Einladung zum Presse-Workshop: Die deutsche Rohstoffpolitik auf dem Prüfstand

Die Europäische Union und die Bundesrepublik Deutschland sind wichtige Akteure beim weltweiten Run auf Rohstoffe. Weltweit ist die EU größter Importeur und Verbraucher von natürlichen Ressourcen. Nicht zuletzt die High-Tech-Branche, einschließlich der Green Economy, ist vom Import seltener Erden abhängig. Innerhalb der EU sind deutsche Unternehmen Treiber bei der hohen Nachfrage nach mineralischen, metallischen und energetischen Rohstoffen, die überwiegend aus Entwicklungs- und Schwellenländern stammen.
 
Die im Oktober 2010 von der Bundesregierung verabschiedete Rohstoffpolitik trägt unverkennbar die Handschrift des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Unter dem Motto "Rohstoffversorgung verantwortungsvoll und nachhaltig sichern" veranstaltet der BDI am 3. Juli 2014 seinen 4. Rohstoffkongress. Welche Ziele verfolgt der BDI mit seinem Kongress? Wie haben sich die deutsche Industrie und der BDI im Rohstoffbereich positioniert und engagiert? Welche Position vertritt die Bundesregierung? Was sind die Auswirkungen dieser Politik?
 
Dazu lädt der Arbeitskreis Rohstoffe zu einem Presse-Workshop ein:

Mittwoch, 2. Juli 2014, 10.00 - 13.00 Uhr
Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst
Caroline-Michaelis-Str. 1
10115 Berlin
 
Brot für die Welt, Heinrich-Böll-Stiftung, NABU, PowerShift und Misereor analysieren die deutsche Rohstoffpolitik, die Rolle der deutschen Industrie sowie die nationalen und internationalen Auswirkungen dieser Politik.
 
Bitte melden Sie sich bis zum 27. Juni 2014 unter presse@brot-fuer-die-welt.de zur Veranstaltung an.
 
Wir freuen uns auf  Sie!
 
Freundliche Grüße
Renate Vacker
Pressesprecherin
Tel.: 030-65211-1833, renate.vacker@brot-fuer-die-welt.de

PS: Der Arbeitskreis Rohstoffe, ein informelles Netzwerk, zu dem Brot für die Welt, Heinrich-Böll-Stiftung, NABU, PowerShift und Misereor sowie weitere Organisationen und Gruppen gehören, hat 2013 Handlungsempfehlungen für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik an die Bundesregierung und den Bundestag gegeben.
 
Als nur eine von zwei Vertreter/innen der Zivilgesellschaft beim erwähnten BDI-Kongress wird Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, auf dem Panel zum Thema "Achillesferse Importabhängigkeit – Herausforderungen und Chancen für die deutsche Industrie" mitdiskutieren.
 
Ablauf des Presse-Workshops
 
10:00 Uhr – 10:10 Uhr Begrüßung
Moderation (Renate Vacker, Brot für die Welt)
 
1. Block: Rohstoffpolitik in Deutschland
 
10:10 Uhr – 10:25 Uhr Deutsche Rohstoffpolitik und die Rolle der deutschen Industrie (Lili Fuhr, Heinrich-Böll-Stiftung und Sven Hilbig, Brot für die Welt)

10:25 Uhr – 10:35 Uhr Auswirkungen in Deutschland – heimische Rohstoffe, Rohstoffnutzung , mangelhafte Kreislaufführung (Benjamin Bongardt, NABU)

10:35 Uhr– 11:15 Uhr Fragen, Diskussion und Möglichkeit zu Interviews
 
11:15 Uhr – 11:30 Uhr Kaffeepause
 
2. Block: Internationale Rohstoffpolitik

11:30 Uhr – 11:40 Uhr Auswirkungen und Forderungen im globalen Süden:
Rohstoffpartnerschaften an Beispiel (Mathias Hohmann, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile und Lateinamerika)

11:40 Uhr – 11:50 Uhr Rohstoffe aus Konfliktgebieten (Michael Reckordt, AK Rohstoffe)

11:50 Uhr – 12:30 Uhr Fragen, Diskussion und Möglichkeit zu Interviews
 
12:30 Uhr Imbiss
 
Bitte melden Sie sich bis zum 27. Juni 2014 unter presse@brot-fuer-die-welt.de zur Veranstaltung an.
 
Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen.

Presse Heinrich-Böll-Stiftung: Vera Lorenz, E-Mail lorenz@boell.de
T 030-28534-217

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