Viele Regionen, in denen die Heinrich-Böll-Stiftung tätig ist, sind von gewaltsamen Krisen und staatlichem Zerfall betroffen. In diesen Ländern fördern wir Programme zur Konfliktbearbeitung, zur Versöhnung und zum Wiederaufbau demokratischer Institutionen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Partnerinnen wollen wir uns politisch einmischen, Demokratie und politische Partizipation vorantreiben und gesellschaftliche Emanzipationsprozesse fördern.
In den kommenden Jahren werden wir uns zudem auf die Folgen des Klimawandels für Demokratie und Menschenrechte konzentrieren. Eine entscheidende Rolle spielt die Kooperation mit politischen Parteien, da diesen eine zentrale Aufgabe beim Aufbau und der Festigung von demokratischen Systemen zukommt.
Seit 2007 ist die Heinrich-Böll-Stiftung Mitglied bei FriEnt (Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitische Friedensarbeit). Sie beteiligt sich aktiv am Kompetenzaufbau und bringt ihre Erfahrung bei der politischen Bearbeitung von Konflikten und im Umgang mit zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren mit ein.

