Alle Inhalte

xxxWelthandel – Alle Beiträge

21 - 40 von 90

Arbeitskampf in Kambodscha eskaliert

Seit Wochen protestieren die Beschäftigten der Textilindustrie für einen höheren Mindestlohn und bessere Arbeitsbedingungen. Doch die Regierung scheint zu Verhandlungen nicht bereit, sie lässt stattdessen auf die Demonstranten schießen.

Von Ali Al-Nasani

Zurück zu den Wurzeln

Das westafrikanische Niger ist von Dürren und Überflutungen gebeutelt. Dennoch erwirtschafteten die Bauern und Bäuerinnen 2011 einen Getreideüberfluss - einer einfachen und alten Technik sei dank. Während des Kolonialismus fast vergessen, sorgt Re-Greening nun für fruchtbare und widerstandsfähige Böden.
Von Christine K

EU-Handelspräferenzen im Agrarsektor und Land Grabbing in Kambodscha

Der zollfreie Export von Zucker aus Kambodscha in die EU erweckte die Hoffnung, zur Armutsbekämpfung beitragen zu können. Doch statt der kambodschanischen Landbevölkerung profitieren ausländische Zuckerkonzerne von der Zollfreiheit, indem sie sich Land zu eigen machten. Ansässige Familien wurden hierbei mit teilweise brutalen Methoden von ihrem Ackerland vertrieben.
Von Manfred Hornung

Nigeria: Weggeschwemmte Existenzen

In der nigerianischen Megacity Lagos wurden die Auswirkungen des Klimawandels in den letzten Jahren immer massiver spürbar: Landerosion und Sturmwellen schwemmen den Lebensraum entlang der Küste weg. Die von der Regierung vorangetriebene Urbanisierung spitzt die Situation dabei noch zu, während sich soziale Ungleichheiten verstärken. Artikel mit Bildergalerie. Von Monika Umunna

Wie man in der Wüste nicht vom Weg abkommt

Angesichts der Wirtschaftskrise und der Notwendigkeit, Armut global zu bekämpfen, müssen die teilnehmenden Staaten die Möglichkeiten der UN-Klimakonferenz bis an ihre Grenzen auszureizen. Trotz niedriger Erwartungen muss das Ziel weiter lauten, eine Einigung über verbindliche Regeln zur Senkung der CO2-Emissionen zu erzielen. Ein Gastbeitrag von Hans JH Verolme, Climate Advisers Network.

 

Zehn Jahre Publish what you pay - eine Kampagne feiert Geburtstag

"Publish What you Pay" setzt sich für Transparenz im Rohstoffsektor ein. Die Kampagne fordert, dass Unternehmen offenlegen müssen, wem sie Geld zahlen. Mittlerweile ist die Kampagne das größte Bündnis von NGOs im Rohstoffsektor - und hat viele seiner Ziele erreicht. Ein Rückblick und ein Blick nach vorn. Von Heidi Feldt

Deutsche Zusammenfassung der Publikation: International Resource Politics

Die natürlichen Ressourcen sind wieder auf der Tagesordnung. Die englischsprachige Publikation betont mit dem Zusammenwirken von Knappheiten kritischer Ressourcen eine neue Dimension der internationalen Beziehungen und plädiert für neue Ansätze im Rahmen einer internationalen Ressourcenpolitik. 

Mexiko im Griff der Kartelle

Am 1. Juli wählt Mexiko einen neuen Präsidenten. Dieser wird vor großen Herausforderungen stehen, denn die Gewalt im mexikanischen Drogenkrieg wird immer brutaler. Doch was müsste eigentlich geschehen? Gibt es von Seiten der Präsidentschaftsaspirant/innen neue Vorschläge, wie Mexiko befriedet und vor dem Schicksal eines gescheiterten Staates bewahrt werden kann? Von Stefan Schaaf

Welche Zukunft wollen wir?

Für den Weltnachhaltigkeitsgipfel Rio+20 im Juni in Brasilien liegt der erste Entwurf eines Abschlussdokuments vor. Einiges darin ist wichtig, vieles unverbindlich und manches gefährlich, findet Lili Fuhr von der Heinrich-Böll-Stiftung.

Grüne Ökonomie – die neue Zauberformel?

Im Juni 2012 treffen sich die Staaten zur Rio+20-Klima-Konferenz in Brasilien. Im Mittelpunkt steht das Thema grüne Ökonomie. Was das genau ist und wie sie umgesetzt werden soll, ist undefiniert und politisch umstritten. Rio+20 braucht aber keine Wiederholungen vorheriger Konferenzen, sondern einen echten Aufbruch in eine soziale, gerechte, kohlenstoffarme und ressourceneffiziente Welt Von Barbara Unmüßig

Kunstprojekt SurVivArt: Kunst für das Recht auf ein "Gutes Leben"

Für das Kunstprojekt SurVivArt hat die Heinrich-Böll-Stiftung Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt eingeladen, im eigenen Umfeld durch künstlerische Produktion und Kommunikation über das „gute Leben“ zu reflektieren. Am 5. Februar 2012 wurde die Ausstellung mit ihren Arbeiten in Berlin eröffnet. Sie sind noch bis zum 24. Februar zu sehen.

Neues EU-Handelsabkommen: Recht auf Nahrung in Indien bedroht

Die Europäische Union und die indische Regierung handeln derzeit ein bilaterales Freihandelsabkommen (FTA) aus, dessen Ziel eine umfangreiche und gegenseitige Deregulierung "annähernd des gesamten Handels" ist. Zivilgesellschaftliche Organisationen aus Deutschland und Indien haben das Abkommen analysiert und zeigen die Gefahren auf.

Vor der UN-Klimakonferenz: Klimafinanzierung für Afrika mobilisieren

Während Afrika am wenigsten zu den historischen Treibhausgasemissionen beigetragen hat, droht es am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Afrika wird erhebliche finanzielle Mittel benötigen, um sich an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels anpassen zu können. Auf der diesjährigen Klimakonferenz im südafrikanischen Durban wird die Klimafinanzierung eine prominente Rolle spielen. Von Dr. Antonie Katharina Nord, Jochen Luckscheiter und Kulthoum Omari

Diamanten und Menschenrechte: Der Kimberley-Prozess auf dem Prüfstand

Seit 2003 existiert mit dem Kimberley-Prozess ein System, das den Handel mit Blutdiamanten unterbinden soll. Doch vor allem die Marange-Diamantenfelder in Simbabwe wecken mit Berichten über Menschenrechtsverletzungen und Schmuggel Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit des Prozesses. Auf einer Fachtagung diskutierten Experten aus Simbabwe und London, wie dem Kimberley-Prozess aus der Krise geholfen werden kann.

Afrika und Deutschland: Eine gleichberechtigte Partnerschaft?

Mitte Juni präsentierte Außenminister Westerwelle das neue Afrikakonzept der Bundesregierung. Neben der etwas vollmundig wirkenden Partnerschaftsbekundung besitzt das Konzept eine durchaus realistische und oftmals angenehm konkrete Note. In vielen Aussagen stellt es einen längst überfälligen Diskurswechsel im Verhältnis zum Kontinent dar. Von Kirsten Maas-Albert

Green Economy als Feindbild der G77

Nach dem berühmten Rio-Gipfel wurde die UN Commission of Sustainable Development (CSD) gegründet. Sie sollte den Rio-Prozess vorantreiben. Das Treffen des Gremiums im Mai 2011 geriet wegen sachfremder Themen zum Fiasko. Die Hintergründe. Von Jürgen Maier

Seiten