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xxxNetz – Alle Beiträge

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Der Teufel steckt im Detail

Die deutschen Presseverlage fühlen sich vom Internet bedroht und fordern deshalb ein gesetzlich abgesichertes „Leistungsschutzrecht“. Was damit gemeint ist und was die Verlage eigentlich erreichen wollen, scheint jedoch offen. Dieser Eindruck wurde auch während der Podiumsdiskussion "Gottes Werk und Googles Beitrag" bestätigt, zu der die Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit iRights.info am 20. Januar in ihre Berliner Zentrale geladen hatte.

Zukunft der digitalen Bibliothek

Google Books und damit der Übergang vom physischen Druckwerk zum stofflosen Datensatz wirft neben technischen auch viele politische und rechtliche Probleme auf. Ein Überblick über die Vision einer universalen Bibliothek, verwaiste Bücher, das Google Book Settlement und Kritik am Projekt des Suchmaschinenanbieters. Von Jeanette Hofmann

Mut zur Lücke

Das Unternehmen Google leistet, was die öffentliche Hand gerne täte: Wissen für möglichst viele Menschen bereitzustellen. Eine Tagung erörterte die vielen Hoffnungen und Befürchtungen, die mit dem ambitionierten Vorhaben verbunden sind. Von Markus Berger

"In der Open-Source-Demokratie wartet man keine Einladung ab"

Bloß zuschauen war gestern. Könnte diese Beteiligungslust auch der Politik zugute kommen? Ja, wenn man die Philosophie der Netzkulturen ernst nimmt und schrittweise in das institutionelle System integriert, sagt der in Australien arbeitende Medienforscher Axel Bruns. Von Jan Engelmann

Ausstellungseröffnung: "nochnichtmehr - Handeln im unmarkierten Raum"

Bis 10. Oktober versammeln Künstlerinnen und Künstler wie Nevin Aladag, Lucia Dellefant, Ralf Homann, Martin Kaltwasser, Andreas Mayer-Brennenstuhl, Yoko Ono, Elodie Pong, Oliver Ressler, Johannes Stüttgen, Albrecht Wild, Georg Winter und Hans Winkler ihre unterschiedlichen Positionen. Kunst, die nicht nur in einem geschlossenen Showroom funktioniert, sondern nach außen verweist. Von Ralf Fücks

Ein debattenreicher Sommer mit der Campustour 2009

Wir haben den Sommer für Diskussionen, Lesungen, Konzerte und Workshops an deutschen Hochschulen genutzt. Erinnern wollten wir daran, was die Hochschulen in Krisenzeiten sein sollten: zentrale Orte für gesellschaftspolitische Reflexion und Debatten. Ein Film mit den Stimmen der Campustour 2009.

Der Maskenmann

Am 25. Juni vor 25 Jahren starb Michel Foucault. Das Internet erlebte er nicht mehr. Was hätte er wohl zum Strukturwandel der Medienöffentlichkeit gesagt? Welche Machtkritik hätte er gegen Google und Wikipedia gerichtet? Eine Spekulation Von Jan Engelmann

Der Streit um Urheberrechte im Internet

Wem nützen Netzsperren gegen Raubkopierer? Wäre eine Kultur-Flatrate ein wünschenswertes Vergütungsmodell für Kreative? Lawrence Lessig, Mitinitiator von Creative Commons und entschiedener Kritiker eines restriktiven Copyrights, stellte in sich in Berlin den Fragen des Publikums. Von Jan Engelmann

Lawrence Lessig und die „Copyright Wars"

Bei einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung sprach Prof. Lawrence Lessig über „Copyright Wars.Vergnügen und Unbehagen an der digitalen Kultur.“ Hier finden Sie Vortrag und Diskussion als Audio-Mitschnitte.

„Eingebrannte Bilder“

Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls geht die Ausstellung des Künstlers Ernst Volland „Eingebrannte Bilder“ auf die Bedeutung des Jahres 1989 ein. Was können wir anhand dieser Bilder, ihrer Wirkmächtigkeit und  über unsere Erinnerungskultur lernen?

Individuelles Bildgedächtnis und kollektive Erinnerung

Das menschliche Gehirn verarbeitet Umweltreize sowohl in bildlicher als auch in sprachlicher Form. In einem Zustand der Erregung überscharf beleuchtet, brennen sich epochale Wendepunkte und biographische Augenblicke im Gedächtnis ein. Emotionen und Affekte sind die wichtigsten Verstärker der Wahrnehmung. Von Aleida Assmann

Das tolle Jahr von Erfurt

Gartenlauben für Alternativprojekte und Merchandising mit Mönchskutten – so die kulturelle Angebotslage in der thüringischen Landeshauptstadt. Es fehlt an Räumen für Künstler und Kreative, überhaupt an Aufgeschlossenheit für Neues und Abweichendes. Immer mehr Bürger fragen sich: Wem gehört eigentlich die Stadt? Ein Erfurter Kulturschaffender über die neue Lust am Aufbruch. Von Dirk Teschner

KrisenFest - Discurscamp für einen kreativen Aufbruch

Fast ist es in Thüringen zu einer guten Tradition geworden, dass lieber große Events zu historischen Jahresthemen gefördert werden, statt jungen Kreativen Freiräume für ihre Projekte zu bieten. Oftmals werden die Chancen aus der Förderung kreativer Kultur unterschätzt. Ein eintägiges Diskurscamp der Heinrich-Böll-Stiftung am 5. Juni in Erfurt will danach fragen, was sich Thüringer Künstler/innen und Kreative für eine Verbesserung der Situation wünschen. Von Jan Engelmann

Spielstand #10: „Die Nutzer sind verdorben“

Filme für lau, Musikstücke ohne Entgelt: Befinden wir uns angesichts Tauschbörsen und Gratiskultur im Internet längst jenseits von Regeln? Spielstand #10 widmete sich der schwierigen Debatte über die Abstimmung von zeitgenössischer kultureller Produktion und zeitgemäßer politischer Urheberrechtsevolution.

BigBrotherAwards

Die BigBrotherAwards sind Negativpreise, die auf fragwürdige Praktiken im Umgang mit personenbezogenen Daten aufmerksam machen wollen. Sie werden jährlich an Behörden, Firmen, Organisationen und Personen verliehen.

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