Viele Regionen, in denen die Heinrich-Böll-Stiftung tätig ist, sind von gewaltsamen Krisen und staatlichem Zerfall betroffen. In diesen Ländern fördern wir Programme zur Konfliktbearbeitung, zur Versöhnung und zum Wiederaufbau demokratischer Institutionen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Partnerinnen wollen wir uns politisch einmischen, Demokratie und politische Partizipation vorantreiben und gesellschaftliche Emanzipationsprozesse fördern.
In den kommenden Jahren werden wir uns zudem auf die Folgen des Klimawandels für Demokratie und Menschenrechte konzentrieren. Eine entscheidende Rolle spielt die Kooperation mit politischen Parteien, da diesen eine zentrale Aufgabe beim Aufbau und der Festigung von demokratischen Systemen zukommt.
Seit 2007 ist die Heinrich-Böll-Stiftung Mitglied bei FriEnt (Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitische Friedensarbeit). Sie beteiligt sich aktiv am Kompetenzaufbau und bringt ihre Erfahrung bei der politischen Bearbeitung von Konflikten und im Umgang mit zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren mit ein.
- Die Hauptleidtragenden des Klimawandels sind die Menschen in den Ländern des Südens. Die vorliegende Publikation zeigt anhand von Beispielen die Gefährdungen, denen vor allem indigene Völker ausgesetzt sind, sowie die Instrumente, die das UN-Menschenrechtssystem auch ihnen an die Hand gibt, um ihren Kampf für eine gerechte Klimapolitik zu stärken. mehr»
Der Aktionsplan Menschenrechte der Volksrepublik China – - Der im Frühjahr 2009 veröffentlichte „Nationale Aktionsplan für Menschenrechte in China 2009 – 2010“ erregte international keine große Aufmerksamkeit. Aktivisten und Aktivistinnen in China sehen in dem Papier einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung der Menschenrechte in ihrem Land. mehr»
Klimawandel verletzt Menschenrechte – - Der Klimawandel ist ein viel diskutiertes Thema. Und oft geht es primär darum, wer zu welchem Zeitpunkt wie stark den Außstoß von C02 reduzieren muss. Dabei sind die Auswirkungen der Erwärmung in den armen Ländern schon heute lebensbedrohlich. mehr»
Böll.Thema Ausgabe 3/2008 - Menschenrechte sind nicht teilbar – - Auch sechzig Jahre nach der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gehören ethnische und religiöse Diskriminierung, politische Unterdrückung, Folter, Todesstrafe, Sexismus und Rassismus, Vertreibung und Verelendung noch immer zum Alltag vieler Menschen. Die Herbst-Ausgabe 2008 von Böll.Thema widmet sich diesem Thema mit Beiträgen von Gareth Evans, Abdullahi An-Na‘im, Heiner Bielefeldt, Andreas Zumach, Barbara Unmüßig u.a.m. mehr»
Chinesischer Strafverteidiger Zhang Sizhi erhält Petra-Kelly-Preis – Die Heinrich-Böll-Stiftung hat dem Menschenrechtsanwalt am 2. Dezember 2008 in Berlin den Petra-Kelly-Preis 2008 verliehen. Der 81-jährige Sizhi gilt als das „Gewissen der Anwälte” und hat seit Anfang der 80er Jahre viele Regimekritiker verteidigt. mehr»
- Nach gängiger Meinung sind Demokratien umweltbewusster als nicht-demokratische Länder. Ist das wirklich so? mehr»
Die Ukraine auf dem Weg zur Demokratie – Auch nach 17 Jahren Unabhängigkeit und Transformation zeigt die Ukraine noch immer große Demokratiedefizite. Die ukrainische Demokratie bleibt weiterhin instabil. Ein Schritt zurück zur Autokratie ist bei der andauernden politischen und wirtschaftlichen Krise nicht ausgeschlossen. Analysen und Berichte zum Thema finden Sie in unserem Dossier. mehr»
Demokratie und Good Governance – - Die Komponente „Demokratie und Good Governance“ des Länderprogramms Nigeria der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt zivilgesellschaftliche Strukturen und Organisationen in ihrem Bestreben um effektive politische Partizipation und qualifizierte Auseinandersetzung mit staatlicher Politik. mehr»
Myanmar/Burma: Der schwere Weg zur Demokratie – - 2007 fanden in Burma/Myanmar Demonstrationen gegen die drastische Erhöhung der Treibstoffpreise und später gegen das seit 1962 herrschende Militärregime statt. Den buddhistischen Mönchen und Nonnen schlossen sich Zehntausende von Zivilisten an, bis die Proteste von der Junta blutig niedergeschlagen wurden. Ein Dossier zu der "Safran-Revolution" und den Hintergründen. mehr»
Demokratie in Russland – Demokratie in Russland ist für ein friedliches und demokratisches Europa unabdingbar. Nur ein demokratisches Russland wird ein verlässlicher und berechenbarer Nachbar sein. mehr»
Exportschlager Demokratie? – Unter diesem Titel wurden die Chancen und Risiken der externen Demokratieförderung auf der internationalen Konferenz vom 8.-10. März 2006 in Berlin diskutiert. Die Dokumentation stellt das Programm und Konzept der Konferenz sowie eine umfangreiche Materialsammlung zum Thema vor. mehr»
- In der Gesprächsreihe des Freundeskreises der Heinrich-Böll-Stiftung fand am 14. Dezember 2009 eine Podiumsdiskussion unter obigem Titel statt. Auf dem von Margit Miosga moderierten Podium saßen Katrin Göring-Eckardt sowie Milan Horacek. Wie dokumentieren das Einführungsstatement mehr»
Drogen, Dollars, Demokratie – - Jahr für Jahr fallen Tausende von Menschen in Lateinamerika dem Drogenkrieg zum Opfer. Die bisherige Anti-Drogen-Politik scheint gescheitert. Die Beiträge in dem Sammelband analysieren dieses Scheitern und machen Vorschläge für neue Ansätze. mehr»
Von den Reformen zur Systemreform: Was entscheidet über die Zukunft Chinas? – - Liu Junning ist der Überzeugung, dass ein Wandel innerhalb des gegenwärtigen politischen Systems in China nicht möglich ist. Er präferiert den Aufbau eines Verfassungsstaates, der den Schutz der Menschenrechte, freie und geheime Wahlen und eine "kontrollierbare Regierung" gewährt. Der vorgestellte Text ist dem Sammelband entnommen Wie China debattiert. Neue Essays und Bilder aus China. mehr»
Genug für einen Persilschein? – - Am 20. August wird in Afghanistan gewählt. Alles deutet darauf hin, dass Präsident Karzai im Amt bestätigt werden wird. Trotz Anzeichen massiver Wahlfälschung ist die internationale Gemeinschaft fest entschlossen, die Wahlen anzuerkennen. mehr»
„Wir leisten uns zu viel Zersplitterung“ – - Entwicklungspolitische Zusammenarbeit ist eine schwierige Gratwanderung. Die Pariser Agenda, eine Erklärung zur Steigerung der Effektivität von Entwicklungshilfe, soll Hilfe leisten. Worauf es in fragilen Situationen ankommt, erklärt Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. mehr»
„Die Afghanen verlieren das Vertrauen in uns“ – - Die Implementierung eines mit den internationalen Gebern abgestimmten Plans zum zivilen Wiederaufbau in Afghanistan bleibt eine wohlfeile Absichtserklärung. Die aktuelle Diskussion um die Fortsetzung des ISAF-Einsatzes in Afghanistan bewertete Barbara Unmüßig im Gespräch mit dem Tagesspiegel. mehr»
Büro Mittelamerika/Mexiko/Karibik – - Die Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexiko, Zentralamerika und der Karibik hat den Schwerpunkt Demokratieförderung. Hierdurch soll zur Bildung einer Ciudadanía (Bürgerschaft) beigetragen, Gemeinschaftsgüter geschützt, Menschenrechte verteidigt und Geschlechterdemokratie gefördert werden. mehr»
Asha Hagi - Partnerin der Stiftung in Somalia - erhält den Alternativen Nobelpreis 2008 – - Die Somalierin Asha Hagi ist Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2008. Die langjährige Partnerin der Heinrich-Böll-Stiftung engagiert sich für die Rechte von Frauen und Kindern in ihrer von Gewalt und Anarchie zerrütteten Heimat. mehr»
Schwerpunkte der Arbeit in Afghanistan: Traditionelle Gesellschaften und Demokratie – - Die Heinrich-Böll-Stiftung ist der Förderung zivilgesellschaftlicher Strukturen und eines pluralistischen Parteiensystems verpflichtet. In Afghanistan stellen sich aber die schwache Staatstruktur und deren mangelnde Präsenz in den Provinzen als eines der Haupthindernisse für den demokratischen Prozess dar. mehr»
