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Geschlechterpolitik / LGBTI – Alle Beiträge

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Polen: Keine Rechte für die LGBT-Community

Die Einhaltung von europäischen Standards würde Minderheiten in Polen helfen – doch das Parlament bringt keine enstprechenden Gesetze auf den Weg. Homosexuelle oder Transgender fühlen sich allein gelassen und sind Beschimpfungen und Bedrohungen ausgesetzt.

"Die Proteste verändern die öffentliche Debatte dramatisch"

Wie Nino Lejava, Büroleiterin unseres Regionalbüros Südkaukasus die Hetzjagd auf eine friedliche protestierende LGBTI-Gruppe im Mai erlebte und was sich seitdem in der georgischen Hauptstadt verändert hat, erzählt sie in diesem Interview. Von Jelena Nikolic, Nino Lejava

LGBTI-Rechte im Südkaukasus

Wer sich in Georgien, Armenien und Aserbaidschan für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzen will, wird mit erzkonservativen Vorstellungen und tiefsitzenden Ressentiments gegenüber allem, was die traditionellen Gesellschafts- und Familienstrukturen in Frage stellen oder aufbrechen könnte konfrontiert. Das schwach ausgeprägte Verständnis für demokratische Werte und Minderheitenrechte ist nicht allein ein Erbe der Sowjetunion. Von Silvia Stöber

Georgien: Zwischen Moderne und Mittelalter

In der Geschichte des Kampfes um LGBTI-Rechte im Südkaukasus ist der 17. Mai 2012 ein Meilenstein. Erstmals ging an diesem international begangenen Tag gegen Homophobie eine Gruppe Aktivisten im Zentrum der georgischen Hauptstadt Tiflis auf die Straße, um für die Rechte sexueller Minderheiten zu demonstrieren. Von Silvia Stöber

Schein und Sein in Baku: LGBTI-Rechte in Aserbaidschan

Als Ende Mai 2012 der Eurovision Song Contest in Baku stattfand, präsentierte sich Aserbaidschans Hauptstadt als offen und liberal. Doch es gibt noch eine zweite Realität: Die aserbaidschanische Gesellschaft ist zutiefst konservativ. In vielen Familien ist es noch immer eine Schande, wenn sich Töchter oder Söhne als homosexuell outen. Sie müssen mit Gewalt ihrer eigenen Familie rechnen. Von Silvia Stöber

Armenien: Geschlossene Gesellschaft

Das Thema sexuelle Orientierung ist in der armenischen Gesellschaft ein Tabu. Wer von den traditionellen Vorstellungen abweicht, muss mit gesellschaftlicher Ächtung und mit Gewalt rechnen. Die homosexuelle Sängerin Armine Oganezova, auch unter dem Namen Tsomak bekannt, musste in diesem Sommer aus Armenien fliehen, weil sie sich ihres Lebens nicht mehr sicher sein konnte. Von Silvia Stöber

Dossier: Die Situation der LGBTI-Community im Südkaukasus

Das Jahr 2012 war ein besonderes Jahr für die LGBTI-Community und für den öffentlichen Auftritt der LGBTI-Bewegung in allen drei Ländern des Südkaukasus. In Aserbaidschan, Armenien und Georgien wurden hinsichtlich tabuisierter Fragestellungen zur Identität und zur sexuellen Vielfältigkeit einige wichtige Schritte getan. Von Nino Lejava

Russland: "Anders" leben wird immer gefährlicher

Bereits in fünf russischen Regionen gibt es Gesetze, die „Propaganda für Homosexualität, Bisexualität und Transsexualität“ unter Strafe stellen. Die staatlich verordnete Diskriminierung passt zum Kurs der Regierung Putin, die auf mehr Offenheit in der Gesellschaft mit Verboten und Strafen reagiert. Die Gesetze finden in weiten Teilen der Bevölkerungen Zuspruch, doch es gibt auch Widerstand. Von Jens Siegert

Vorwort: Die antifeministische Männerrechtsbewegung

Geschlechterverhältnisse verändern sich. Dies lässt bei relevanten Gruppen von Männern Unsicherheiten entstehen. Im Diskurs um neue Rollenbilder sind in den letzten Jahren aber Gruppen aufgefallen, die radikal antiemanzipatorisch argumentieren. Antifeministische Männer und Frauen melden sich lautstark in der Öffentlichkeit, besonders im  Internet. Wir wollten die Argumentation dieser Gruppen ergründen, und haben uns deshalb auf die Spurensuche begeben.

Männerrechtsbewegung: "Vernichtungsbewegung gegen den Feminismus"

Die antifeministische Männerrechtsbewegung stilisiert Männer zu Opfern eines angeblich übermächtigen Feminismus. Welche Denkweisen und Organisationsformen prägen die Bewegung? Wie sollte man Ihnen begegnen? Ein Interview mit dem Soziologen Hinrich Rosenbrock. Von Henning von Bargen, Marie Friese

Podiumsdiskussion: Trans*-Rechte sind Menschenrechte!

Die europäische Trans*- und Menschenrechtsorganisation Transgender Europe leitet seit 2009 das internationale Forschungsprojekt Transrespekt versus Transphobie. Sechs Vertreter/innen aus Afrika, Asien, Ozeanien, Südamerika sowie Osteuropa präsentierten in Berlin erste Forschungsergebnisse.

Ausschreitungen gegen Gay Pride in Belgrad

 Bei den homophoben Ausschreitungen gegen die Gay Pride wurden auch Parteibüros, Fernsehsender und Nichtregierungorganisationen angegriffen, die als EU-nah wahrgenommen werden. Die stundenlangen Krawalle vom Sonntag zeigen vor allem eines: die Spaltung der serbischen Gesellschaft und die Missachtung der Rechte von Minderheiten. Von Wolfgang Klotz

Homophobie in Uganda, Iran und Honduras

Uganda, Iran und Honduras stehen beispielhaft für 85 Staaten weltweit, die gleichgeschlechtliche Liebe unter Strafe stellen. Während der Iran schon lange Homosexuelle mit der Todesstrafe bedroht, soll in Uganda diese nun eingeführt werden. Auf dem Jour Fixe der Heinrich-Böll-Stiftung wurden Möglichkeiten außenpolitischen Handelns diskutiert. Von Stefan Schaaf

Die LGBTI-Bewegung und soziale Medien in Afrika: Eine Bestandsaufnahme

Während LGBTI-AktivistInnen zunehmend Präsenz zeigen, reagieren viele afrikanische Regierungen mit verschärften Mitteln: Einschüchterung, Verhaftungen, Folter, Ausweitung der existierenden Rechtsprechung, lebenslängliche Haft oder sogar Todesstrafe. Wie reagieren nationale Regierungen auf das neue, offensive Auftreten der Bewegung? Von Sokari Ekine

Zum Mann gehätschelt - zum Mann gedrillt

Am 13.04.2010 wurde in der Heinrich-Böll-Stiftung das Buch „Zum Mann gehätschelt – Zum Mann gedrillt“ der türkischen Bürgerrechtlerin und Journalistin Pinar Selek vorgestellt. Gemeinsam mit ihr diskutierten renommierte Männlichkeitsforscher aus Deutschland über Männlichkeitsbilder in Deutschland und der Türkei.

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