEG-Umlage fordern vor allem all jene Politiker/innen und Wirtschaftsvertreter/innen einen sozialen Ausgleich, die sich sonst kaum ihr soziales Gewissen sprechen lassen. Ihr Ziel ist klar: Unter dem Deckmantel der sozialen Gerechtigkeit wollen sie die Energiewende stoppen.

Der Deal mit dem Dreck

Bei kaum einem Instrument der Umweltpolitik gehen die Meinungen so stark auseinander wie beim Emissionshandel. Von manchen wird er als Königsweg zur Bekämpfung des Klimawandels betrachtet. Andere sehen ihn als Ausdruck dessen, dass der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden soll. Wichtig ist jedoch, wie der Emissionshandel umgesetzt wird. Von Tilman Santarius, Wolfgang Sterk

Ein "Grünes Europa" als Lösung der Eurokrise

Defizitfalken und Verfechter der freien Marktwirtschaft dominieren zurzeit die europäische Krisenbewältigungsstrategie. Dabei wäre es sinnvoll, an Stelle der akuten Euro-Krise die langfristige Vision für Europa in den Mittelpunkt zu rücken. Die Strategie 2020 und die Strategie "grünes Europa 2050" können als Leitlinien für ein gemeinsames Wirtschaftsmodell für die EU gelten.

Die Macht der Biomas(s)ters: Wer kontrolliert die Grüne Ökonomie?

Rio+20 fokussiert sich beim Konzept der “Green Economy” auf die industrielle Produktion aus Biomasse als einen möglichen Weg, von fossilen Brennstoffen wegzukommen. Der Vorstoß zur Bio-Ökonomie geht einher mit der Forderung nach Marktmechanismen zur Finanzialisierung der natürlichen Prozesse der Erde, die als Ökosystemdienstleistungen umetikettiert werden, was den Land- und Wasserraub begünstigt. Von ETC Group und Heinrich-Böll-Stiftung

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