Dossier und Tagung: Der Mensch - seine Würde - seine Rechte

Auszug aus der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" an der Wand des österreichischen Parlaments in Wien. Dieses Bild steht unter einer CC-Lizenz (Quelle: flickr.com, brandiatmuhkuh).

Dossier und Tagung

Historische Gebundenheit und Universalisierung von Menschenrechten

Die Tagung fragt nach der universellen Gültigkeit der Menschenrechte. Sie nähert sich dem Problem ihrer Geltung aus zwei Blickwinkeln: einmal fragt sie nach dem Menschenbild, das der Entstehung des modernen Menschenrechtsdiskurses zugrunde liegt und einem bestimmten historischen Entstehungskontext zu verdanken ist.
Die Ablösung des Menschenrechts von einer theologischen Begründung setzt voraus, dass nach einem Orientierungsrahmen gesucht wird, der es uns ermöglicht, das moralisch Richtige in Erkenntnis zu überführen und u. U. Menschenrechte und Menschenwürde in ihrer universelle Gültigkeit neu zu begründen.

» Tagung, 11. März 2010
Der Mensch - seine Würde - seine Rechte
Historische Gebundenheit und Universalisierung von Menschenrechten

Kooperation:
Universität Oldenburg

Informationen:
Marianne Zepp
Fon: 030/28534-234
E-Mail: Zepp@boell.de


Interviews

Aktuelle Beiträge

Themenpapier

Menschenrechte und Geschlechtsidentität

- 16. April 2010 - Transgender Personen sind zu einem erheblichen Maße an Diskriminierung, Intoleranz und offener Gewalt ausgesetzt. Das Themenpapier „Menschenrechte und Geschlechtsidentität“ stellt in klarer und detaillierter Sprache die präkäre Rechtslage von transgender Personen dar. mehr»

Menschenrechte und die Frage nach dem Subjekt der Rechte

- 11. März 2010 - Universalität und Egalität charakterisieren  für Georg Lohmann die  für jeden einzelnen Menschen gültigen Menschenrechte. In seiner Darlegung begründet er, warum ein Menschenrecht im genuinen Sinne ein individuelles Recht ist. Der Anspruch Rechte für Kollektive, wie in den so genannten Menschenrechten der 3. Generation in Völkerrechtsvereinbarungen ausgehandelt werden, sind seiner Meinung nach als  Ergebnis kultureller Differenz zu werten. mehr»

Gesellschaftliche Grenzregime und soziale Differenzierung

- 11. März 2010 - Gesa Lindemann definiert in ihrem Beitrag Mensch und Menschenrechte als kognitiv-normativen Institutionenkomplex. Die funktionale Differenzierung moderner Gesellschaften ist dabei eine Bedingung für das Entstehen der Menschenrechte. Zugleich begrenzen sie durch ihre Normativität den Zugriff der Politik auf den Menschen. Entfällt diese Begrenzung wird über Zugehörigkeit nach politischen Kriterien entschieden., Kategorien von Rasse oder andere politische Typisierungen von Menschen kommen zur Geltung. mehr»

Menschliche Würde und die Transformation der moralischen Rechte in positives Recht

- 11. März 2010 - Hans Jörg Sandkühler geht aus von der These, dass nur die Menschenwürde als Prinzip, Begriff und Norm des Rechts diese in der Freiheit und der Gleichheit aller schützen kann. Würde ist auch für ihn ein Relationsbegriff, der durch die wechselseitige Achtung aller eingeschrieben ist. Vom historischen Zeitpunkt der Etablierung eines internationalen Rechtssystems nach dem Zweiten Weltkrieg an gelten seine Grundlagen für die Staatengemeinschaft insgesamt. mehr»

Menschenwürde – Zu den Orientierungsleistungen eines Fundamentalbegriffs normativer Ethik

- 11. März 2010 - Ausgehend von der Annahme zielgerichteter Handelsfähigkeit von Menschen entfaltet Klaus Steigleder anhand der Handlungstheorie von Alan Gewirth seine Herleitung der Unhintergehbarkeit menschlicher Würde und den daraus folgenden konstitutiven und absoluten Rechten. Würde ist dabei eine normative Kategorie, aus einem  logischen Verständnis moralischen Sollens hergeleitet. mehr»
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