Wirtschaft

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Sinnvolles Ziel - konkrete Schritte nochmals prüfen

Eine Kernforderung des Berichts ist es, ein Überschussziel im Grundgesetz zu verankern. Diese Zielsetzung ist notwendig. Einige der vorgeschlagenen Maßnahmen gefährden allerdings ein nachhaltiges Wachstum.

Von Thilo Schaefer

Der Schlüssel liegt im Abbau der Transfers

Mit dem Kommissionsbericht ist die Heinrich-Böll-Stiftung der Konkurrenz einen Schritt voraus. Um die eigenen Empfehlungen zu finanzieren, sind Steuererhöhungen jedoch der falsche Weg.

Von Prof. Dr. Niklas Potrafke

Vorstellung der Fachkommission

Wer entwickelt die Handlungsempfehlungen für nachhaltige Wege aus der Schuldenkrise? Die Kommission Finanzpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung stellt sich vor.

Geld für den Wandel

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Die europäische Wirtschaft befindet sich noch immer in einem schlechten Zustand, die Eurokrise ist längst noch nicht ausgestanden, der Klimawandel nicht gebremst. Eine Antwort auf diese Herausforderungen wäre eine nachhaltige Ökonomie. Die Beiträge in diesem Band beschreiben und analysieren die Wege und Chancen zur Finanzierung des notwendigen Wandels.

Nachhaltige Schulden- und Haushaltspolitik in Europa

Macht mehr Schulden! So ließe sich ein wichtiges Ergebnis der Podiumsdiskussion zwischen Heiner Flassbeck und Priska Hinz zusammenfassen. Zwar sind sich die beiden einig, dass hohe Staatsschulden langfristig weder sinnvoll noch nachhaltig sind; sie fragen aber auch, wer kurzfristig Schulden machen könnte, um Europa mit Investitionen aus der Krise zu führen.

Von Simon Wolf

Ein Haushalt für die Eurozone

Ein gemeinsamer Haushalt wäre eine gute Ausgangslage, um zukünftige Stabilisierungsmaßnahmen in der Europäischen Währungsunion tragfähig zu machen. Eigene Einnahmequellen für die EU und eine europaweite Arbeitslosenversicherung sind dabei gute Instrumente, um zyklische Schwankungen zwischen den Euro-Ländern abzufedern. Von Daniela Schwarzer

Nutzen statt Besitzen - Auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Konsumkultur

Es gibt einen neuen Trend: Gemeinschaftlicher Konsum. Wenn man Dinge gemeinsam nutzt und weiterverwendet, kann dadurch der Ressourcenverbrauch erheblich gesenkt werden. Mit der vorliegen Studie möchten wir einen Anstoß geben, damit „Nutzen statt Besitzen“-Modelle ihr Nischendasein verlassen und zu einer nachhaltigen Produktions- und Konsumweise beitragen können.

Commons als transformative Kraft jenseits von Markt und Staat

Die Debatte über Gemeingüter erlaubt es, uns außerhalb der dominanten Wirtschaftsweise und ihrer Dichotomien zu stellen. Commons fördern Sozialbeziehungen und Gemeinschaftlichkeit, schaffen gesellschaftlichen Reichtum jenseits von Profitstreben und umweltzerstörendem Wachstum. Sie öffnen dabei völlig neue Möglichkeiten und Modelle gegen die multiple Krise, in der wir stecken. Von Silke Helfrich und David Bollier

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