Politik trifft Theater - Forum Kulturpolitik

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Theatertreffen Berlin vom 10.-14. Mai 2012

Politik trifft Theater - Forum Kulturpolitik

29. Februar 2012
Eine Initiative der Heinrich-Böll-Stiftung und des Theatertreffens Berlin

Forum Kulturpolitik beim Theatertreffen Berlin vom 10.-14. Mai 2012 – Impulse und Informationen für Kulturverantwortliche aus ganz Deutschland

Ausschreibung
Im Mai versammelt das bedeutendste deutsche Theaterfestival Theater-, Kulturschaffende und Gäste aus der ganzen Welt in Berlin. Die Heinrich-Böll-Stiftung lädt zehn kulturpolitisch engagierte Politikerinnen und Politiker aus Landtagen und Kommunen sowie Kulturamtsleiter und andere städtische Kulturverantwortliche während des Theatertreffens für vier Tage nach Berlin ein.

Das Ziel dieser Initiative ist es, aktuelle ästhetische und kulturpolitische Diskurse zu vermitteln sowie Best-Practice-Modelle zu präsentieren, um den Dialog der Kulturpolitiker und –verantwortlichen „vor Ort“ mit neuen Impulsen und Möglichkeiten zu bereichern.
Im Zentrum der Besuche und Diskussionen stehen Produktionen deutscher Stadttheater und zukunftsweisende alternative Institutionen und Initiativen. Unser besonderes Augenmerk gilt dem Kontext von Migration und Partizipation.

Wir sehen zwei der von der Theatertreffenjury ausgewählten Aufführungen und erleben eine Vielzahl anregender Begegnungen, Diskussionen und Vorträge. Wir besuchen Spielstätten und Produktionsorte, die neuartige Ansätze unternehmen: das Ballhaus Naunystraße, den Heimathafen Neukölln, den Theaterdiscounter und die Neuköllner Oper. Im Gespräch mit Machern und Initiator/innen erfahren wir mehr über postmigrantisches Theater, alternative Produktionsmöglichkeiten der Oper, über eine Theaterneugründung in finanziell schwierigen Zeiten und nomadische Theaterformen. Der Journalist Tom Mustroph, Mitglied der Berliner Theaterjury für die Mittelvergabe an freie Projekte und Institutionen, erläutert uns im Gespräch die Arbeit in den Auswahlprozessen.

Wir begegnen dem Soziologen Florian Schmidt, Vertreter der Initiative „stadtneudenken“, die sich dafür stark macht, die Entwicklung und Vergabe von öffentlichen Liegenschaften als Instrument zur Förderung sozialer und kultureller Vielfalt einzusetzen.

Der Vorsitzende des Berliner Verbandes für Bildende Kunst, Herbert Mondry, berichtet uns über die Arbeit des „Kulturwerks“, das u.a. mit dem „Berliner Atelierprogramm“ eine modellhafte Infrastruktur für die Akteure der Bildenden Kunst entwickelt hat.

Während der vier Tage treffen wir Jurymitglieder des Theatertreffens, Yvonne Büdenhölzer die Leiterin des Theatertreffens und den Intendanten der Berliner Festspiele Thomas Oberender. Wir diskutieren mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Talenteplattformen des Theatertreffens und nehmen darüber hinaus noch weitere Gelegenheiten zum Dialog und zum Kennen lernen neuer künstlerischer Produktions- und  Vermittlungsformen wahr.


Das Forum findet statt vom 10. Mai 2012 (Anreise) bis zum 14. Mai 2012 (Abreise). Die Aufenthalts- und Programmkosten übernimmt die Heinrich-Böll-Stiftung, Fahrtkosten tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Ausschreibung richtet sich an alle politischen Parteien. Es gibt keine Altersgrenze.

Bewerbungen senden Sie bitte per E-Mail an Karin Lenski: lenski@boell.de und fügen
 1. einen Lebenslauf und
 2. eine Kurzbeschreibung Ihres kulturpolitischen Engagements und Ihrer Teilnahmemotivation bei.

Einsendeschluss ist der 05. April 2012. Sollte die Zahl der Anmeldungen die Zahl der Plätze übersteigen, planen wir weitere Foren Kulturpolitik.

Fachkontakt: Christian Römer, Referent für Kultur und Neue Medien, roemer@boell.de
Presse: Vera Lorenz, lorenz@boell.de, 030 - 285 34 217

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