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Lateinamerika – Alle Beiträge

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Guatemaltekische Menschenrechtsaktivistin Helen Mack massiv bedroht

Hintergrund

Wir sind um die Sicherheit unserer Partnerin Helen Mack zutiefst besorgt. Am vergangenen Wochenende wurde die guatemaltekische Menschenrechtsverteidigerin in einem öffentlichen Restaurant in Guatemala Stadt von vier bewaffneten Personen massiv bedroht.

Von Ingrid Spiller

"Helen - Kampf für die Menschenrechte in Guatemala"

Video

Im Film begegnen wir Helen Mack, Trägerin des alternativen Nobelpreises, und können ihr langes Ringen um die Aufklärung des Mordes an ihrer Schwester Myrna Mack nachverfolgen, die 1990 während des guatemaltekischen Bürgerkriegs von Todesschwadronen des Militärs umgebracht wurde.

Soja im Regenwald

Reportage

Fast 1.500 km zieht sich die Bundesstraße BR-163 durch den brasilianischen Amazonas. Seit den 2000er Jahren wird sie etappenweise asphaltiert - zur Freude der auf den Export setzenden Land- und Holzwirte. Die lokale Bevölkerung sowie die kommunale Infrastruktur bleiben hingegen auf der Strecke.

Von Fabiana Frayssinet

Der G20-Gipfel in Buenos Aires

Analyse

Das Forum G20 steckt in einer tiefen Sinnkrise. Kurzfristiges bilaterales Krisenmanagement verdrängt die wirklich wichtigen globalpolitischen Themen: Klimawandel, fairer Welthandel und Migration.

Von Ingrid Wehr

Honduras: Opfer, von denen der Staat nichts wissen will

Hintergrund

Im Prozess um die Ermordung der Umweltaktivistin Berta Cáceres erging das erste Urteil. Die Umweltaktivistin war die Stimme des Widerstands gegen Menschenrechtsverletzungen und Großkonzerne in Honduras. 

Von Fernando Silva

Guatemala: Filme gegen das bleierne Schweigen

Bericht

Vor 22 Jahren endete der Bürgerkrieg in Guatemala. Doch über die Ursachen und die Wunden, die der Konflikt hinterlassen hat, wird kaum gesprochen. Eine Ausnahme ist das Filmfestival „Erinnerung, Wahrheit und Gerechtigkeit“.

Von Knut Henkel

Die Sprecherin der Armen

Hintergrund

Vor der US-Grenze sind tausende Geflüchtete aus Mittelamerika angekommen. Yanina Romero gibt der Bewegung eine Stimme. Die honduranische Journalistin verteidigt die Menschenrechte der Migrantinnen und Migranten.

Von Pedro Matías

Von der Kanzel auf die Straßen: San Romero de América

Am 14. Oktober wurde der 1980 ermordete Erzbischof von San Salvador, Oscar Romero, im Vatikan heiliggesprochen. Der erste Heilige El Salvadors hat eine landesweite Euphorie ausgelöst. Dies scheint auch politisch rentabel.

Von Benjamin Schwab

Die Migration und das Schweigen

Der Marsch der mittelamerikanischen Migrantinnen und Migranten löst eine humanitäre Krise aus. Unsere Partnerorganisation Demócratas Siempre in El Salvador verurteilt die grundlegenden Ursachen der Migration.

Von Francisco Díaz Rodríguez, Héctor Dada Hirezi

Was wirklich hinter der Flüchtlingskarawane aus Honduras steckt

Hintergrund

Tausende Menschen fliehen vor der Armut und Gewalt in ihren Heimatländern. Einige haben sich in den vergangenen Wochen zu einer Karawane zusammengeschlossen. Wir geben einen Überblick über die dahinterliegenden staatlichen und gesellschaftlichen Probleme.

Von Oscar Chacón

Brasilien: Wie ein rechtsextremer Kandidat die Wahlen gewann

Interview

Der Ex-Militär Jair Bolsonaro, der offen die frühere Militärdiktatur sowie Folter befürwortet, stellt eine Zäsur für die brasilianische Demokratie dar. Ein Interview über die unterschiedlichen Ursachen des extremen Rechtsrucks.

Von Audrey Changoe

Rechtsruck: Brasilien nach dem ersten Wahlgang

Hintergrund

Brasilien hat gewählt. In Kongress und Landesparlamenten haben Rechte und Rechtsradikale überwältigend zugelegt. Ihr Kandidat Jair Bolsonaro ist vor der Stichwahl um das Präsidentenamt klarer Favorit.

Von Annette von Schönfeld

Guatemalas Elite will sich Straflosigkeit sichern

Interview

Ein Angriff auf das institutionelle Gefüge des Landes, Anzeichen für einen Selbstputsch und eine gezielte Schädigung der Korruptionsbekämpfung. Vor diesem Hintergrund analysiert Helen Mack die wahren Ursachen dieser Krise der Demokratie.

Von Marco Pérez Navarrete

Mexiko: Versöhnung mit dem Narco-Staat?

Hintergrund

Ab Dezember tritt in Mexiko eine als links geltende Regierung an. Um die andauernde Gewalteskalation zu bewältigen, setzt der künftige Präsident eher auf moralische Erneuerung denn auf juristische Aufarbeitung – und stößt damit auf Widerstand.

Von Anne Huffschmid

La Parota, Mexiko: Ein Staudamm um jeden Preis?

Interview

Seit fünfzehn Jahren kämpfen Gemeinden im südwestlichen Bundesstaat Guerrero in Mexiko gegen das Staudammprojekt „La Parota“. Mit dem Widerstand hat auch die Repression gegen die soziale Bewegung CECOP zugenommen.

Von Caroline Schroeder

Gefahr einer schweren humanitären Krise in Nicaragua

Hintergrund

Das Centro Humboldt, nicaraguanische Nichtregierungsorganisation und Partnerin der Heinrich-Böll-Stiftung warnt vor einem drastischen Anstieg der Armut durch die politische Krise in Nicaragua und fordert internationale humanitäre Hilfe. 

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