"Tolerant? Sind wir selber" – Eine filmische Intervention

„Tolerant? Sind wir selber“ – Eine filmische Intervention

Grid imagev.li.n.re. Maren Kroymann, Eva Meckbach, Dunja Hayali in „Tolerant? Sind wir selber“ - aus dem Clip #3 „Maskerade“


Noch immer müssen Homo-,Trans- und Intersexuelle begründen, warum sie vielleicht nicht als gleichartig, aber doch als gleichwertig anerkannt werden wollen. Sie sind es, die ihre Liebe und ihr Begehren rechtfertigen müssen – und nicht diejenigen, die ihnen die Anerkennung verweigern.

Aber Toleranz ist immer das Tolerieren von etwas, das man ablehnt.
Toleranz bedeutet implizit immer Regulierung eines Unbehagens.

„Tolerant? Sind wir selber“ will diesen Blick, diese Asymmetrie, die dem Reden über die Gleichstellung von Schwulen und Lesben innewohnt, spielerisch unterwandern.

In drei kurzen Video-Clips thematisiert „Tolerant? Sind wir selber“ die Muster eines nicht tolerierten Alltags und schafft damit eine fröhliche Irritation, wie ein Kieselstein im Schuh der Öffentlichkeit.

Das Projekt von Autorin Dr. Carolin Emcke und Regisseurin Angelina Maccarone spielt ironisch mit den gesellschaftlichen Erwartungen und Zuschreibungen.
Wer  toleriert hier wen? Wer sind „wir“ und wer „die anderen“? Wie privat darf, wie öffentlich muss Liebe sein?

Die Zuschauerinnen und Zuschauer sollen sich nicht belehrt fühlen, sondern sich wiederkennen und zum Lachen gebracht werden, im besten Fall über die eigenen Ressentiments.

Die drei Video-Clips werden nacheinander auf Youtube geschaltet.

Beginnend am 25. April 2014.
Ab dem 8. Mai dann werden sie in 12 Kinos der Yorck-Kinogruppe in Berlin zu sehen sein.

 

Termine:
Freitag 25.April / Dienstag, 29. April / Freitag, 2.Mai.

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Aktiv gegen Diskriminierung

Die Unterstützung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*- und Inter*-Menschen (LGBTI) gehört zum Selbstverständnis der Heinrich-Böll-Stiftung und prägt die nationale wie internationale Arbeit der Stiftung. Die Förderung der Menschenrechte von Menschen mit nonkonformer sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität ist daher fest in der demokratie- und menschenrechtspolitischen Arbeit verankert.

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