Bildungsveranstaltung der Aurat Foundation in Pakistan
Bildungsveranstaltung der Aurat Foundation in Pakistan
Einführung
Demokratieförderung und entwicklungspolitische Friedensarbeit
Demokratieförderung zählt zu den Schwerpunkten der Auslandsarbeit der Heinrich-Böll-Stiftung und wird als eigenständiger Themenbereich und als Querschnittsaufgabe bearbeitet. Unsere Arbeit zielt damit vorrangig auf die Legitimität der politischen Entscheidungsträger und -trägerinnen und Entscheidungsprozesse sowie die Anwendung demokratischer Prinzipien in anderen Bereichen, wie Klima- und Genderpolitik.

Viele Regionen, in denen die Heinrich-Böll-Stiftung tätig ist, sind von gewaltsamen Krisen und staatlichem Zerfall betroffen. In diesen Ländern fördern wir Programme zur Konfliktbearbeitung, zur Versöhnung und zum Wiederaufbau demokratischer Institutionen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Partnerinnen wollen wir uns politisch einmischen, Demokratie und politische Partizipation vorantreiben und gesellschaftliche Emanzipationsprozesse fördern.

In den kommenden Jahren werden wir uns zudem auf die Folgen des Klimawandels für Demokratie und Menschenrechte konzentrieren. Eine entscheidende Rolle spielt die Kooperation mit politischen Parteien, da diesen eine zentrale Aufgabe beim Aufbau und der Festigung von demokratischen Systemen zukommt.

Seit 2007 ist die Heinrich-Böll-Stiftung Mitglied bei FriEnt (Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitische Friedensarbeit). Sie beteiligt sich aktiv am Kompetenzaufbau und bringt ihre Erfahrung bei der politischen Bearbeitung von Konflikten und im Umgang mit zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren mit ein.

Menschenrechte
Themenpapier
16. April 2010 - Transgender Personen sind zu einem erheblichen Maße an Diskriminierung, Intoleranz und offener Gewalt ausgesetzt. Das Themenpapier „Menschenrechte und Geschlechtsidentität“ stellt in klarer und detaillierter Sprache die präkäre Rechtslage von transgender Personen dar. mehr»
Interview
"Menschenrechte können auch nicht beliebig exportiert werden"29. März 2010 - Ein Interview mit Gesa Lindemann vom sozialwissenschaftlichen Institut der Universität Oldenburg. mehr»
Interview
"Menschenrechte dienen nicht dazu, Interessen einzelner Staaten gegen andere durchzusetzen"11. März 2010 - Ein Interview mit Volker Beck, menschenrechtspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag mehr»
Titelbild: Klimawandel verletzt Menschenrechte
Schriftenreihe Ökologie Band 6
Klimawandel verletzt Menschenrechte - Über die Voraussetzungen einer gerechten Klimapolitik6. November 2009 - Die Hauptleidtragenden des Klimawandels sind die Menschen in den Ländern des Südens. Die vorliegende Publikation zeigt anhand von Beispielen die Gefährdungen, denen vor allem indigene Völker ausgesetzt sind, sowie die Instrumente, die das UN-Menschenrechtssystem auch ihnen an die Hand gibt, um ihren Kampf für eine gerechte Klimapolitik zu stärken. Von Theodor Rathgeber mehr»
Der Aktionsplan Menschenrechte der Volksrepublik China23. Juni 2009 - Der im Frühjahr 2009 veröffentlichte „Nationale Aktionsplan für Menschenrechte in China 2009 – 2010“ erregte international keine große Aufmerksamkeit. Aktivisten und Aktivistinnen in China sehen in dem Papier einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung der Menschenrechte in ihrem Land. Von Katrin Altmeyer und Zhu Yi mehr»
Statuen vor dem Museum zur Wahrung der Menschenrechte. Quelle: flickr.com/JuVlai, CC 2.0
Dossier
Der Mensch - seine Würde - seine Rechte – Die Ablösung des Menschenrechts von einer theologischen Begründung setzt voraus, dass nach einem Orientierungsrahmen gesucht wird, der es uns ermöglicht, das moralisch Richtige in Erkenntnis zu überführen und u. U. Menschenrechte und Menschenwürde in ihrer universelle Gültigkeit neu zu begründen. Was folgt aus der Tatsache, dass Menschenrechte historisch entstanden sind, für ihre universelle Geltung? mehr»
Dokumentation
Klimawandel verletzt Menschenrechte15. Juni 2009 - Der Klimawandel ist ein viel diskutiertes Thema. Und oft geht es primär darum, wer zu welchem Zeitpunkt wie stark den Außstoß von C02 reduzieren muss. Dabei sind die Auswirkungen der Erwärmung in den armen Ländern schon heute lebensbedrohlich. Von Theodor Rathgeber mehr»
Herausforderung Demokratie
Sudan Women's Day
8. April 2010 - Das wiederholte Scheitern des Wandels im Sudan hat dazu geführt, dass bestehende Ansätze eines demokratischen Systems immer wieder untergraben wurden, und sich die Machtbalance ganz zu Gunsten der Kräfte eines Status quo verschob. Von Atta El-Battahani mehr»
Publikation
Sudan: Szenarien für die Endphase des Friedensabkommens5. Mai 2010 - Die Wahlen im April 2010 und das für Januar 2011 geplante Referendum über die Unabhängigkeit des Südsudan stellen die Weichen für die Zeit nach dem Ende des Friedensabkommens. Zu diesem Anlass veröffentlicht die Heinrich-Böll-Stiftung eine aktuelle Analyse der politischen Entwicklungen im Land. mehr»
Schriftenreihe Demokratie
Zwanzig Jahre danach - Postkommunistische Länder und europäische Integration15. Oktober 2009 - Die friedliche Revolution von 1989 war ein Wunder, das von Menschen gemacht wurde. Europäische Ansichten u.a. von Ilana Bet-El, Nicholas Whyte, Fraser Cameron. mehr»
Cover: Import/Export Demokratie
Schriftenreihe Demokratie Band 14
Import/Export Demokratie - 20 Jahre Demokratieförderung in Ost-, Südosteuropa und dem Kaukasus17. Februar 2010 - Mit der Finanz- und Klimakrise ist die freiheitliche Marktwirtschaft in Misskredit geraten, sie wird vor allem mit Verantwortungslosigkeit und Zockermentalität gleichgesetzt. Wie kann gleichzeitig die Demokratiedistanz in Ost und West zunehmen? Braucht die Freiheit zu ihrem eigenen Schutz mehr Freiheit, oder sind gerade die Missbräuche der Freiheit eine Gefahr für sie?
mehr»
Klima und Demokratie14. September 2009 - Nach gängiger Meinung sind Demokratien umweltbewusster als nicht-demokratische Länder. Ist das wirklich so? Von Peter Burnell mehr»
Dossier
Die Ukraine auf dem Weg zur Demokratie – Auch nach 17 Jahren Unabhängigkeit und Transformation zeigt die Ukraine noch immer große Demokratiedefizite. Die ukrainische Demokratie bleibt weiterhin instabil. Ein Schritt zurück zur Autokratie ist bei der andauernden politischen und wirtschaftlichen Krise nicht ausgeschlossen. Analysen und Berichte zum Thema finden Sie in unserem Dossier. mehr»
Konferenz "Exportschlager Demokratie?"
Dokumentation
Exportschlager Demokratie? – Unter diesem Titel wurden die Chancen und Risiken der externen Demokratieförderung auf der internationalen Konferenz vom 8.-10. März 2006 in Berlin diskutiert. Die Dokumentation stellt das Programm und Konzept der Konferenz sowie eine umfangreiche Materialsammlung zum Thema vor. mehr»
Ein Afghane und eine Afghanin auf einem Fahrrad
Veranstaltungsbericht
8. Juli 2010 - Mit der Friedens-Dschirga wollte die Regierung Karzai die Taliban zu Verhandlungen aufrufen. Doch die schickten stattdessen Raketen und Selbstmordattentäter. Eine Veranstaltung in der Heinrich-Böll-Stiftung erörterte die aktuelle Lage in Afghanistan und fragte nach Fortschritten und den Herausforderungen vor denen die Regierung Karzai steht. Von Stefan Schaaf mehr»
Rede
Die EU und Bosnien: Politikwechsel oder Realitätsverweigerung?7. Juli 2010 -  Bosnien-Herzegowina ist in den letzten Jahren zunehmend vom Radarschirm der öffentlichen Aufmerksamkeit in der Bundesrepublik verschwunden. Das ist kurzsichtig. Auch 15 Jahre nach dem Ende des Krieges sind das Land und der Staat noch immer nicht auf einem selbsttragenden Entwicklungsweg. mehr»
Das alte Parlamentsgebäude in Bangkok. Fotograf: Ahoerstemeier. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
Hintergrundanalyse zur aktuellen politischen Situation in Thailand15. Juni 2010 - Die Belagerung von Bangkoks Finanz- und Shoppingdistrikt ist zwar beendet, doch die Ursachen für den Konflikt sind geblieben. Dabei geht es nicht nur um ein Arm-Reich-Gefälle, sondern auch um politische Teilhabe und die Ausgestaltung der Demokratie. Von Anja Bodenmüller mehr»
Interview mit Supinya Klangnarong zur Krise in Thailand: "Kein Wille zum Dialog im Konfliktfall"7. Mai 2010 - Die Bewegung der thailändischen Rothemden, die vom früheren Premierminister Thaksin unterstützt wird, demonstriert bereits seit Mitte März in den Straßen von Bangkok. Jetzt kam es zu blutigen Auseinandersetzungen. Die Medienaktivistin Supinya Klangnarong über demokratische Perspektiven, das Internet als Raum für freie Meinugsäußerung und den Fortgang der Krise. mehr»
Gruppenrechte und Menschenrechte22. April 2010 - Die Weiterentwicklung des Menschenrechtsethos in Richtung auf kollektive Rechte hat jedoch etwas mit der internen Struktur des Menschenrechtsethos selbst zu tun. Ein Verständnis dieser kollektiven Rechte kann daher auch Einsichten in die Struktur der Menschenrechte bieten. Von Marcus Düwell mehr»
Das Internet im Dienste der Meinungsfreiheit in Afrika19. April 2010 - Versucht man sich ein Bild zu machen von Politik und Gesellschaft in verschiedenen Ländern Afrikas, können sich Blogs als wahre Goldmine erweisen. Durch den Zuwachs an Internetnutzer_innen auf dem afrikanischen Kontinent schaffen die persönlichen Plattformen mediale Freiräume. Von Cédric Kalonji Mfunyi mehr»
Publikation
Sudan: Szenarien für die Endphase des Friedensabkommens5. Mai 2010 - Die Wahlen im April 2010 und das für Januar 2011 geplante Referendum über die Unabhängigkeit des Südsudan stellen die Weichen für die Zeit nach dem Ende des Friedensabkommens. Zu diesem Anlass veröffentlicht die Heinrich-Böll-Stiftung eine aktuelle Analyse der politischen Entwicklungen im Land. mehr»
Sudan Khartoum
Zeit der Entscheidungen im Sudan – Szenarien über das Friedensabkommen hinaus8. April 2010 - Der Sudan steht vor zwei Bewährungsproben – den Wahlen im April 2010 und dem Referendum über die Selbstbestimmung des Süd-Sudan Anfang 2011. Den Gegnern von einst ist es nicht gelungen, zu dynamischen Partnern zu werden und aus der Vielfalt eine Einheit zu formen. Von Alex de Waal mehr»
Portrait: Ilko-Sascha Kowalczuk
Rede
20 Jahre 1989: Abgehakt! Was von der friedlichen Revolution bleibt4. Januar 2010 - In der Gesprächsreihe des Freundeskreises der Heinrich-Böll-Stiftung fand am 14. Dezember 2009 eine Podiumsdiskussion unter obigem Titel statt. Auf dem von Margit Miosga moderierten Podium saßen Katrin Göring-Eckardt sowie Milan Horacek. Wie dokumentieren das Einführungsstatement Von Ilko-Sascha Kowalczuk mehr»
Publikation
Geschlechterpolitik macht einen Unterschied2. Juli 2009 - Geschlechtergerechtigkeit ist ein Ziel, für das sich die Heinrich-Böll-Stiftung mit vielen Verbündeten weltweit einsetzt. Diese Publikation gibt einen Überblick über das Engagement und die Erfahrungen in vieler Herren Länder. mehr»
Cover: Schriftenreihe Demokratie - Band 13
Schriftenreihe Demokratie
Drogen, Dollars, Demokratie30. April 2009 - Jahr für Jahr fallen Tausende von Menschen in Lateinamerika dem Drogenkrieg zum Opfer. Die bisherige Anti-Drogen-Politik scheint gescheitert. Die Beiträge in dem Sammelband analysieren dieses Scheitern und machen Vorschläge für neue Ansätze. mehr»
Cover: Entwicklung für Frieden. Berichte 2007 – 2008
Interview
„Wir leisten uns zu viel Zersplitterung“23. April 2009 - Entwicklungspolitische Zusammenarbeit ist eine schwierige Gratwanderung. Die Pariser Agenda, eine Erklärung zur Steigerung der Effektivität von Entwicklungshilfe, soll Hilfe leisten. Worauf es in fragilen Situationen ankommt, erklärt Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. mehr»
Kongress 1.-3. Oktober in Berlin
Webportal 1989