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Netz – Alle Beiträge

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Mehr Kontrolle über Internet-Dienstleister

Ein neuer Gesetzesentwurf in China sieht eine Registrierungspflicht mit Echtnamen im Internet vor - u. a. um die Bekämpfung krimineller Aktivitäten im Internet zu erleichtern. Doch wie steht es um die Gefahr eines Missbrauchs persönlicher Daten? Von Lei Lili

Der deutsch-chinesische Rechtsstaatsdialog

Am 16. und 17. Juli 2012 findet in München das 12. Symposium im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Rechtsstaatsdialogs unter dem Titel: „Bürgerrechte und staatliche Gesetzgebung im digitalen Zeitalter“ statt. Die Heinrich-Böll-Stiftung sprach im Vorfeld mit  Professor Xie Libin über Erwartungen und Grenzen des Forums.

Öffentliche Verwaltung braucht freie Software

Öffentliche und private Verwaltungen haben vieles gemein: unter anderem das Ziel, endliche Ressourcen so gut wie möglich zu nutzen. Aber sie sind auch sehr unterschiedlich. Das liegt vor allem daran, dass die öffentlichen Verwaltungen ihr Tun offenlegen müssen. Deshalb sollten sie auch freie Software nutzen. Von Federico Heinz

Qualitätsjournalismus: Neue Ansprüche und alte Werte

Die Qualität des Journalismus sagt immer auch etwas aus über die Qualität der Demokratie. Was aber genau bedeutet Qualitätsjournalismus? Eine Diskussion mit Renate Gensch, Mathias Urbach, Simone Janson und Alice Ströver.

Interviews zur Publikation "Öffentlichkeit im Wandel"

Das veränderte Medienverhalten und der Schwund der Werbeeinnahmen in den Printmedien führen bei den Verlagen und den Sendern zu einer intensiven Suche nach neuen Verwertungs- und Distributionsmodellen. Neue Akteure treten im Internet auf und verändern den professionellen Journalismus durch andere Formen. Die vierte Gewalt demokratisiert sich. Philip Banse und Sarah Gottschalk haben Vertreterinnen und Vertreter dieser neuen Öffentlichkeiten interviewt. 

Creative Commons: Die Wissensallmende in unsere Hände nehmen

Die Wissensallmende wurde lange Zeit schlecht behandelt, erst der Boom digitaler Netze brachte eine Wende. Er eröffnete unzählige neue Möglichkeiten, unsere kreative und kulturelle Freiheit zu entfalten. Interaktionen, die bislang vom Urheberrecht beschränkt waren, entwickelten sich explosionsartig und führten zu ganz neuen Formen gesellschaftlicher, demokratischer und ökonomischer Schaffung von Werten.  Von Mike Linksvayer

Urheberrechtsdebatte: Verhärtete Fronten

Das Urheberrecht und dessen Reform werden gerade heftig diskutiert. Dabei stehen sich - oberflächlich betrachtet - Urheberinnen und Konsumenten gegenüber. Dieses Schwarz-Weiß-Denken kann jedoch den momentan zentralen Konflikt um das Internet nicht ausreichend beschreiben. Zunehmend stellt sich die Frage: Welche Rolle spielt in Zukunft die Verwertungsindustrie? Ein Überblick zur Debatte.  Von Andrea Mesch

Britische Regierung will Internet-Überwachung in Echtzeit

Die Regierung von David Cameron plant ein neues Gesetz zur Internet-Überwachung. Die britischen Ermittlungsbehörden sollen in Zukunft die Möglichkeit bekommen, auch ohne richterliche Genehmigung Informationen über gesendete E-Mails, besuchte Webseiten, Telefongespräche und SMS zu erhalten – und das alles live, in Echtzeit. Von Mirja Brücker

Innenminister räumen bei Big Brother Awards 2012 ab

Gleich zwei Innenminister wurden mit Negativpreisen ausgezeichnet: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich für die Zentralisierung polizeilicher und geheimdienstlicher Befugnisse und Markus Ulbig aus Sachsen für die Handy-Funkzellenüberwachung. Daneben wurden zahlreiche Unternehmen mit dem Negativpreis bedacht. Erstmals gab es auch lobende Erwähnungen. 

Wir, die Netz-Kinder

Was uns am wichtigsten ist, ist Freiheit. Redefreiheit, freier Zugang zu Information und zu Kultur. Wir glauben, das Internet ist dank dieser Freiheit zu dem geworden, was es ist, und wir glauben, dass es unsere Pflicht ist, diese Freiheit zu verteidigen. Das schulden wir den kommenden Generationen, so wie wir es ihnen schulden, die Umwelt zu schützen. Von Piotr Czerski

Das „Lese Majeste“- Gesetz in Thailand: Die Debatte spitzt sich zu

Nirgendwo auf der Welt wird Majestätsbeleidigung so hart bestraft wie in Thailand. Außerdem bedroht das Gesetz die Freiheit des Internets: mehr als 57.000 Webseiten wurden im Jahr 2010 deswegen zensiert. In der Bevölkerung regt sich dagegen zunehmend Protest. Von Jost Pachaly, Elaine Haller

„Occupy Nigeria“ - es geht um mehr als den Preis von Benzin

Zu Beginn des Jahres erreichte die weltweite Occupy-Bewegung Nigeria. Seitdem gehen jeden Tag mehr Menschen auf die Straße und protestieren gegen die Streichung der Benzin-Subventionen. Doch es geht nicht mehr nur um billiges Benzin, sondern auch gegen die weit verbreitete Korruption. Von Soji Apampa

Schulbuchtrojaner: Urheberschutz oder Gefahr für die Freiheit von Lehre und Forschung?

Die Kultusminister haben mit dem Verband der Schulbuchverlage den Einsatz von „Schultrojanern“ - einer Kontrollsoftware an Schulen vereinbart. Diese Vereinbarung wirft grundsätzliche Fragen über Lernen und Computer auf. In der Heinrich-Böll-Stiftung diskutierten Expert/innen am Vorabend der Beratungen der Kultusminister das Für und Wider des Schultrojaners. Ein Mitschnitt.

Lernen 2.0: "Lernformate jenseits des klassischen Schulbuchs unterstützen"

Die Debatte um den Schultrojaner bringt auch neuen Schwung in Lernformate jenseits des klassischen, abgeschlossenen Schulbuchs. Martin Riemer beschäftigt sich mit „Lernen 2.0” und führt dazu Projekte an Berliner Schulen durch. Im Audio-Interview spricht er über die angekündigte Kontrollsoftware, offene Bildungs-Ressourcen und Unterstützung für Projekte, die das auch umsetzen. Von David Pachali

Politische Webvideos gewinnen beim Viral Video Award

Im Rahmen des 27. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin wurde der Viral Video Award für die besten viralen Videos des Jahres vergeben. Sowohl Jury wie auch Publikum entschieden sich für politische Filme. Von Markus Reuter

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