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Zeitgeschichte – Alle Beiträge

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Frauen unter Kontrolle: Geschlossene Krankenanstalten in der DDR

Artikel

„Tripperburgen". So hießen die geschlossenen Stationen zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten, die es in den Bezirksstädten der DDR gab. Die Historikerin Dr. Steffi Brüning beschäftigt sich seit einigen Jahren mit diesem noch immer wenig bekannten DDR-Unrecht.

Von Steffi Brüning

Versailles global

Kalenderblatt

Mit der Unterzeichnung des Versailler Vertrags endete am 28. Juni 1919 der Erste Weltkrieg. Die Historikerin Birte Förster erinnert an die globalen Prozesse und Institutionen, die damit auf den Weg gebracht wurden: den Völkerbund, die Internationale Arbeitsorganisation und die Neuordnung der Kolonialpolitik.

Von Dr. Birte Förster

7. Mai 1989: Proteste gegen Wahlfälschung in der DDR

Hintergrund

7. Mai 1989: In Leipzig, Berlin und andernorts protestieren Bürger/innen der DDR gegen den Wahlbetrug bei den DDR-Kommunalwahlen. Die Aktionen waren ein Zündfunke für die friedliche Revolution im Herbst 1989.

Von Hans Michael Kloth

Nachruf auf Axel Schildt (1951-2019)

Nachruf

Axel Schildt war einer der innovativsten Historiker der deutschen Nachkriegsepoche, er hat die mit seiner Arbeit dem historischen Bild der Bundesrepublik eine neue Vielschichtigkeit verliehen.

Von Marianne Zepp, Christoph Becker-Schaum, Dr. Roman Léandre Schmidt

Von Brüssel nach Bonn: Die Gründung der SPV-Die Grünen und die Europawahl von 1979

Hintergrund

Vor 40 Jahren nutzten mehrere Umweltinitiativen die erste Direktwahl zum Europaparlament um ihren ökologischen Anliegen politisches Gewicht zu verleihen und traten mit einer gemeinsamen Wahlliste an. In der Rückschau erwies sich dieser „Weg über Europa“ als wichtiger Faktor für die erfolgreiche Gründung der GRÜNEN in der Bundesrepublik im Januar 1980.

Von Stephen Milder

„Wir möchten mit unseren Leserinnen und Lesern zusammenarbeiten“

Interview

Der Journalismus steckt in einer tiefen Krise. Trotzdem gibt es in Europa alternative Medien, die nicht von Oligarchen oder großen Unternehmen, sondern von ihren Leser/innen finanziert werden. Ein Austausch der Macher/innen von merce.hu (Ungarn), republik.ch (Schweiz), oko.press (Polen) und taz.de.

Von Krisztián Simon

50 Jahre 1968

Dossier

In unserem Themendossier kommen Stimmen jenseits der studentischen Proteste in Paris, Frankfurt und Berlin zu Wort, nehmen wir eine Inventur der Protestformen vor und sammeln Stellungnahmen und Einschätzungen zu „68“ aus dem Umfeld der Heinrich-Böll-Stiftung. 

Der arabische Nahe Osten im „globalen 1968“

Analyse

Gab es ein „arabisches 68“, oder ist schon die Frage falsch gestellt? Die in Beirut lebende Arabistin und Böll-Stipendiatin Yvonne Albers nimmt die aktuelle Konjunktur des 50. Jahrestages zum Anlass für Einblicke in die politischen und intellektuellen Debatten im arabischen Nahen Osten der ausgehenden sechziger Jahre.

Von Yvonne Albers

Neunzehnhundertachtundsechzig

Stephan Lohr schreibt über seine ersten prägenden Lektüre- und Theatererlebnisse und die prinzipielle Skepsis gegenüber Autoritäten. 

Mein `68

Für Reinhard „Henne“ Weißhuhn war der Prager Frühling das wichtigste Ereignis des Jahres. 

Mein 1968 in Bonn

Hartmut Streppel schreibt über seine Schulzeit in Bonn, erste Demonstrationen und politische Einmischung. 

Deutschland und der Völkermord an den Armeniern

Buchvorstellung

Rolf Hosfeld und Christin Pschichholz stellten am 7. Juni 2017 ihr Buch „Das Deutsche Reich und der Völkermord an den Armeniern“ vor, welches die neusten Erkenntnisse zur Mitverantwortung des Deutschen Reiches zusammenfasst.

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