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Feminismus & Gender – Alle Beiträge

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Gender Mainstreaming passé – es lebe die Geschlechterpolitik!

Beinahe alles, was im Kontext von Gender Mainstreaming aufgebaut wurde, wird derzeit abgebaut. Gender Mainstreaming scheint out zu sein. Wir brauchen überall Verbündete in allen Parlamenten, die die Roll-Back-Versuche vieler konservativer Regierungen abwehren. Von Barbara Unmüßig

Geschlechterdemokratie - Beispiele aus der Projektarbeit

Im Rahmen des Programms Geschlechterdemokratie bildet seit Jahren das Thema „Gewalt gegen Frauen“ einen Schwerpunkt. Gewalt gegen Frauen stellt die brutalste Manifestation der historisch gewachsenen Ungleichheit zwischen den Geschlechtern dar.

Geschlechterdemokratie

Die Benachteiligung von Frauen ist die wohl am meisten verbreitete Form der Diskriminierung, denn unter ihr leidet die Hälfte der Gesellschaft. Obwohl in fast allen arabischen Verfassungen inzwischen Gleichheitsrechte verankert sind, ist die Diskrepanz zwischen Verfassungsanspruch und Verfassungswirklichkeit hier besonders groß.

„Emmas oder Alphas“? Beide keinen Streit wert!

Wir brauchen politische und Gewerkschaftsbewegungen, die sozial – und damit nicht-sexistisch und nichtrassistisch – sowie ökologisch sind, kurzum: nationale und supranationale Bewegungen mit Frauen und Männern an der Spitze, die sich nicht nur mit allen diesen emanzipatorischen Zielstellungen identifizieren, sondern sie offensiv in ihre Arbeit integrieren. Von Hanna Behrend und Madeleine Porr

Wo die Emanzipation wirklich beginnt

Man kann den Pop-Feminismus egoistisch schimpfen, weil er beim Streben nach individuellem Glück und Glamour stehen bleibt oder weil er einen unscharfen Blick auf die Strukturen hat. Vor allem aber, weil er grenzenlos naiv ist. Und daher wahrscheinlich gesellschaftlich folgenlos bleibt. Dass sie sich möglicherweise irrt, hofft Von Claudia Pinl

Streitbar und umstritten, gemeinsam und verschieden

Der Feminismus als Denk- und Wertesystem sowie als frauenpolitische Kraft muss sich ständig erneuern, sonst drohen ihm wie allen Ismen Verknöcherung, Praxisferne und Altersstarrsinn. Die Frage ist also: Was sind die zu bewahrenden feministischen Kerne und was sollte erneuert, aktualisiert, erweitert werden? Von Christa Wichterich

Nicht nur Stachel im Fleisch

In dieser Debatte kommt es paradoxerweise vor allem auf die Männer an. Denn sie lassen häufig auf sich warten, wenn es darum geht, für Gleichheit und Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu streiten. Auch dies ist eine Lehre des Feminismus und der Frauenbewegung, meint Von Martin Wilk

Was ist der Streit-Wert? Feminismus heute - frischer Wind für alte Fragen

Alphamädchen, Hygienefanatikerinnen, altbackene Gestrige, Krach zwischen Alt und Jung? Was ist uns von den aufgeregten Feuilletondebatten des Frühjahres geblieben? Welche geschlechterpolitischen Veränderungen brauchen wir heute? Lesen Sie, was unsere Autoren und Autorinnen meinen und diskutieren Sie mit!

Geschlechterpolitischer Ratschlag 2008: Macht Geschlecht (k)einen Unterschied?

Im Fokus des Geschlechterpolitischen Ratschlags der Heinrich-Böll-Stiftung am 29. Mai 2008 standen die bevorstehenden Wahlkämpfe 2009 in ihrer gender-politischen Ausrichtung. MitarbeiterInnen und ReferentInnen diskutierten gemeinsam unter dem Motto „Geschlecht macht (k)einen Unterschied? Wahlkampf zwischen Merkelfaktor und Klimawandel.“

Frauenquoten in Palästina - Die Rolle der NGOs bei der Unterstützung von Frauenkandidaturen

Frauen in Palästina dürfen als gestaltende poltische Kraft nicht aus der Wahrnehmung verschwinden. Hadeel Rizq-Qazzaz untersuchte im Rahmen ihrer Arbeit für die Heinrich-Böll-Stiftung die Partizipation der Frauen an den Wahlen in Palästina und fand heraus, dass Organisationen der Zivilgesellschaft mit ihren Aufklärungskampagnen, Bildungsprogrammen und Veranstaltungen nicht immer die richtigen Zielgruppen erfassen. In ihrem Beitrag beleuchtet sie detailliert die Ergebnisse dieser Untersuchung. Von Hadeel Rizq-Qazzaz

Sicherheitspolitik braucht Gender-Perspektive

Gender ist ein zentrales Element in der Dynamik von Kriegen und bei der Konfliktentwicklung. Dieser Zugang wird jedoch bei Lösungsansätzen und Entscheidungen über Krieg und Frieden weitgehend außer Acht gelassen und oft nur dann thematisiert, wenn es um die ideologische Auseinandersetzung mit Nationalisten oder Fundamentalisten geht. Wie hängen Friedens-, Sicherheitspolitik und Konfliktprävention mit der Geschlechterperspektive aber viel weitgehender zusammen? Ein Schwerpunkt, mit dem wir uns im Gunda-Werner-Institut beschäftigen.

Die Gender-Arbeit im Nahen Osten und Nordafrika

Die Förderung der Geschlechterdemokratie gehört auch im Nahen Osten und Nordafrika zu den zentralen Aufgaben der Stiftung. In unseren geschlechterdemokratischen Programmen unterstützen wir Frauen- und LSBTI-Organisationen bei der Gründung und Weiterentwicklung von Initiativen und Netzwerken. Ziel ist der gleiche Zugang zu ökonomischen, politischen und sozialen Ressourcen für alle.

Die Gender-Arbeit in Asien

In den vergangenen Jahren hat die gezielte Förderung von Frauen zu einer Verbesserung ihrer bisherigen Lebensbedingungen beigetragen und hierarchische Geschlechterverhältnisse verändert. Dies gilt auch für die verschiedenen Regionen Asiens.

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