Tschernobyl 25 – expeditionen

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25 Jahre Tschernobyl

Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. Nicht nur Teile der Ukraine, Weißrusslands und Russlands wurden verstrahlt. Die radioaktive Wolke überzog halb Europa. Die Katastrophe war aber nicht nur eine ökologische. Die Entwicklung der Kultur einer ganzen Region wurde unwiderruflich gestoppt. Die Ausstellung „Die Straße der Enthusiasten“, Lesungen, Diskussionen und ein internationales Symposium erinnern an den GAU und fragen, ob eine weltweite Renaissance der Atomkraft tatsächlich Realität wird.

Alle Stationen der Ausstellung im Flyer (PDF).

 


Ausstellung

Mann mit grauen Haaren und Lederweste an Mikrofon vor Schild "Tschernobyl 25 - expeditionen"

Eröffnungsrede: Die Straße der Enthusiasten

- 26. April 2011 - Als wir das Projekt "Tschernobyl 25 - expeditionen" konzipierten, lag die neuerliche Katastrophe in Fukushima noch weit entfernt. Walter Mossmann, einer der Mitinitiatoren des Projekts und neben Eva Morat Kurator der Ausstellung „Die Straße der Enthusiasten“ zur Eröffnung der Ausstellung. Walter Mossmann mehr»
Bilder-Galerie und Betrachter

Die Straße der Enthusiasten: Werke

- 9. März 2011 - Die Ausstellung "Die Straße der Enthusiasten" hat ihren Namen von einer Straße der für das AKW gebauten und durch den GAU verstrahlten Stadt Prypjat. Eine Präsentation der drei Teile der Ausstellung. mehr»
Mann mit grauen Haaren und Lederweste an Mikrofon vor Schild "Tschernobyl 25 - expeditionen"

Besuch in Tschernobyl: Eine Landpartie

- 26. April 2011 - Am 26. April 1986 kam es in dem Reaktor eines ukrainischen Kernkraftwerks zu dem bisher größten nuklearen Unfall der Menschheitsgeschichte. Zu der Zeit war Walter Mossmann ein Hauptakteur der westdeutschen Anti-Atomkraft-Bewegung. 23 Jahre später fährt er als Tschernobyl-Tourist durch die verstrahlte Zone.  Walter Mossmann mehr»
Mann liest vor Mikrofon

Tschornobyl: Ein Platz für die Namen

- 4. Mai 2011 - Tschornobyl, wie es auf Ukrainisch heißt, erfährt in der Ukraine eine zwiespältige Behandlung. Die Katastrophe ist gegenwärtig interessanterweise vor allem ein Thema für die Vertreter der älteren Generation, die jüngere Generation ignoriert es fast vollständig. Serhij Zhadan mehr»
Frau vor Mikrofon

Dokumentation

Atomkraft nach Tschernobyl und Fukushima

- 8. Juni 2011 - Fast genau ein Vierteljahrhundert nach dem GAU in Tschernobyl machte die Katastrophe von Fukushima die Gefahr der Atomkraft erneut deutlich. Im April veranstalteten wir ein Symposium, auf dem Probleme und Perspektiven dieser Technologie von allen Seiten bewertet wurden. Stefan Schaaf mehr»

Die Straße der Enthusiasten

 
 


Erinnern

Kernkraftwerk von außen

Tschernobyl: 25 Jahre nach der Katastrophe

- 10. März 2011 - In der Region Polissja rund um die einst blühende ukrainische Kleinstadt Tschernobyl scheint die Zukunft ausgeschlossen auf unvorstellbare Zeit. Seit einem Vierteljahrhundert findet hier nur der überwachte Verfall statt. Rebecca Harms und Walter Mossmann mehr»
Denkmal vor Kraftwerk

Tschernobyl: Die Folgen des GAUs für die Region

- 10. März 2011 - Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. Teile der Ukraine, Weißrusslands, Russlands und Europa wurden von der radioaktiven Wolke überzogen. Seit dem hat das Grauen ein Gesicht. Fakten zur Lage. Annette Jensen mehr»
Cover des Berichts

Der andere Bericht über Tschernobyl

- 11. März 2011 - Bereits zum 20. Jahrestag der nuklearen Katastrophe veröffentlichten die internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Bericht zu deren Auswirkungen. Rebecca Harms beauftragte eine kritische Analyse dieses Berichts. Die dadurch enstandene unabhängige wissenschaftliche Einschätzung der Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt hat nichts an Aktualität verloren. Ian Fairlie und David Sumner mehr»

Internationales Symposium

 

Atomkraft nach Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011)







25 Jahre nach dem größten anzunehmenden Atomunfall (GAU) im ukrainischen Tschernobyl ereignet sich im japanischen Fukushima ein erneuter GAU mit unabsehbaren Folgen für die Bevölkerung in Japan und darüber hinaus. Wie vor 25 Jahren rückt diese Katastrophe das Risiko der Atomkraft wieder in den Blick der Öffentlichkeit. Fast wäre Tschernobyl in Vergessenheit geraten. Atomenergie galt vielen als beherrschbare, verlässliche und kostengünstige Alternative zu Kohle und Öl. Zahlreiche Regierungen kündigten den Neubau von Atomkraftwerken an.

Im Angesicht dieser beiden prägenden Ereignisse - Tschernobyl und Fukushima - diskutierten wir mit Referenten/innen aus unterschiedlichen Weltregionen über die Bewertung der Atomkraft und die Zukunft unserer Energieversorgung: Was bedeuten Fukushima und Tschernobyl für die weltweite Entwicklung der Kernenergie? Welche Schlussfolgerungen müssen aus dem GAU in Fukushima für den Betrieb von Atomkraftwerken und die Lagerung des Atommülls gezogen werden? Wie können dazu verbindliche Standards vereinbart werden, und wer überwacht sie? Brauchen wir die Kernenergie als Beitrag zum Klimaschutz? Was steht dem schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien im Weg? Ist es realistisch, Kohle und Kernkraft durch alternative Energien zu ersetzen, und was muss dafür getan werden?

 

Flickr: Fotos der Konferenz

 
 

Presseresonanz

 

 

 


Weitere Informationen zum Mythos Atomkraft

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