Ökologische Marktwirtschaft

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Die Welt ist doch noch zu retten!

Wie sieht die Lage der Welt aus und wie soll sie verbessert werden? Erkenntnisse, Eindrücke und Fragen sammelte Sebastian Wienges anlässlich der Vorstellung des Berichts "Zur Lage der Welt 2008. Auf dem Weg zur Nachhaltigen Marktwirtschaft?" des Worldwatch Institute in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Bericht zur Lage der Welt 2008

Am Dienstag, den 22. April 2008, präsentieren die Heinrich-Böll-Stiftung und Germanwatch die deutsche Ausgabe des Berichts "Zur Lage der Welt 2008" des Worldwatch-Institute in Washington: Der Bericht analysiert den weltweiten Boom bei ökologischen Reformen, Produktions- und Konsumweisen. Anläßlich der Buchvorstellung diskutieren Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Chancen für eine globale nachhaltige Entwicklung.

Globale Ernährungskrise

"Biosprit als Sündenbock, das ist zu einfach". Die gestiegene Nachfrage nach Biokraftstoffen ist nicht allein verantwortlich für die weltweite Nahrungsmittelkrise, so Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. "Über Jahre wurde der ländliche Sektor im Süden durch billige Nahrungsmittelimporte vor allem aus den USA und der EU geschwächt: Lokale Strukturen, die die heutigen Preise auffangen könnten, gibt es in vielen Ländern kaum noch. Damit zahlen wir heute den Preis für eine verfehlte Agrarpolitik."

Baustellen der Globalisierung

Rainer Falk beobachtet und kommentiert im Blog „Baustellen der Globalisierung“ aktuelle Großereignisse für die Heinrich-Böll-Stiftung. Schwerpunkte derzeit sind der Weltfinanzgipfel im November 2008 in Washington sowie die letzten Abkommen des Internationalen Währungsfonds.

Soziale Kapitalisten – Vorbilder für eine gerechte Wirtschaft

Die angekündigte Schließung des Nokia-Werkes in Bochum ist nur das jüngste Beispiel eines scheinbar universellen Trends in der globalen Wirtschaft, in der „unrentable" Arbeitsplätze regelmäßig der Jagd nach steigenden Aktienkursen und Kapitalrenditen zum Opfer fallen. Ist es angesichts dieser Entwicklung vermessen, auf mehr Gerechtigkeit und einen ökologischen Umbau unseres Wirtschaftssystems zu hoffen?

Slow Trade – Sound Farming

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In einer Zeit, in der die Probleme der bestehenden Weltmarktordnung insbesondere im Bereich der Landwirtschaft immer deutlicher werden, veröffentlichen wir diesen Vorschlag für eine grundlegende Reform des multilateralen Agrarhandelssystems.

Grüne Marktwirtschaft

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Schriften zu Wirtschaft und Soziales 1: Ein ökologischer Kapitalismus ist für viele ein Widerspruch in sich, ein Ding der Unmöglichkeit. Und doch hat sich das Verhältnis zur Marktwirtschaft in den letzten Jahren bei vielen Umweltaktivisten geändert. Mit Beiträgen u.a. von Gerd Rosenkranz, Kristina Steenbock, Peter Barnes, Ralf Fücks und Matthias Machnig.

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