Lateinamerika

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Laut Jorge Castañeda, ehemaligem Außenminister Mexikos, ist das Freihandelsabkommen NAFTA das einzige, das in der mexikanischen Wirtschaft funktioniert. Donald Trump stellt es in Frage - wartet ein neuer Sturm? Der vierte Beitrag unserer Kolumne von Michael Castritius zum Leben mit Donald Trump in Mexiko.

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Es herrschen Angst und Ablehnung an der US-mexikanischen Grenze. Gerade auch die Tatsache Hispano zu sein, eine andere Hautfarbe zu haben, bedeutet für die Menschen auf der US-Seite der Grenze ein großes Risiko.

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In Mexiko steigt die Inflation. Gleichzeitig wird der Protest gegen die US-Dominanz lauter. Der dritte Beitrag unserer neuen Kolumne von Michael Castritius über das Leben mit Donald Trump in Mexiko.

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Buchvorstellung: Konflikt Natur - Ressourcenausbeutung in Lateinamerika

Schriftenreihe

Urheber/in: Heinrich-Böll-Stiftung. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Perspectivas Lateinamerika holt wichtige Debatten und Themen aus Lateinamerika nach Deutschland. Demokratie- und Umweltaspekte, geschlechterpolitische und soziale Fragen, Auswirkungen von Wirtschafts- und Entwicklungsmodellen werden aus Sicht lateinamerikanischer Autoren und Autorinnen kritisch beleuchtet.

Dossier

Urheber/in: Rodrigo Soldon from Rio de Janeiro, Brazil . Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Während der Olympischen Spiele vom 5. bis 21. August erwartet Rio de Janeiro eine halbe Million Besucher/innen. Auf den ersten Blick ein Gewinn für die Stadt. Doch es scheint sich fortzusetzen, was mit der WM 2014 begann: Rio de Janeiro ist einmal mehr Spielfeld politischer und wirtschaftlicher Interessen.

Gender

Nur in Ruanda und Skandinavien sitzen mehr Frauen in Parlamenten als in Lateinamerika. Gleichzeitig ist der Anteil von Frauen in Armut gestiegen. Die Heinrich-Böll-Stiftung geht mit diesem Schwerpunkt Geschlechterthemen auf den Grund.

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Die meisten Mordopfer in El Salvador sind junge Männer. Von den Auswirkungen der Gewalt sind jedoch Frauen in besonderem Maße betroffen. Dies zu ignorieren, mache die Frauen in doppeltem Sinne unsichtbar, argumentiert die Autorin und fordert einen Politikwechsel.

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Game Over. Das war Olympia: Sexistische Berichterstattung, Burkini und Bikini, Zwangsouting. Aber vor allem ein Fest der randigsten Randsportarten und ihrer Fans. Ein queer-feministischer Rückblick. 

Demokratie

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Die lange Grenze zwischen Mexiko und den USA war schon immer umkämpft. Trump sorgt für eine neue Runde. Der zweite Beitrag unserer aktuellen Kolumne von Michael Castritius über das Leben mit Donald Trump in Mexiko.

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Wie können Forensik, Anthropologie und Kunst zur Verarbeitung von extremer Gewalt beitragen? Die Kulturwissenschaftlerin Anne Huffschmid und die Künstlerin Mariana Castillo Deball haben zu dieser Frage in Mexiko-Stadt die Konferenz „Dunkle Materie” ausgerichtet. Ein Interview.

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Brasiliens Demokratie hat mit dem umstrittenen Verfahren gegen Präsidentin Dilma Rousseff nachhaltigen Schaden genommen.

Ökologie

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Eine der größten Hürden auf dem Weg zum Frieden in Kolumbien ist die Rückkehr der Bauern auf ihre Felder. In dem kleinen Dorf Macondo in der Bananenregion Urabá haben nun die ersten ihr Land zurückerhalten - 20 Jahre nach ihrer Vertreibung. Ein Hoffnungsschimmer.

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Dank kleiner Säuberungsmaßnahmen werden die Olympischen Segelwettbewerbe in der Guanabara-Bucht wohl nicht durch Plastikmüll im Wasser gestört. Warum eine langfristige Sanierung der Bucht aber auch nach Olympia nötig ist, erklärt Emanuel Alencar.

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In ihrem Vorwort zum Dossier zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro geht Barbara Unmüßig auf Brasiliens derzeitige wirtschaftliche wie politische Krise ein und hinterfragt, ob die Verantwortlichen aus den Fehlern bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 gelernt haben.

Internationale Beziehungen

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Wer heute Rio de Janeiros Hafengegend besucht, wird staunen: neue Kultureinrichtungen wie Museen, neu gepflasterte und beleuchtete Straßen und Plätze, Fahrradwege, eine neue Straßenbahn. Allerdings wirft die Aufwertung der lange vernachlässigten Gegend auch große Schatten.

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Golf wird nach 112 Jahren wieder zur Disziplin bei den Olympischen Spielen 2016. Ein Investor baut den passenden Golfplatz an der Küste von Rio de Janeiro - leider mitten in einem Naturschutzgebiet.

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Man kann Spitzensport lieben und trotzdem kritisch sein gegenüber heutigen Megaevents. Vielleicht muss man es sogar sein. Die brasilianische Erfahrung mit der WM 2014 und Olympia 2016 zeigt, warum.

Dossiers

Wir zeigen und analysieren, wie es international um die Demokratie und die Möglichkeiten der Demokratieförderung bestellt ist. Zugleich geben wir einen Einblick in die internationale demokratiepolitische Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung. Konkrete Fallbeispiele und regionale Analysen geben Einblicke in unser Engagement.

In unserem Dossier finden Sie die Dokumentation der Konferenz „Rohstoffausbeutung und die Zukunft der Demokratie in Lateinamerika“ sowie Texte und Interviews zum Thema Neo-Extraktivismus.

Massenproteste, Zwangsräumungen, Umweltzerstörung. Die teuerste WM aller Zeiten wird zu 80 Prozent aus öffentlichen Mitteln finanziert – trotz andauernder Misere im öffentlichen Bildungs- Gesundheits- und Transportwesen. Das WM-Dossier beleuchtet die Probleme und fragt: Was bringt diese WM und wem nützt sie?

Publikationen

Die Intensivierung der Rohstoffausbeutung, wie sie in den meisten Ländern Lateinamerikas seit Ende der 1990er Jahre stattfindet, führt praktisch zwangsläufig zu gesellschaftlichen und ökologischen Konflikten, so die zentrale These des Buches. Gleichzeitig ist der Kontinent auch eine Werkstatt alternativer Ansätze und kann vielerorts auf gut organisierte zivilgesellschaftliche Bewegungen setzen.

Lukrativ sind Megaevents vor allem für die private Sicherheitsindustrie. Auch in Brasilien geht sie eine fragwürdige Partnerschaft mit dem Staat ein, der für Olympia nicht nur teure Überwachungstechnologien und Waffen einkauft, sondern sogar Polizei und Militär umorganisiert.

Lateinamerika hat in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit viel erreicht. Doch Benachteiligung und Ungleichheit zwischen den Geschlechtern sind noch lange nicht beseitigt. Hinzu kommen neue Problembereiche wie Frauenhandel und Organisierte Kriminalität. In der zweiten Ausgabe der perspectivas Lateinamerika lassen wir Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Regionen zu Wort kommen.

Alle Publikationen zu Lateinamerika

Einführung

Die Arbeit der Stiftung in Lateinamerika setzt an regionalen Herausforderungen wie ökologische Nachhaltigkeit, demokratische Teilhabe und Geschlechtergerechtigkeit an. Ziel ist es, einen wichtigen und wirksamen Beitrag zur Konsolidierung demokratischer und nachhaltiger Gesellschaften zu leisten. 

Kontakt

Kontakt zu unserem Lateinamerika-Team und zu unseren Auslandsbüros.

Veranstaltungen

Apr 21
Schwindende Spielräume für Zivilgesellschaft in Brasilien
Berlin

Newsletter: Lateinamerika-Post

Lateinamerika-Post ist ein unregelmäßig erscheinender deutschsprachiger Newsletter zu Themen und Veranstaltungen rund um Lateinamerika.

Anhören

Im Oktober 2016 haben Aktivist/innen aus Mexiko und Europa während der Tagung "Für das Recht auf legale Wege" ihre Arbeit vorgestellt. Auf dem Abschlusspanel diskutierten sie Forderungen nach einer anderen Migrationspolitik.

Publikation

Lateinamerika hat beachtliche Fortschritte in punkto Geschlechtergerechtigkeit gemacht. Andere Zahlen zeigen jedoch, wie schwierig es ist, eine Gesellschaft zu verändern, die noch immer patriarchal, sexistisch und rassistisch geprägt ist. Das Factsheet nimmt die Lebenssituation der Frauen in den Fokus.

Video: was ist eigentlich Neo-Extraktivismus?

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