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Feminismus & Gender – Alle Beiträge

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Gleichberechtigung und Religionsfreiheit – die Menschenrechte verlangen nach beidem

Wenn es um Menschenrechte geht, dürfen universelle Frauenrechtsstandards nicht im Namen kultureller und religiöser Normen leichtfertig aufgegeben werden. Und wenn es um Religionsfreiheit geht, müssen wir stets reflektieren, wo Religion aufhört oder instrumentalisiert wird, um Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen zu legitimieren. Von Barbara Unmüßig

Pakistan: Literaturwettbewerb

"Frauen in Pakistan" war das Thema eines von der Heinrich-Böll-Stiftung in Lahore und dem Goethe-Institut landesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs, der im November 2007 stattfand. Der Wettbewerb wurde mit Hilfe von Fotos dokumentiert. 

Testfall für die Demokratie im Irak

Krieg, Sanktionen und die Politisierung von Ethnie und Religion haben zu erheblichen Rückschlägen für die Position der Frauen im Irak geführt. Mit der neuen irakischen Verfassung drohen weitere empfindliche Rückschritte durch die Einführung eines in der Sharia begründeten Familien- bzw. Personenstandsrechts. Von Layla Al-Zubaidi

Warum sind Frauen in der Politik unterrepräsentiert?

Die Quote bringt's. Das ist ein Ergebnis der von der Heinrich-Böll-Stiftung beauftragten Studie zu Frauen in der Politik. Die Grünen stellen mit 40 Prozent die meisten Politikerinnen in Kommunalparlamenten, die CDU als Volkspartei dagegen 21,1 Prozent. - Sieben Fragen an Karoline Linnert

Gender Mainstreaming passé – es lebe die Geschlechterpolitik!

Beinahe alles, was im Kontext von Gender Mainstreaming aufgebaut wurde, wird derzeit abgebaut. Gender Mainstreaming scheint out zu sein. Wir brauchen überall Verbündete in allen Parlamenten, die die Roll-Back-Versuche vieler konservativer Regierungen abwehren. Von Barbara Unmüßig

Geschlechterdemokratie - Beispiele aus der Projektarbeit

Im Rahmen des Programms Geschlechterdemokratie bildet seit Jahren das Thema „Gewalt gegen Frauen“ einen Schwerpunkt. Gewalt gegen Frauen stellt die brutalste Manifestation der historisch gewachsenen Ungleichheit zwischen den Geschlechtern dar.

Geschlechterdemokratie

Die Benachteiligung von Frauen ist die wohl am meisten verbreitete Form der Diskriminierung, denn unter ihr leidet die Hälfte der Gesellschaft. Obwohl in fast allen arabischen Verfassungen inzwischen Gleichheitsrechte verankert sind, ist die Diskrepanz zwischen Verfassungsanspruch und Verfassungswirklichkeit hier besonders groß.

„Emmas oder Alphas“? Beide keinen Streit wert!

Wir brauchen politische und Gewerkschaftsbewegungen, die sozial – und damit nicht-sexistisch und nichtrassistisch – sowie ökologisch sind, kurzum: nationale und supranationale Bewegungen mit Frauen und Männern an der Spitze, die sich nicht nur mit allen diesen emanzipatorischen Zielstellungen identifizieren, sondern sie offensiv in ihre Arbeit integrieren. Von Hanna Behrend und Madeleine Porr

Wo die Emanzipation wirklich beginnt

Man kann den Pop-Feminismus egoistisch schimpfen, weil er beim Streben nach individuellem Glück und Glamour stehen bleibt oder weil er einen unscharfen Blick auf die Strukturen hat. Vor allem aber, weil er grenzenlos naiv ist. Und daher wahrscheinlich gesellschaftlich folgenlos bleibt. Dass sie sich möglicherweise irrt, hofft Von Claudia Pinl

Streitbar und umstritten, gemeinsam und verschieden

Der Feminismus als Denk- und Wertesystem sowie als frauenpolitische Kraft muss sich ständig erneuern, sonst drohen ihm wie allen Ismen Verknöcherung, Praxisferne und Altersstarrsinn. Die Frage ist also: Was sind die zu bewahrenden feministischen Kerne und was sollte erneuert, aktualisiert, erweitert werden? Von Christa Wichterich

Nicht nur Stachel im Fleisch

In dieser Debatte kommt es paradoxerweise vor allem auf die Männer an. Denn sie lassen häufig auf sich warten, wenn es darum geht, für Gleichheit und Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu streiten. Auch dies ist eine Lehre des Feminismus und der Frauenbewegung, meint Von Martin Wilk

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