Braunkohle – Irrläufer der deutschen Stromerzeugung

Braunkohle – Irrläufer der deutschen Stromerzeugung

Braunkohle – Irrläufer der deutschen Stromerzeugung
von
Arne Jungjohann und Craig Morris (unter Mitarbeit von Thomas Gerke)
Heinrich-Böll-Stiftung
Veröffentlichungsort: Berlin
Veröffentlichungsdatum: November 2014
Seitenanzahl: 48
Lizenz: CC-BY-NC-ND
ISBN: 978-3-86928-134-6
Alle Ausgaben: Schriften zur Ökologie

Die Energiewende ist erfolgreicher, als selbst die meisten Befürworter erwartet hätten. Doch ein Makel bleibt: Die Erneuerbaren Energien haben zwar den Wegfall des Atomstroms mehr als kompensiert, aber auf dem heutigen Strommarkt werden die klima-schädlichsten Kapazitäten bevorzugt; in Deutschland ist das vor allem Strom aus Braunkohle. Dies hintertreibt die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung und gefährdet den internationalen Vorbildcharakter der Energiewende.

Die Publikation Braunkohle – Irrläufer der deutschen Stromerzeugung gibt Einblick in die Gründe dieses sogenannten „Energiewendeparadoxes“. Das ist vor allem ein „Kapazitätsparadox“: Denn durch die Neubauprojekte der letzten Jahre existieren nun Überkapazitäten an Kohlekraftwerken. Wie man aus diesem Dilemma herauskommt, beschreiben die Autoren Craig Morris und Arne Jungjohann.

 

Inhaltsverzeichnis: 

Vorwort

Zusammenfassung

1 Die Nutzung der Kohle in Deutschland seit 1990

  • 1.1 Kohle in der Stromerzeugung
  • 1.2 Nettoexport, «Residuallast» und Emissionen

2 Ursachen für den Bau neuer Kohlekraftwerke

  • 2.1 Kaum Anreize für Investitionen in Erneuerbare Energien
  • 2.2 Energieversorger bedauern die Investitionen in neue Kohlekraftwerke

3 Bleibt die Braunkohle rentabel bis in die 2020er Jahre?

  • 3.1 Die EU macht strengere Emissionsvorgaben für Kohlekraftwerke
  • 3.2 Das Kapazitäten-Paradox: Mehr Megawatt erzeugen weniger Megawattstunden
  • 3.3 Stromexporte – der Rettungsanker für fossile Kraftwerke?

4 Politische Empfehlungen

Literatur

Neuen Kommentar schreiben