Büro Palästina und Jordanien, Ramallah

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Das Büro in Ramallah wurde im Jahr 1999 eingerichtet und arbeitet als Regionalbüro zu den Programmkomponenten Demokratie, Ökologie, sowie Konfliktbearbeitung und internationale Politik. Ziel ist es, einen Beitrag zur Demokratieförderung und Konfliktbearbeitung in der Region zu leisten. Hierbei arbeiten wir mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, Universitäten, Think-Tanks und neuen, jungen Akteuren und Aktivist/innen zusammen.

In der Programmkomponente Demokratie steht die Förderung zivilgesellschaftlicher Akteure, die sich für demokratische Reformen einsetzen, im Vordergrund. Auch hier kooperiert die Heinrich-Böll-Stiftung sowohl mit grassroot–Initiativen und professionell arbeitenden NGOs als auch mit Instituten, die sich der Demokratieforschung im Kontext des Konfliktes widmen. Ein weiteres Thema dieser Programmkomponente ist die gegenwärtige Umbruchsituation in der arabischen Welt im Allgemeinen und der Reformbedarf in Jordanien im Speziellen.

Darüber hinaus ist Geschlechterdemokratie ein Teil dieser Komponente. Das Büro arbeitet gemeinsam mit seinen Partnerinnen in Jordanien zu Partizipation und Empowerment von Frauen in Gesellschaft und Politik.  In Palästina versucht eine unserer Partnerinitiativen in Gaza gegen die gesetzliche Benachteiligung von Frauen zu kämpfen, die sich beispielsweise in der Marginalisierung geschiedener Frauen in der gesellschaftlichen und gesetzlichen Realität äußert.

Die Programmkomponente Konfliktbearbeitung und Internationale Politik widmet sich in erster Linie dem Nahostkonflikt und innerpalästinensischen Debatten. Die Heinrich-Böll-Stiftung bemüht sich um die Unterstützung eines innergesellschaftlichen und internationalen Diskurses der sich an Völkerrecht und Menschenrechten orientiert. Eine aktive palästinensische Zivilgesellschaft, die ihre politischen Ziele mit gewaltlosen und demokratischen Mitteln verfolgt, ist dafür von zentraler Bedeutung.

Im Programmpunkt Ökologie konzentriert sich unsere Arbeit in Palästina vor allem auf die Frage des Zugangs der Palästinenser/innen zu natürlichen Ressourcen. Der enge Zusammenhang zwischen politischem Rahmen und Umweltgerechtigkeit zeigt sich hier besonders deutlich. Gleichzeitig unterstützt das Büro das Erscheinen eines monatlichen Onlinemagazins mit Fokus auf umwelt- und entwicklungsrelevante Themen in Palästina. In Jordanien mit seiner stärker werdenden Anti-Atomkraftbewegung und einem spürbaren Engagement für erneuerbare Energien steht vor allem die Energiefrage im Zentrum. Die Heinrich-Böll-Stiftung fördert einen breiten öffentlichen Diskurs über die Mitbestimmungsrechte der Gesellschaft an der Nutzung ihrer Ressourcen, wobei der Energiefrage besondere Bedeutung zukommt.

Die Heinrich-Böll-Stiftung ist in Palästina sowohl in der Westbank als auch im Gazastreifen und in Ostjerusalem tätig.

Büroleitung:
Dr. Bettina Marx

Kontakt:
Palestine & Jordan Office
Tal az Zaatar St. 6
Ramallah

Post: P.O.Box 2018 Ramallah / Palestinian Territories

Telefon: + 972 2 296 1121
Fax: +972 2 296 1122
Email: info@ps.boell.org

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