Dossier: Urban Futures 2050

Dossier: Urban Futures 2050

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Mit „Urban Futures 2050“ knüpften wir an die Konferenzen „Urban Futures 2030“ (2009) und „Die große Transformation“ (2010) an. Es ging darum, die Zukunft der Städte neu zu denken und praktisches Handeln zu inspirieren. „Urban Futures 2050“ brachte Stadttheoretiker/innen und Stadtpolitiker/innen, Architekt/innen und Planer/innen zusammen, die den Übergang ins post-fossile Zeitalter gestalten wollen.

Publikation

cover urban futures 2050

Das 21. Jahrhundert ist das "Jahrhundert der Städte". Bis 2050 werden etwa 80 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Es verwundert nicht, dass utopische Stadtentwürfe wieder Konjunktur haben.

Video

Dokumentation

von
In seiner Begrüßungsrede spricht Ralf Fücks die Bedeutung der Städte in der Zukunft an, erläutert kurz das Programm und dankt allen Organisator/innen, Kooperations- und Medienpartner/innen.
von
Zwei Tage lang diskutierten Stadttheoretiker und Stadtpolitiker, Architekten und Planer mit mehr als 400 Teilnehmer/innen, wie Städte die bevorstehenden sozialen Herausforderungen meistern, wie sie Klimawandel, Energie- und Ressourcenverbrauch bewältigen können, um lebenswert zu bleiben beziehungsweise es zu werden.
Mit „Urban Futures 2050“ knüpfte die Heinrich-Böll-Stiftung an die Konferenzen „Urban Futures 2030“ (2009) und „Die große Transformation“ (2010) an: die Zukunft der Städte neu denken und praktisches Handeln inspirieren. Hören Sie hier die Audiomitschnitte der Konferenz.

Beiträge

von
Szenarien grenzen sich in unserem Verständnis von sogenannten “Visionen” ab.  Man könnte sagen: Eine Vision macht aus vielen möglichen Zukünften eine unmögliche Zukunft. Um den Herausforderungen unserer Zeit begegnen zu können, brauchen wir aber multioptionale Handlungsstrategien, nach dem Leitsatz von Carveth Read “It is better to be vaguely right than exactly wrong.”
von
Helmut Schmidt hat einmal aufmüpfigen Jusos empfohlen, wer Visionen habe, solle zum Arzt gehen. Heute müsste die Empfehlung heißen: Wer Visionen hat, soll in die Stadtentwicklung gehen. Dieter Salomon, der erste grüne Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt, schreibt über nachhaltige Sadtpolitik.
von
In allen Weltregionen stehen Städte vor der Aufgabe, sich neu zu erfinden. Ihre Transformation kann aber nur gelingen, wenn eine Vielzahl von Akteuren zusammenwirkt, das Gleichgewicht mit den Ökosystemen wiederherstellt und soziale Teilhabe für alle ermöglicht.
von
Berlin steht - wie andere Metropolen auf der Welt - in einer besonderen Verantwortung. Die Hälfte der Menschheit lebt in Städten, 2050 werden es 80 Prozent sein. Berlin als nachhaltige Kapitale kann zeigen, wie man Ökologie, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit neu zusammenbringt. 
von
Wenn eine Mega-City wie London klimafreundlich werden will, ist das eine Mammut-Aufgabe, die alle Bereiche tangiert. Beim Verkehr hat sich die City-Maut bewährt.
von
Eine Milliarde Menschen lebt weltweit in sog. "informellen Städten". Wenn man über die Zukunft der Städte nachdenkt, muss man sich den damit verbundenen Problemen der Prekarität, der Ungleichheit und der schlechten Lebensbedingungen stellen. Der Stadtentwicklungsplan von Sao Paulo ist ein Beispiel, wie man die Favelas in die "formelle Stadt" integrieren kann. (engl.)

Partner/innen

Strategien für die urbane Zukunft

Städte sind immer noch ein zentraler Ort für Innovation und Integration. Die neuen wissensbasierten Unternehmen und kreativen Branchen siedeln sich bevorzugt in der Stadt an. Städte haben die größten Erfahrungen im Umgang mit interkulturellen Konflikten und mit zukunftsweisenden Modellen des Zusammenlebens. Die für urbane Siedlungen notwendige Dichte bedeutet, dass hier nachhaltige Verkehrs- und  Flächenkonzepte realisiert werden können. Nicht zuletzt bilden Städte die Grundlage für demokratische Selbstverwaltung und bürgerschaftliches Engagement.

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