Kultur & Politik

Guatemala: Filme gegen das bleierne Schweigen

Bericht

Vor 22 Jahren endete der Bürgerkrieg in Guatemala. Doch über die Ursachen und die Wunden, die der Konflikt hinterlassen hat, wird kaum gesprochen. Eine Ausnahme ist das Filmfestival „Erinnerung, Wahrheit und Gerechtigkeit“.

Von Knut Henkel

Arabische Filmtage: Hidden life, hidden love

Arabische Filmtage 2018

Die Filme der 5. Arabischen Filmtage der Heinrich-Böll-Stiftung handeln von Identitäten, von Sexualität, sexueller Selbstbestimmung und Diskriminierung in der arabischen Welt. Zwar hat sich im Laufe der letzten Jahre die Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender und intersexuellen Menschen verbessert, dennoch werden solche Identitäten zu oft noch tabuisiert, wenn nicht gar als Verbrechen angesehen.

Liebe X, lieber X

Briefe als Zeitdiagnose

"Der Staat schnarcht, sagt K, oder wie ist es?" Für die Veranstaltung „‘Ich wünschte ihren Augen Laserstrahlen‘ – Zeitdiagnose Böll '68“ hat die Schriftstellerin Heike Geißler eine Reihe von Briefen mit Bezug zu den rassistischen Protesten in Chemnitz im Spätsommer 2018 verfasst.

Von Heike Geißler

Kultur und Netz

Aus der Krise geboren: Neue Online-Zeitungen mischen Spaniens Medienlandschaft auf

Hintergrund

Das politische Panorama in Spanien und damit auch die Medienlandschaft haben sich im Zuge der schweren wirtschaftlichen und politischen Krise nach 2008 radikal verändert. Einige der Neuen spielen in punkto Glaubwürdigkeit, Leserschaft und exklusiven Geschichten mittlerweile in derselben Liga wie die Alten.

Von Thilo Schäfer

Künstliche Intelligenz: Wem gehören die Daten?

Podcast

Daten spielen für die Künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle. Dieser Podcast stellt Fragen wie: Wem gehören all die Daten, mit denen Maschinen lernen, und wie soll mit diskriminierenden KIs umgegangen werden? 

Von Lukasz Tomaszewski

Mitteleuropas Medien werden vereinnahmt

Analyse

Ausländische Investoren verlassen den Markt, und lokale Oligarchen kaufen alles, was ihnen in die Hand gerät. In Mitteleuropa errichten Interessengruppen ein Quasi-Informationsmonopol.

Von Krisztián Simon

Publikationen

Perspectives Africa 1/2018: Auf der Suche nach Rechtsstaatlichkeit: Agenten des Wandels, Öffnungen und Sackgassen

In einer Zeit, in der Demokratien weltweit der stärkste Gegenwind seit dem Ende des Kalten Krieges entgegenbläst, zielt diese Ausgabe  darauf ab, demokratische Ideale zu verteidigen und untersucht, wie es Staatsakteuren, politischen Parteien und der Zivilgesellschaft gelungen ist, die Regierenden in Afrika weniger sicher im Sattel ihrer Macht fühlen zu lassen. 

Alle Publikationen aus dem Bereich Kultur & Politik

Wie ist das mit dem Urheberrecht?

Reihe

Der Literarische Abend

Der Literarische Abend ist unsere Lesereihe in Kooperation mit dem Deutschen Theater Berlin und dem Stadtgarten Köln.
Seit September 2011 präsentieren wir alle zwei Monate Autor/innen, die aus ihren Büchern lesen und vom Leben und Schreiben erzählen.

Deutsch-Israelische Literaturtage

Deutsch-israelische Literaturtage 2012

Seit 2005 laden das Goethe-Institut und die Heinrich-Böll-Stiftung Autorinnen und Autoren zu den deutsch-israelischen Literaturtagen abwechselnd nach Berlin und Tel Aviv ein. Unter dem Titel «beziehungsweise(n)» sprechen sie bei den vierten Literaturtagen in Berlin über Bindungen unterschiedlichster Art: Welche Beziehungsweisen und Familienbilder finden sie in den Literaturen vor? Was sagt der Mikrokosmos Familie über beide Gesellschaften aus? Auf welche Bindungen kommt es in Zeiten wie diesen an? 

Weitere Artikel aus dem Ressort

50 Jahre 1968

Dossier

In unserem Themendossier kommen Stimmen jenseits der studentischen Proteste in Paris, Frankfurt und Berlin zu Wort, nehmen wir eine Inventur der Protestformen vor und sammeln Stellungnahmen und Einschätzungen zu „68“ aus dem Umfeld der Heinrich-Böll-Stiftung. 

Posttraditionale Vergemeinschaftung

Prof. Ronald Hitzler eröffnete mit seinem Vortrag zur Postraditionalen Vergemeinschaftung unsere diesjährige Ausgabe von "Theater und Netz" - Vom Publikum zur Community.

Von Prof. Dr. Ronald Hitzler

Die Realität dieses Landes

Der israelische Autor Amichai Shalev ist Gast bei den deutsch-israelischen Literaturtagen, die sich mit Gerechtigkeit befassen. Israel feiert in diesen Tagen den 70. Jahrestag seiner Gründung. Ein Geburtstagsgruß.

Von Amichai Shalev

Meine Identitäten: Israelisch, säkular, sozialistisch

Der israelische Autor Yiftach Ashkenazy ist Gast bei den deutsch-israelischen Literaturtagen, die sich mit Gerechtigkeit befassen. Wie wächst man auf in einem Umfeld, das das Gute und Beste will? Enttäuschung heißt hier, erwachsen zu werden.

Von Yiftach Ashkenazy

Gender in Israel: So komplex wie das Land selbst

Wie steht es um die Gleichberechtigung in Israel? Eine Bestandsaufnahme der israelischen Autorin Sarit Yishai-Levi, die zu Gast bei den deutsch-israelischen Literaturtagen vom 11. bis zum 15. April 2018 in Berlin ist.

Von Sarit Yishai-Levi

„Reclaim, Recode, Reinvent“: Kunst und Aktivismus in Osteuropa

Buchvorstellung

Öffentliche Räume waren von der Sowjetzeit bis heute für die Bevölkerung in Osteuropa kaum nutzbar. Umso wichtiger sind für die Macher/innen des Buchs "Reclaim, Recode, Reinvent" künstlerische Ansätze, um diese Räume der Gesellschaft zugänglich und produktiv zu machen.

Von Katja Giebel

Deutsch-Israelische Literaturtage 2018

Dem Thema Ungleichheit in der Gesellschaft widmen sich die Deutsch-Israelischen Literaturtage 2018 unter dem Titel „Fair enough?“ vom 11. bis zum 15. April 2018 in Berlin. Neun israelische und deutschsprachige Autorinnen und Autoren lesen und diskutieren.

Der lange Winter der Apathie

Reportage

Das Dunapart-Festival vereint die interessantesten Produktionen der Freien Theater- und Tanzszene Ungarns. Harald Wolff, Vorsitzender der Dramaturgischen Gesellschaft, war vor Ort – und hat ein Land in Apathie vorgefunden.

Von Harald Wolff

Kultur & Politik

Wir fördern Kunst und Kultur als Ausdrucksform gesellschaftlicher Selbstverständigung. Und wir untersuchen die Zusammenhänge von Kunst und Aktivismus in sozialen und politischen Bewegungen, national wie international. Dafür beteiligen wir uns an Ausstellungen und Theaterprojekten, konzipieren und veranstalten Filmfestivals, Workshop-Konferenzen und Podiumsdiskussionen zu kulturpolitischen Themen.

Unser Böll-Haus in Langenbroich stärkt darüber hinaus mit seinen Stipendien ausländische Künstlerinnen und Künstler.

Veranstaltungen

Filmscreening und Gespräch
Berlin
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