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Stadtentwicklung – Alle Beiträge

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WM ohne Volk. Ein kritischer Blick auf den Austragungsort Salvador da Bahia

Salvador de Bahia gehört zu den Städten mit den höchsten Arbeitslosigkeits- und Gewaltraten Brasiliens. Die Stadtverwaltung preist die WM als Chance für mehr soziale Gerechtigkeit. Doch Nachforschungen unserer Autorin vor Ort zeigen, wie die Großprojekte rund um den World Cup gerade die Schwächsten ausgrenzen.

Von Naiara Leite

Den demografischen Wandel als Chance sehen

Der demografische Wandel lässt sich bewältigen, wenn brachliegende Arbeitskraftpotenziale aktiviert, vorhandene Mittel zielgenauer eingesetzt und alte Denkmuster verabschiedet werden.

Von Kerstin Andreae

Staatenlos in einer fußballverrückten Heimat

Rudrigo Rafael kämpft gegen die Fehlplanungen von Immobilienunternehmungen in Pernambuco sowie die Zwangsräumungen nahe des Stadions. In diesem Interview erzählt der Aktivist von den Enteignungen und Menschenrechtsverletzungen.

Von Eduardo Amorim

Die Zwangsräumungen und das Recht auf Stadt

In diesem Interview spricht Orlando Alves dos Santos Júnior (Institut für Stadt- und Regionalplanung Universität Rio de Janeiro) über die derzeitigen Verletzungen des Menschenrechts auf Stadt in Brasilien.

Von Manoela Vianna

Zwangsräumungen: Widerstand bei den Bewohnern

Antonieta Rodriguês wohnte einst in Campinho, einer Favela im Norden Rio de Janeiros. Die Siedlung musste für den Bau der Schnellstraße Transcarioca geräumt werden. Im Interview erzählt sie, wie brutal sich die Zwangsräumung abgespielt hat.

Von Manoela Vianna

Recife vor der WM: Die Bilanz einer (Fehl)-Investition?

Recife ist jene WM-Spielstätte, in der am 26. Juni Deutschlands Fußball-Elf gegen die USA antritt. Gegen die Bauvorhaben im Fußballviertel "Cidade da Copa" regt sich großer Widerstand. Bis heute kämpfen die Bewohner/innen gegen Fehlinvestitionen in ihrer Stadt und für vollständige Auszahlungen ihrer Entschädigungen.

Von Eduardo Amorim

Energetisch modernisieren bei fairen Mieten?

Fachgespräch: Das Potsdamer Institut für soziale Stadtentwicklung (Ifss) hat im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung untersucht, wie sich in vier Beispielstädten Leipzig, Berlin, Dortmund und Heidelberg der Wohnungsmarkt entwickelt und wie energetische Modernisierung wirkt. Die Kurzstudie beförderte interessante Ergebnisse zutage.

Das Ausmaß der Zwangsräumungen in Rio de Janeiro

Für die Fußball-WM mussten tausende Familien ihre Häuser verlassen, um für neue Sportstätten Platz zu machen. Die Übersichtskarte unseres Brasilien-Büros dokumentiert die Zwangsräumungen sowie die künstlich angelegten Neubausiedlungen.

Von Julia Ziesche, Lando Dämmer, Mara Natterer, Anna Hampf

Ein gallisches Dorf in Brasilien

Eigentlich sollten die Bewohner/innen der Siedlung Vila Autódromo in Rio de Janeiro das formelle Nutzungsrecht ihrer Grundstücke erhalten. Als wegen WM-Bauvorhaben die Räumung droht, erarbeitet die neu entstandene Protestbewegung einen Volksplan, der die Bürger/innen aktiv miteinbezog und realisierbare Alternativen nannte.

Von Giselle Tanaka

Sport ohne Obdach

Einige WM-Austragungsorte richten eine Volks-Meisterschaft gegen die Räumungen aus. Die erste Auflage dieses Turniers fand in Rio de Janeiro während des Confederation-Cups im vergangenen Juni statt. Diesmal soll das Turnier länger dauern, mit mehreren Etappen und einer Endrunde im Juni zum WM-Beginn.

Von Andreas Behn

Null Müll – eine Vision für Kommunen? Die Regenerative Stadt V

"Zero Waste" ist das Motto zahlreicher besonders südeuropäischer Kommunen, die Abfall vermeiden und Rohstoffe weitgehend recyclen wollen. Können solche Visionen auch der kommunalen Abfallwirtschaft in Deutschland neue Impulse geben? Diese und andere Fragen diskutierten die Teilnehmer der Tagung am 28. Februar 2014.

Von Sabine Drewes, Stefanie Groll

Interview: Für eine neue Kultur der Beteiligung

Die Wissenschaftlerin Prof. Patrizia Nanz beschäftigt sich mit den Themen Bürgerbeteiligung und Partizipation. Im Interview erklärt sie, woher der Wunsch nach mehr Beteiligung kommt, wie er sich auf die Politik auswirkt und was sie von der Skepsis gegenüber basisdemokratischeren Strukturen hält.

Von Prof. Patrizia Nanz, Anne Ulrich

Dossier: Genderranking 2013

Nur knapp 14 Prozent aller Oberbürgermeister/innen in deutschen Großstädten sind weiblich. Das ist eines der Ergebnisse des dritten Genderrankings deutscher Großstädte. Dieses Dossier präsentiert neben dem aktuellen Ranking Schlaglichter auf fünf Kommunen, die im Ranking ganz unterschiedlich abgeschnitten haben.

Dokumentation: FRUNZE 35 – Ein eindrucksvolles Beispiel für partizipatives Planen

Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Entwicklung von Projekten zum Stadtumbau ist in der Ukraine wie auch in vielen anderen Ländern keine Selbstverständlichkeit. Das Kiewer Büro initiierte modellhaft einen partizipativen Prozess zur Revitalisierung einer alten Industriebrache in der Kiewer Frunze-Straße.

Von Sandra Annunziata, Ursula Caser, Andriy Makarenko

Berlin - Die entfremdete Stadt

Wem gehört Berlin? Die Autorin Annett Gröschner beleuchtet in ihrer Kolumne den Wandel der deutschen Hauptstadt von einer Inklusions- zu einer Konkurrenzmaschinerie.

Von Annett Gröschner

Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft

Unsere Gesellschaft steht unter Druck. Lebenswirklichkeiten, soziale Chancen und Zukunftsperspektiven driften auseinander. Eine Antwort auf die realen Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten ist Inklusion. Inklusion lautet das starke Leitmotiv des gemeinsamen Projekts der Heinrich-Böll-Stiftung und ihrer Länderstiftungen. In zahlreichen Veranstaltungen ermöglichen wir bundesweit kontoverse Diskussionen.

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