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xxxWelthandel – Alle Beiträge

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Studie kritisiert Prognosen der Welternährungsorganisation

Die zur Bekämpfung der Hungerkrise von der Welternährungsorganisation FAO geforderte Steigerung der Lebensmittelproduktion um 70 Prozent bis 2050 basiert auf unvollständigen Annahmen. Zu diesem Schluss kommt eine gemeinsame Studie des WWF Deutschland und der Heinrich-Böll-Stiftung, die nun in englischer Sprache vorliegt.

Der IWF - nur begrenzt lernfähig

Der Internationale Währungsfond will sich reformieren. Doch die alten Denkmuster und Programme schüttelt er auch unter Dominique Strauss-Kahn nicht ab. Von Barbara Unmüßig, Rainer Falk

Tim Jackson "Einkommenswachstum ist nicht Wohlstand"

Tim Jackson, renomierter Ökonom und ehemaliger Berater der britischen Regierung, bezweifelt, dass sich wirtschaftliches Wachstum zukünftig vom Ressourcenverbrauch entkoppeln lässt. Für eine nachhaltige Ökonomie ist es aus seiner Sicht zunächst notwendig, den Begriff des Wohlstandes neu zu definieren. In Ilmenau stellte der britische Ökonom sein Buch „Wohlstand ohne Wachstum“ vor. Von Norbert Krause

Indiens Atomkaste nach wie vor selbstgefällig

Der Atomunfall in Fukushima hat die Weltöffentlichkeit erzittern lassen und die Energiepläne vieler Länder über den Haufen geworfen. Mächtige Entscheidungsträger und die Atomindustrie selbst sind tief verunsichert. Indien jedoch ist in vielerlei Hinsicht die Ausnahme von dieser Regel. Von Praful Bidwai

Wohlstand ohne Wachstum

Wir fördern alternative Denkansätze und Experimente überall auf der Welt, weil wir vielfältige, lokale und globale Antworten auf die Krisen dieser Welt brauchen. Tim Jacksons Buch ist eine davon.

Armut bleibt weiblich

Die Millenniums-Entwicklungsziele haben viele blinde Flecken und auch die Ergebnisse der Pekinger Weltfrauenkonferenz wurden kaum berücksichtigt. 70 Prozent der 1,4 Milliarden armen Menschen weltweit sind Frauen. Geschlechtergerechtigkeit und Armutsbekämpfung müssen Hand in Hand gehen, fordert Von Barbara Unmüßig

Algerien – Ein zukünftiger Lieferant von Wüstenstrom für Europa?

Am 23. August 2010 wurde die Studie im Rahmen eines Fachgesprächs von Vertreter/innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Forschung und Wirtschaft unter Teilnahme des algerischen Botschafters Herrn Madjid Bouguerra in der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellt und diskutiert.

"Bleiben die Armen wieder auf der Strecke?"

Die Nahrungsmittelproduktion muss bis 2050 um 70 Prozent gesteigert werden, so die FAO. Doch wem wird das zugutekommen? Und wie soll produziert werden? Ein Streitgespräch zwischen Alexander Müller FAO (UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung) und Barbara Unmüßig (Heinrich-Böll-Stiftung).

Der neue Wettlauf um Afrikas Ressourcen

Die Fülle von Bodenschätzen machte Afrika bereits in Kolonialzeiten zu einem interessanten Rohstofflieferanten. Nahezu unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat ein globaler Wettlauf um Märkte und Ressourcen Afrikas begonnen. Er ist eher scheinheilig als ernsthaft um das Wohl Afrikas besorgt.
Von Henning Melber

Der Süden appelliert an den Norden: Ihr müsst mehr tun!

113 Staatschefs aus der ganzen Welt haben es nicht geschafft, sich auf die Eckpunkte für ein ambitioniertes, faires und rechtlich verbindliches Protokoll zu einigen. Für das Scheitern von Kopenhagen gibt es viele Lesarten – fast alle haben mit Klimagerechtigkeit zu tun. Eine Analyse Von Tilman Santarius

EcoFair rules! Die neue Rolle des internationalen Agrarhandels im Spannungsfeld der Klima-, Ernährungs- und Wirtschaftskrise

Weltweit hungern eine Milliarde Menschen, drei Viertel davon auf dem Land. Die globale Ernährungssituation ist ein trauriges Beispiel für langjährige politische Fehlentscheidungen. Misereor und die Heinrich-Böll-Stiftung luden am 12. Januar 2010 in ihrer gemeinsamen Konferenz dazu ein, die Regeln und Ströme des internationalen Agrarhandels im Spannungsfeld der großen globalen Krisen (Klima-, Ernährungs- und Finanzkrise) zu überdenken und neu zu definieren.

Substanz oder Greenwash-Show? Die Zeit für Halbheiten ist vorbei

Zu Beginn des Klimagipfels von Kopenhagen ist noch unklar, wieviel Substanz, wieviel Show er bringen wird. In einem gemeinsamen Hintergrundpapier zeigen Germanwatch und die Heinrich-Böll-Stiftung ausführlich Greenwashing-Gefahren auf und bieten Informationen zu den Verhandlungen der mehr als 100 Regierungschefs. Von Christoph Bals

Abbruch oder Durchbruch - die US-Klimapolitik vor dem Gipfel in Kopenhagen

Mit Barack Obama drückt die US-Regierung beim Klimaschutz aufs Tempo. Doch Obama muss auch die Republikaner für seine Pläne gewinnen, denn die Entscheidungen für die Klimapolitik fallen in den Bundesstaaten. Weil der Senat noch nicht zugestimmt hat, werden die Verhandlungen in Kopenhagen zum Vabanquespiel für alle Beteiligten. Eine Analyse der US-Klimapolitik. Von Arne Jungjohann und Till Kötter

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