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Welthandel – Alle Beiträge

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Tim Jackson "Einkommenswachstum ist nicht Wohlstand"

Tim Jackson, renomierter Ökonom und ehemaliger Berater der britischen Regierung, bezweifelt, dass sich wirtschaftliches Wachstum zukünftig vom Ressourcenverbrauch entkoppeln lässt. Für eine nachhaltige Ökonomie ist es aus seiner Sicht zunächst notwendig, den Begriff des Wohlstandes neu zu definieren. In Ilmenau stellte der britische Ökonom sein Buch „Wohlstand ohne Wachstum“ vor. Von Norbert Krause

Indiens Atomkaste nach wie vor selbstgefällig

Der Atomunfall in Fukushima hat die Weltöffentlichkeit erzittern lassen und die Energiepläne vieler Länder über den Haufen geworfen. Mächtige Entscheidungsträger und die Atomindustrie selbst sind tief verunsichert. Indien jedoch ist in vielerlei Hinsicht die Ausnahme von dieser Regel. Von Praful Bidwai

Wohlstand ohne Wachstum

Wir fördern alternative Denkansätze und Experimente überall auf der Welt, weil wir vielfältige, lokale und globale Antworten auf die Krisen dieser Welt brauchen. Tim Jacksons Buch ist eine davon.

Von Fleisch und Fairness – Innovationen für eine ökologische EU-Agrarpolitik

Der Ansatz der EU-Kommission, die Reform der EU-Agrarpolitik im Dialog mit breiten gesellschaftlichen Gruppen zu entwickeln, ist neu und bietet gute Chancen für grundlegende Veränderungen. Nun muss ess die Aufgabe der Agrarminister aller EU-Länder werden, auch auf nationaler Ebene den Anliegen von Umwelt-, Verbraucher- und Entwicklungsverbänden Gehör zu schenken. Von Dr. Christine Chemnitz, Tobias Reichert

Wessen Interessen dient die neue deutsche Rohstoffstrategie?

Die Deutsche Bundesregierung hat ihre neue Rohstoffstrategie verabschiedet und vorgestellt. Doch woher kommen die Rohstoffe, unter welchen Bedingungen werden sie gefördert, welche Folgen hat ihr Abbau auf die Umwelt und das Klima? Ein Bericht des monatlichen Jour Fixe der Heinrich-Böll-Stiftung und der taz. Von Stefan Schaaf

Armut bleibt weiblich

Die Millenniums-Entwicklungsziele haben viele blinde Flecken und auch die Ergebnisse der Pekinger Weltfrauenkonferenz wurden kaum berücksichtigt. 70 Prozent der 1,4 Milliarden armen Menschen weltweit sind Frauen. Geschlechtergerechtigkeit und Armutsbekämpfung müssen Hand in Hand gehen, fordert Von Barbara Unmüßig

Algerien – Ein zukünftiger Lieferant von Wüstenstrom für Europa?

Am 23. August 2010 wurde die Studie im Rahmen eines Fachgesprächs von Vertreter/innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Forschung und Wirtschaft unter Teilnahme des algerischen Botschafters Herrn Madjid Bouguerra in der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellt und diskutiert.

Griechenland als globale Krise

Amerikanische Kommentatoren sehen Griechenland als das Amerika von morgen. Warum dieser Vergleich hinkt, zeigt Von Joscha Schmierer

"Bleiben die Armen wieder auf der Strecke?"

Die Nahrungsmittelproduktion muss bis 2050 um 70 Prozent gesteigert werden, so die FAO. Doch wem wird das zugutekommen? Und wie soll produziert werden? Ein Streitgespräch zwischen Alexander Müller FAO (UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung) und Barbara Unmüßig (Heinrich-Böll-Stiftung).

Der neue Wettlauf um Afrikas Ressourcen

Die Fülle von Bodenschätzen machte Afrika bereits in Kolonialzeiten zu einem interessanten Rohstofflieferanten. Nahezu unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat ein globaler Wettlauf um Märkte und Ressourcen Afrikas begonnen. Er ist eher scheinheilig als ernsthaft um das Wohl Afrikas besorgt.
Von Henning Melber

Der Süden appelliert an den Norden: Ihr müsst mehr tun!

113 Staatschefs aus der ganzen Welt haben es nicht geschafft, sich auf die Eckpunkte für ein ambitioniertes, faires und rechtlich verbindliches Protokoll zu einigen. Für das Scheitern von Kopenhagen gibt es viele Lesarten – fast alle haben mit Klimagerechtigkeit zu tun. Eine Analyse Von Tilman Santarius

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