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Welthandel – Alle Beiträge

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Vortrag: Joseph Vogl - Der Souveränitätseffekt

Der Vortrag wurde im Rahmen der Sommertagung der Grünen Akademie: "Kapitalismuskritik reloaded" am 22.06.2012 gehalten. Joseph Vogl ist Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft und Medien an der Humboldt-Universität zu Berlin und  Autor des Buches "Das Gespenst des Kapitals". 

Deutsche Zusammenfassung der Publikation: International Resource Politics

Die natürlichen Ressourcen sind wieder auf der Tagesordnung. Die englischsprachige Publikation betont mit dem Zusammenwirken von Knappheiten kritischer Ressourcen eine neue Dimension der internationalen Beziehungen und plädiert für neue Ansätze im Rahmen einer internationalen Ressourcenpolitik. 

Mexiko im Griff der Kartelle

Am 1. Juli wählt Mexiko einen neuen Präsidenten. Dieser wird vor großen Herausforderungen stehen, denn die Gewalt im mexikanischen Drogenkrieg wird immer brutaler. Doch was müsste eigentlich geschehen? Gibt es von Seiten der Präsidentschaftsaspirant/innen neue Vorschläge, wie Mexiko befriedet und vor dem Schicksal eines gescheiterten Staates bewahrt werden kann? Von Stefan Schaaf

Es grünt so grün: Die Grüne Ökonomie und ihre Grenzen

Die wichtigste Initiative für den Aufbruch in eine grüne Ökonomie geht seit 2008 vom UN-Umweltprogramm (UNEP) und seiner Green Economy Initiative aus. Die Kontroversen um die Grüne Ökonomie und die Initiativen zur Finanzialisierung der Natur nehmen unterdessen rund um den Rio+20-Gipfel an Schärfe zu. Was ist grüne Ökonomie überhaupt? Und welche Defizite haben die jetzt diskutierten Vorschläge? Von Barbara Unmüßig

Welche Zukunft wollen wir?

Für den Weltnachhaltigkeitsgipfel Rio+20 im Juni in Brasilien liegt der erste Entwurf eines Abschlussdokuments vor. Einiges darin ist wichtig, vieles unverbindlich und manches gefährlich, findet Lili Fuhr von der Heinrich-Böll-Stiftung.

Grüne Ökonomie – die neue Zauberformel?

Im Juni 2012 treffen sich die Staaten zur Rio+20-Klima-Konferenz in Brasilien. Im Mittelpunkt steht das Thema grüne Ökonomie. Was das genau ist und wie sie umgesetzt werden soll, ist undefiniert und politisch umstritten. Rio+20 braucht aber keine Wiederholungen vorheriger Konferenzen, sondern einen echten Aufbruch in eine soziale, gerechte, kohlenstoffarme und ressourceneffiziente Welt Von Barbara Unmüßig

EU-Indien-Gipfel mit Drohgebärden

Beim EU-Indien-Gipfel am 10. Februar steht erneut das Freihandelsabkommen auf der Agenda. Zu einer Einigung wird es vermutlich nicht kommen, denn die Vorstellungen der beiden Partner klaffen zu weit auseinander. Von Ska Keller

Der IWF auf dem Weg zum Superfonds?

Der Internationale Währungsfonds (IWF) will es wissen: Die finanziellen Ressourcen sollen von derzeit 385 Mrd. US-Dollar auf 1 Billion US-Dollar aufgestockt werden, um auf die potenziellen Krisen der nächsten beiden Jahre adäquat reagieren zu können. Die Mitgliedsländer des Fonds sollten sich darauf einlassen, aber nicht ohne Bedingungen. Von Rainer Falk, Barbara Unmüßig

Kunstprojekt SurVivArt: Kunst für das Recht auf ein "Gutes Leben"

Für das Kunstprojekt SurVivArt hat die Heinrich-Böll-Stiftung Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt eingeladen, im eigenen Umfeld durch künstlerische Produktion und Kommunikation über das „gute Leben“ zu reflektieren. Am 5. Februar 2012 wurde die Ausstellung mit ihren Arbeiten in Berlin eröffnet. Sie sind noch bis zum 24. Februar zu sehen.

Neues EU-Handelsabkommen: Recht auf Nahrung in Indien bedroht

Die Europäische Union und die indische Regierung handeln derzeit ein bilaterales Freihandelsabkommen (FTA) aus, dessen Ziel eine umfangreiche und gegenseitige Deregulierung "annähernd des gesamten Handels" ist. Zivilgesellschaftliche Organisationen aus Deutschland und Indien haben das Abkommen analysiert und zeigen die Gefahren auf.

Vor der UN-Klimakonferenz: Klimafinanzierung für Afrika mobilisieren

Während Afrika am wenigsten zu den historischen Treibhausgasemissionen beigetragen hat, droht es am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Afrika wird erhebliche finanzielle Mittel benötigen, um sich an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels anpassen zu können. Auf der diesjährigen Klimakonferenz im südafrikanischen Durban wird die Klimafinanzierung eine prominente Rolle spielen. Von Dr. Antonie Katharina Nord, Jochen Luckscheiter und Kulthoum Omari

Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Durban: Perspektiven aus aller Welt

Vom 28. November bis 9. Dezember findet im südafrikanischen Durban die 17. Klimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Da es bei den bisherigen Treffen nur kleine Fortschritte gab, sind die Erwartungen für ein verbindliches internationales Abkommen gegen den globalen Klimawandel hoch. Unser Büro in Südafrika hat ein englischsprachiges Dossier zum Thema erstellt, mit Analysen der wichtigsten Themen, aktuellen Kommentaren sowie Updates der wichtigsten Entwicklungen im Vorfeld der Verhandlungen.

Diamanten und Menschenrechte: Der Kimberley-Prozess auf dem Prüfstand

Seit 2003 existiert mit dem Kimberley-Prozess ein System, das den Handel mit Blutdiamanten unterbinden soll. Doch vor allem die Marange-Diamantenfelder in Simbabwe wecken mit Berichten über Menschenrechtsverletzungen und Schmuggel Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit des Prozesses. Auf einer Fachtagung diskutierten Experten aus Simbabwe und London, wie dem Kimberley-Prozess aus der Krise geholfen werden kann.

Christine Lagardes Herausforderungen

Der Streit um den Vorsitz des IWF hat gezeigt, dass dieser weiter von alten Machtrelationen bestimmt wird. Diese zu überwinden oder an entscheidenden Punkten zu durchbrechen, ist eine der vielen Herausforderungen, vor denen die neue Direktorin Christine Lagarde steht. Von Rainer Falk, Barbara Unmüßig

Afrika und Deutschland: Eine gleichberechtigte Partnerschaft?

Mitte Juni präsentierte Außenminister Westerwelle das neue Afrikakonzept der Bundesregierung. Neben der etwas vollmundig wirkenden Partnerschaftsbekundung besitzt das Konzept eine durchaus realistische und oftmals angenehm konkrete Note. In vielen Aussagen stellt es einen längst überfälligen Diskurswechsel im Verhältnis zum Kontinent dar. Von Kirsten Maas-Albert

Green Economy als Feindbild der G77

Nach dem berühmten Rio-Gipfel wurde die UN Commission of Sustainable Development (CSD) gegründet. Sie sollte den Rio-Prozess vorantreiben. Das Treffen des Gremiums im Mai 2011 geriet wegen sachfremder Themen zum Fiasko. Die Hintergründe. Von Jürgen Maier

Studie kritisiert Prognosen der Welternährungsorganisation

Die zur Bekämpfung der Hungerkrise von der Welternährungsorganisation FAO geforderte Steigerung der Lebensmittelproduktion um 70 Prozent bis 2050 basiert auf unvollständigen Annahmen. Zu diesem Schluss kommt eine gemeinsame Studie des WWF Deutschland und der Heinrich-Böll-Stiftung, die nun in englischer Sprache vorliegt.

Der IWF - nur begrenzt lernfähig

Der Internationale Währungsfond will sich reformieren. Doch die alten Denkmuster und Programme schüttelt er auch unter Dominique Strauss-Kahn nicht ab. Von Barbara Unmüßig, Rainer Falk

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